Energieeffizienz Thermoboden unter dem Dach: Effiziente Dämmung für den Dachboden

Ein Gastbeitrag von Marcus Wiesenhöfer 4 min Lesedauer

Um den Wärmeverlust im Altbau deutlich zu reduzieren, hat die Laupheimer Wohnbaugenossenschaft GWO bei der energetischen Sanierung eines Mehrfamilienhauses auf die Thermoboden-Dachbodendämmung der JOMA Dämmstoffwerk GmbH mit Sitz in Holzgünz (Allgäu) vertraut.

Dachbodensanierung für Laupheimer Mehrfamilienhaus.(Bild:  Matthias Mang)
Dachbodensanierung für Laupheimer Mehrfamilienhaus.
(Bild: Matthias Mang)

Der Thermoboden von JOMA beinhaltet Dämmstoffplatten aus AirPor, das zu 98 Prozent aus Luft besteht und zu 100 Prozent recyclingfähig ist. In Laupheim setzte die GWO den Thermoboden mit versiegelter P3V100-Holzwerkplatte und 19 mm Stärke ein. Mit der Wärmeleitstufe WLS 032 ist die Lösung von JOMA nicht nur umweltschonend, sondern auch besonders energiesparend.

Keine Wärmebrücken dank Thermoboden

„Durch den Klimawandel, die unsichere Energieversorgung und die explodierenden Neubaupreise gehören energetische Sanierungsmaßnahmen im Wohnbau längst zu unserem Tagesgeschäft“, sagt Michael Scheffold, Geschäftsführer der Scheffold Holzbau GmbH. Der Familienbetrieb in vierter Generation ist langjähriger Partner der Genossenschaft für Wohnungsbau Oberland eG (GWO) und realisiert jährlich immer mehr energetische Sanierungen. Klar, dass Wärmeverluste aktuell mehr denn je eingedämmt werden müssen. Das betrifft auch Stellen wie zum Beispiel den Dachboden. 

Um gerade an der obersten Geschossdecke Wärmebrücken zu eliminieren, vertraut das Team um Michael Scheffold deshalb bereits seit langem auf den Thermoboden von JOMA. So auch beim aktuellen Projekt in Laupheim. Hier lieferte JOMA insgesamt 390 qm seiner Thermoboden-Dachdämmung mit dem Spitznamen „Die Wischfeste“. Diese ist werksseitig mit einer versiegelten, 19 mm dicken Holzwerkstoffplatte ausgestattet und dadurch besonders pflegeleicht sowie abrieb- und wischfest.

Dauerbrenner bei der Dachsanierung

Nicht nur die Handwerker, sondern auch die Genossenschaft für Wohnungsbau Oberland eG (GWO) als Auftraggeber, schätzen die JOMA-Lösungen: „Wir investieren jedes Jahr vier bis fünf Millionen Euro in unseren Gebäudebestand, allein im vergangenen Jahr haben wir über 3,5 Millionen Euro davon in energetische Sanierungen gesteckt. Die Sanierung rund ums Dach gehört sehr oft zu unseren Erneuerungsarbeiten. So ist auch die Thermo-boden-Dachbodendämmung schon seit vielen Jahren fester Bestandteil unserer Sanierungsmaßnahmen“, sagt Bauleiter Tobias Burster von der GWO.

Neben neuen Fenstern, Keller- und Wohnungstüren, einer neuen Fassade und einer neuen Heizung wurde daher auch der Dachboden der 15 Wohneinheiten umfassenden Immobilie in Laupheim erneuert. Durch die guten Dämmwerte sorgt die Dach­bodendämmung zusätzlich für ein besseres Wohnklima in den darunter liegenden Wohnungen: Zum einen schützt sie vor Wärmeverlusten, zum anderen heizt sich die Wohneinheit nicht ungewollt auf. Dank integriertem Dampfdruckausgleich über Kanäle schafft es die Dachbodendämmung aus AirPor mit den unteren Kanälen kleinere Unebenheiten von bis fünf mm auszugleichen und Dampfdruck zwischen Rohbau und Thermoboden abzuleiten. 

In Laupheim wurde die pflegeleichte Thermobodenvariante mit einer versiegelten Holzwerkplatte verbaut.(Bild:  Matthias Mang)
In Laupheim wurde die pflegeleichte Thermobodenvariante mit einer versiegelten Holzwerkplatte verbaut.
(Bild: Matthias Mang)

Kosten und Zeit sparen

Dies bringt in der Praxis große Vorteile: „Normalerweise müsste man bei der Dämmung der oberen Geschoßdecke ja eine Dampfsperre verbauen, um Bauschäden durch Wasseransammlungen zu vermeiden. Dank der Druckausgleichskanäle in unserem Thermoboden spart man sich die Dampfsperre und schützt das Gebäude trotzdem wirksam vor Schimmel, weil sich unter den Dämmplatten keine Flüssigkeit ansammeln kann“, so Kevin Kartheininger, Außendienstmitarbeiter des Dämmstoffherstellers.

Für Handwerker wie Michael Scheffold und sein Team spart man sich so beim Thermoboden komplett die Folien­verlegung und damit einen zeitaufwändigen Arbeitsgang. Der Einbau des All-in-One-Systems reduziert sich auf das Zusammenstecken und Verkleben der Elemente und kommt damit einer Turbo-Verlegung gleich.

Speziell für den Thermoboden entwickelte JOMA ein eigenes Nut- und ­Feder-System. Das erleichtert das Verlegen und sorgt durch die größere Leimfläche zusätzlich auch für eine noch bessere Kraftschlüssigkeit im Verbindungsbereich. Weiterer Vorteil: Die Fuge lässt sich perfekt schließen. Einmal montiert, halten die Thermobodenelemente selbst großen Belastungen problemlos Stand: Mit bis zu 1.000 kg/m² sind sie üblichem Zementestrich weit voraus, da dieser nur für Belastungen zwischen 200 und 300 kg/m² ausgelegt ist.

Thermoboden: Optimale Dämmstoffe für die Dachbodendämmung

„Bei JOMA haben wir die Dachboden­dämmung schon seit über 40 Jahren im Sortiment. Über die Jahre haben wir unseren Klassiker kontinuierlich weiterentwickelt. Derzeit ist er gefragter denn je. Denn durch den Ukrainekrieg und die daraus folgende Energiekrise werden Wärmeverluste rund ums Haus noch teurer als bisher. Umso mehr macht es Sinn, den Bestand zu sanieren“, sagt Matthias Mang, Geschäftsführer der JOMA Dämmstoffwerk GmbH.

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Mit den Vorteilen der Qualitätsdämmstoffe aus Holzgünz sind die Experten um Michael Scheffold bereits vertraut: „Bei der Dachbodendämmung von JOMA kommen Belag und Dämmung in einem, dadurch verarbeiten wir beides in einem Schritt und sparen Zeit. Wir haben den Thermoboden schon oft eingebaut und auch dieses Mal ist wieder alles gut gelaufen“, so Michael Scheffold. Auch Tobias Burster ist mit dem Ergebnis zufrieden: „Sanierungsarbeiten wie hier in Laupheim stehen bei uns jedes Jahr auf dem Plan. Eine schönere Zusammenarbeit kann ich mir dafür gar nicht vorstellen: Wir konnten uns wie immer auf die Experten von Scheffold Holzbau und den Thermoboden von JOMA verlassen – wir sind echt ein eingespieltes Team“.