Zenesis und MEP Designer bringen erste drei Leistungsphasen zusammen  Durchgängiger TGA-Workflow

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Gemeinsam mit Zenesis, einem auf die Optimierung digitaler Planungsprozesse spezialisierten Softwareunternehmen, präsentiert Graphisoft eine neue Schnittstelle für die TGA-Lösung MEP Designer, durch die ein durchgängiger, KI-gestützter Workflow von der Konzeptplanung in frühen Leistungsphasen bis zur detaillierten Trassenplanung entsteht.

Nach der Datenübergabe an MEP Designer wird hier die detaillierte Trassenplanung durchgeführt. Dazu zählen etwa der automatische Anschluss von Verbrauchern, die Erkennung eventueller Kollisionen sowie die Systemerfassung und -navigation über den integrierten Systembrowser. (Bild:  Graphisoft)
Nach der Datenübergabe an MEP Designer wird hier die detaillierte Trassenplanung durchgeführt. Dazu zählen etwa der automatische Anschluss von Verbrauchern, die Erkennung eventueller Kollisionen sowie die Systemerfassung und -navigation über den integrierten Systembrowser.
(Bild: Graphisoft)

Mit Zenesis können TGA-Fachkräfte schnell und einfach Raumdaten anlegen, grundlegende Berechnungen durchführen sowie Leitungsverläufe erstellen. Die Planungsergebnisse lassen sich anschließend in MEP Designer übernehmen, zu einem detaillierten Anlagenentwurf ausmodellieren und umfassend prüfen. Von Beginn an reduzieren KI-Unterstützung und automatisierte Prozesse den manuellen Arbeitsaufwand und beschleunigen so die gebäudetechnische Planung. Die neue Schnittstelle für MEP Designer soll die Entwicklung zu einem der führenden digitalen Werkzeuge für die TGA vorantreiben. Die umfassende Vorplanung und die grundlegenden Berechnungen mit Zenesis schaffen eine optimale Basis, um die Stärken von MEP Designer voll auszuspielen.

Moderne Intelligenz-Infrastruktur

Zenesis ist auf die Angebots- und Konzeptplanung in den Leistungsphasen 1 und 2 zugeschnitten. Ursprünglich fragmentierte Prozesse auf Dokumentenbasis werden hier durch eine strukturierte, konsistente und kollaborative Entscheidungsgrundlage ersetzt. Die Plattform liest die Architektur von Gebäuden automatisch aus Excel-Raumbüchern, PDF-Grundrissen oder mit der Architektursoftware Archicad erstellten Modellen aus und erstellt einen detaillierten Raumkatalog. Diesen reichert sie mit normierten TGA-Parametern an, sodass darauf aufbauend Heiz- und Kühllast-, Luftmengen- sowie Trink- und Abwasserberechnungen durchgeführt werden können.

Mit Zenesis lassen sich unter anderem Raumkataloge anlegen, Berechnungen durchführen und Leitungsverläufe erstellen. (Bild:  Zenesis)
Mit Zenesis lassen sich unter anderem Raumkataloge anlegen, Berechnungen durchführen und Leitungsverläufe erstellen.
(Bild: Zenesis)

Zum Projektstart wählen TGA-Fachleute die Objektkategorie und die erforderlichen TGA-Module und geben die Adresse und Koordinaten es Projekts an, um über eine angebundene Klima- und Regenwasserdatenbank standortspezifische Kennwerte zu erhalten. Zudem ist es möglich, weitere Projektbeteiligte, etwa Architekten, in das Projekt einzuladen. Nach Durchführung der grundlegenden Berechnungen sind sowohl deren Ergebnisse als auch automatisch generierte Funktionsschemata, Flächenpläne, eine Kostenschätzung (Beta-Version) sowie ein Erläuterungsbericht verfügbar. Darüber hinaus platziert die Lösung selbsttätig Heizkörper und Fußbodenheizkreise, positioniert und dimensioniert Schächte und erstellt automatisch die horizontalen Leitungsführungen und schematischen Darstellungen für die einzelnen Gewerke.

Nach der Datenübergabe an MEP Designer wird hier die detaillierte Trassenplanung durchgeführt. (Bild:  Graphisoft)
Nach der Datenübergabe an MEP Designer wird hier die detaillierte Trassenplanung durchgeführt.
(Bild: Graphisoft)

Die erzeugten Trassen und Raumdaten lassen sich in MEP Designer nahtlos in das Projekt übernehmen und dort als Ausgangspunkt für die detaillierte Modellierung der Systeme verwenden. MEP Designer wurde eigens dafür entwickelt, TGA-Anlagen jeder Größe und Komplexität direkt im BIM-Modell zu konstruieren und zu koordinieren. Eine intuitive Bedienoberfläche mit intelligenten Automatismen für die Trassenführung erleichtern die Planung, reduzieren das Fehlerrisiko und machen die Abstimmung mit den weiteren Projektbeteiligten effizienter.

Neue Schnittstelle für MEP Designer: umfangreiches Funkionsspektrum

Mithilfe der Lösung lassen sich die importierten Systeme gestalten, prüfen und optimieren: Rohrsegmente etwa neu verlegen, verschieben, versetzen oder splitten, aber auch Bögen, Formstücke, Armaturen und Anschlüsse automatisch einfügen. Kollisionen zwischen Leitungen und Bauteilen werden zuverlässig identifiziert. Das Ergebnis ist ein fachgerecht ausgearbeiteter, stimmiger Anlagenentwurf, der über den integrierten Systembrowser anschaulich abgebildet wird. Systemparameter wie Nennweiten, Durchfluss oder Geschwindigkeit sind hier jederzeit einsehbar. Ebenso ist auf einen Blick ersichtlich, ob sämtliche Verbraucher fachgerecht an die Verteilerleitungen angeschlossen wurden.

Durch die optimale Verzahnung von Planungsprozessen über die verschiedenen Leistungsphasen soll die neue Schnittstelle für MEP Designer ein stabiles Fundament schaffen, auf dem sich die weiteren Arbeitsschritte im Projektablauf – wie etwa Dokumentation, disziplinübergreifendes Teamwork oder hochwertige Präsentation – sicher aufbauen lassen. Das reibungslose Zusammenspiel der Lösungen haben die beiden Unternehmen kürzlich auch in einem kompakten Webinar (siehe Webseite Graphisoft) vorgestellt. Dies umfasst auch persönliche Produktpräsentationen, die die Lösungen gemeinsam im Praxiseinsatz zeigen.

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