KI im Architekturbüro Mehr als ein Instrument der Darstellung und Zeichnung

Von Andreas Müller 1 min Lesedauer

Das dänische Architekturbüro Henning Larsen geht eine Enterprise-Partnerschaft mit KREA ein, um neue KI-gestützte Arbeitsweisen für Architektur und Design zu entwickeln – mit schnelleren Iterationen, besserer Zusammenarbeit und klaren Regeln für den verantwortungsvollen KI-Einsatz.

KI im Architekturbüro: Digitale Werkzeuge prägen zunehmend, wie Probleme definiert, Szenarien analysiert und Entscheidungen im Entwurfsprozess getroffen werden.(Bild:  Henning Larsen)
KI im Architekturbüro: Digitale Werkzeuge prägen zunehmend, wie Probleme definiert, Szenarien analysiert und Entscheidungen im Entwurfsprozess getroffen werden.
(Bild: Henning Larsen)

Für Henning Larsen steht die Kooperation exemplarisch für den Wandel digitaler Designwerkzeuge. KI-Systeme dienen im Architekturbüro nicht mehr nur der Visualisierung, sondern greifen zunehmend in Analyse, Szenarienentwicklung und Entscheidungsprozesse ein.

KI wird Teil des Entwurfsprozesses

„Digitale Designwerkzeuge sind heute nicht länger reine Instrumente für Darstellung und Zeichnung“, erklärt Jakob Strømann-Andersen, Director Sustainability and Innovation bei Henning Larsen. „Sie beeinflussen zunehmend, wie Probleme definiert, Szenarien getestet und Entscheidungen getroffen werden.“

KI im Architekturbüro

Die Partnerschaft basiert auf einem Enterprise-Setup, das speziell auf die Anforderungen des Architekturbüros zugeschnitten wird. Henning Larsen soll die Weiterentwicklung der KI-Tools aktiv mitgestalten, um sie praxisnah an reale Design- und Planungsprozesse anzupassen.

Gleichzeitig soll KI die Zusammenarbeit mit Auftraggebern verbessern: Frühzeitige Visualisierungen und Variantenstudien ermöglichen schnellere Abstimmungen und machen Entwurfsprozesse transparenter. Präsentationen entwickeln sich dadurch stärker zu interaktiven Arbeits- und Entscheidungsformaten.

Fokus auf Sicherheit und Compliance

Laut Henning Larsen umfasst die Vereinbarung auch Regelungen zu Datensicherheit, Urheberrechtsschutz für KI-generierte Inhalte sowie zur Einhaltung des europäischen AI Acts. Der produktive Enterprise-Roll-out startet am 21. Mai 2026 und basiert auf einem gemeinsamen Pilotprojekt mit dem KREA-Management.

Eliana Nigro, Head of Digital Adoption bei Henning Larsen, betont dabei die Bedeutung enger Partnerschaften: „Verantwortungsvoller KI-Einsatz braucht mehr als ein Software-Abonnement – entscheidend ist ein Partner, der versteht, wie kreative Arbeit tatsächlich funktioniert.“

Kreative KI für Architektur und Design

KREA entwickelt generative KI-Werkzeuge für Bild-, Video- und 3D-Content und zählt nach eigenen Angaben weltweit mehr als 40 Millionen Nutzer. Die Plattform richtet sich unter anderem an Architekten, Designer und Kreativteams, die Ideen schneller visualisieren und Produktionsprozesse effizienter gestalten wollen.

Weitere Informationen: 

https://henninglarsen.com/

https://www.krea.ai/architecture

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