West Link in Göteborg Intelligente Strukturüberwachung im Tunnelbau

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Strukturüberwachung von HBK unterstützt den Bau des West Link in Göteborg. Faseroptische Sensoren und automatisierte Analysen liefern Echtzeitdaten für sichere Aushubarbeiten.

HBK überwacht den Bau des West Link in Göteborg mit faseroptischen Sensoren und automatisierter Datenanalyse – für sichere Aushubarbeiten und langfristige Zustandsüberwachung.(Bild:  Hottinger Brüel & Kjær)
HBK überwacht den Bau des West Link in Göteborg mit faseroptischen Sensoren und automatisierter Datenanalyse – für sichere Aushubarbeiten und langfristige Zustandsüberwachung.
(Bild: Hottinger Brüel & Kjær)

Lösungen für die Strukturüberwachung von Hottinger Brüel & Kjær (HBK) unterstützen den sicheren Bau des schwedischen West-Link-Projekts (Västlänken) in Göteborg. Die Lösung kommt beim Bau einer rund acht Kilometer langen Eisenbahnverbindung unter dem Stadtzentrum zum Einsatz. Das Projekt umfasst mehr als sechs Kilometer Tunnel und drei neue Bahnhöfe.

HBK arbeitet dabei mit der schwedischen Verkehrsbehörde Trafikverket und dem Ingenieurbüro COWI zusammen. An einem der technisch anspruchsvollsten Bauabschnitte, dem Bahnhof Korsvägen, liefert das System in Echtzeit Informationen über das Verhalten der Tragstrukturen.

Strukturüberwachung für anspruchsvolle Aushubarbeiten

Bauarbeiten unter einer dicht besiedelten Stadt stellen hohe Anforderungen an Planung und Ausführung. Beim Bahnhof Korsvägen musste der Aushub so gesteuert werden, dass die Lasten sicher zwischen dem stark beanspruchten Grundgestein und neu errichteten Stahlbetonkonstruktionen übertragen werden.

Gleichzeitig galt es, Beeinträchtigungen der Umgebung zu minimieren und den Baufortschritt sicherzustellen. Dafür installierte HBK ein integriertes Überwachungssystem aus faseroptischer Sensorik, Multiparameter-Instrumenten und automatisierter Datenerfassung.

Die Lösung erfasst kontinuierlich das Verhalten der Tragstrukturen während des Aushubs. Die Messdaten werden anschließend in technische Informationen für die Projektteams übersetzt. So können die Ingenieurinnen und Ingenieure die Lastübertragung nachvollziehen, die Leistungsfähigkeit der Konstruktion bewerten und mögliche Abweichungen frühzeitig erkennen.

Automatisierte Analyse unterstützt technische Entscheidungen

COWI entwickelte gemeinsam mit HBK die vollautomatische technische Analyse. Sie verarbeitet die Überwachungsdaten und stellt sie in einer Form bereit, die für konkrete Entscheidungen genutzt werden kann.

Dabei berücksichtigt das System unter anderem Temperatureinflüsse sowie die Auswirkungen von Schwinden und Kriechen des Betons. Dadurch können sich die Projektteams auf die strukturellen Reaktionen konzentrieren, die für die kritischen Aushubarbeiten besonders relevant sind.

„Wir schätzen die Möglichkeit, Betonstützen mit hoher Betonklasse mithilfe von Dehnungssensoren, Temperatursensoren und Feuchtigkeitssensoren zu überwachen, sehr. Die Sensoren werden verwendet, um die Betonstützen während der Bauphase und hauptsächlich danach zu überwachen, wobei eine erwartete aktive Lebensdauer von 120 Jahren erwartet wird. Während dieses gesamten Prozesses leistete das Team von HBK schnellen technischen Support, besuchte Standorte und führte bei Bedarf Inspektionen durch“, betont Dorin Lungu, Bauleiter, für Betonarbeiten am Projekt Trafikverket.

Er ergänzt: „Während des gesamten Prozesses leistete das HBK-Team schnelle technische Unterstützung, besuchte die Baustelle und führte bei Bedarf Inspektionen durch.“

Kontinuierlicher Datenfluss für mehr Sicherheit im Tunnelbau

Das Überwachungssystem schafft während der gesamten Bauphase einen kontinuierlichen Überblick über das Verhalten der Tragstrukturen. Die Kombination aus faseroptischer Sensorik, redundanter Instrumentierung und automatisierter technischer Auswertung ermöglicht es den Projektbeteiligten, schneller und fundierter zu entscheiden.

„Große Infrastrukturprojekte erfordern Vertrauen in jede unterirdische Entscheidung“, sagte Mats Rydén, Business Development Manager bei HBK. „Bei Korsvägen unterstützen wir Projektteams dabei, von der Datenerfassung zur technischen Intelligenz überzugehen. Wir bieten die richtige Lösung, um Risiken zu managen, Fortschritte aufrechtzuerhalten und die bauliche Leistung in einer der komplexesten städtischen Bauumgebungen Schwedens zu überprüfen.“

Überwachung auch nach der Inbetriebnahme

Die Lösung ist auf eine langfristige Nutzung ausgelegt. Die installierten Instrumente sollen auch nach der Fertigstellung des Bahnhofs den Zustand der Anlage überwachen. Damit erhalten die Betreiber kontinuierliche Informationen über die Tragwerksleistung – auch während der späteren Nutzungsphase.

Weitere Informationen zum Projekt: https://www.hbkworld.com/en/knowledge/resource-center/case-studies/building-below-the-city-the-west-link-at-korsvagen.

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