Dornbracht und Jung erweitern Oberflächenkooperation Fünf neue Veredelungen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Regine Appenzeller 2 min Lesedauer

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Von der ersten Idee bis hin zum präzise ausgearbeiteten Designfeature: Dornbracht und Jung ergänzen ihr gemeinsames Oberflächenportfolio. Nachdem Bronze gebürstet im März den Auftakt gemacht hat, präsentieren die beiden Marken nun fünf weitere Finishes, die Armaturen und Schalterprogramme der LS-Serie im Sinne eines ganzheitlichen Gestaltungsansatzes miteinander verbinden sollen. 

Edles Bad: Vaia von Dornbracht und LS-1912-Kippschalter von Jung in identischer Oberfläche, Dark Brass gebürstet. (Bild:  Dornbracht)
Edles Bad: Vaia von Dornbracht und LS-1912-Kippschalter von Jung in identischer Oberfläche, Dark Brass gebürstet.
(Bild: Dornbracht)

Mit der Erweiterung ihres gemeinsamen Angebots bündeln die beiden Hersteller erneut ihr Know-how in der Verarbeitung hochwertiger Metalloberflächen: Neu zur Auswahl stehen Dark Platinum gebürstet, Light Gold gebürstet, Dark Brass gebürstet, Gold gebürstet und Dark Bronze gebürstet. Die Veredelungen entstammen dem kuratierten Portfolio des Armaturenherstellers aus Südwestfalen und entsprechen in Bezeichnung, Farbe und Haptik den bewährten Ausführungen. „Der Ausgangspunkt unserer Zusammenarbeit war die Idee von gemeinsamen Oberflächen, die Armaturen und Schalter zu einem stimmigen Ganzen verbinden“, erklärt Caroline Schmitt, Geschäftsführung Dornbracht, den Grundgedanken. Sie ergänzt: „Im Austausch mit unseren Zielgruppen zeigt sich immer wieder, wie entscheidend solche Details sind“. Deniz Turgut, Head of Marketing bei Jung, fügt hinzu: „Die Kooperation ist kein klassisches Co-Branding, sondern das Ergebnis einer gemeinsamen Haltung: Gestaltung entsteht dort, wo Kompetenzen ineinandergreifen.“

Dornbracht und Jung: Herstellung in Iserlohn

Handwerkliche Metallverarbeitung in der Produktion von Jung und ...   (Bild:  Jung)
Handwerkliche Metallverarbeitung in der Produktion von Jung und ...
(Bild: Jung)
... Oberflächenbearbeitung in der Produktion von Dornbracht in Iserlohn.(Bild:)
... Oberflächenbearbeitung in der Produktion von Dornbracht in Iserlohn.
(Bild:)

Die Oberflächen der Schalterprogramme werden dabei im Dornbrachtwerk in Iserlohn veredelt. Unter anderem erhalten sie beim Mattieren in Handarbeit jenen charakteristischen Bürststrich, der auch den Dornbracht-Oberflächen ihre optische Tiefe verleiht. Auf diese Weise entsteht eine hundertprozentige Übereinstimmung in der Materialität. „Dass die Beschichtung der Jung-Produkte bei Dornbracht erfolgt, ist ein zentraler Schritt“, so Deniz Turgut. „Nur so lässt sich sicherstellen, dass Farbton, Struktur und Glanzgrad exakt übereinstimmen. Getrennt voneinander ist das kaum erreichbar, weil die Produkte unterschiedliche Funktionen, Geometrien und Anforderungen haben. Sie am Ende wie aus einem Guss wirken zu lassen, gelingt nur, wenn man Prozesse zusammenlegt.“

Ambitionierte Architekturprojekte

Die Umsetzung der fünf neuen Oberflächen erfolgt projektbezogen und ist auf größere Stückzahlen ausgerichtet. Damit richtet sich die Kooperation gezielt an ambitionierte Architekturprojekte, die designorientiert und ganzheitlich gedacht werden. Das gilt zum Beispiel für den hochwertigen Wohnungsbau, den Hospitality- und Officebereich oder öffentliche Bauwerke. Sind Armaturen, Duschlösungen, Schalter und Steckdosen hier exakt aufeinander abgestimmt, trägt das wesentlich zu einer kohärenten Ästhetik bei. Zudem lässt sich der Planungs- und Abstimmungsaufwand reduzieren: „Architektinnen und Planer haben die Möglichkeit, Oberflächen über verschiedenste Gewerke hinweg homogen einzusetzen und Gestaltungsideen markenübergreifend zu realisieren“, erläutert Caroline Schmitt. „Darin drückt sich der Kern der Kooperation Dornbracht x Jung aus: Konsistenz zu schaffen, wo zuvor Kompromisse notwendig waren, und so neue Freiheiten zu eröffnen.“ 

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