Warum klassische Lösungen modernen Erfolg behindern Risikofaktor Klimaanlagen in Hotels

Verantwortliche:r Redakteur:in: Frida Dumann 2 min Lesedauer

Klimaanlagen gelten in Hotels noch immer als Standard. Doch sie werden zunehmend zum Problem und entwickeln sich in der Praxis immer häufiger zum Risikofaktor – für Gästezufriedenheit, Betriebskosten und die Zukunftsfähigkeit des Hotels.

Aufbau der Natur-Klimadecke aus OSB/ESB-Spanplatten oder zementgebundenen Spanplatten, HUMID-Modulen (Rillenplatte), Rohrleitungen und Oberflächenbeschichtung (Bild:  Argillatherm)
Aufbau der Natur-Klimadecke aus OSB/ESB-Spanplatten oder zementgebundenen Spanplatten, HUMID-Modulen (Rillenplatte), Rohrleitungen und Oberflächenbeschichtung
(Bild: Argillatherm)

Die Zahlen sind eindeutig: 74 % der Familien weltweit geben an, dass Kühlung die wichtigste Ausstattung bei der Buchung ist (Booking.com). Gleichzeitig fühlen sich rund zwei Drittel der Gäste durch von Klimaanlagen verursachtem Lärm, Zugluft oder trockener Luft gestört (Expedia). Über 70 % nennen ein schlechtes Raumklima als Hauptgrund für negative Bewertungen (Booking.com).

Das bedeutet: Hotels investieren in Technik, die Gäste zwar erwarten – aber gleichzeitig ablehnen. Viele Betriebe ignorieren diesen Widerspruch und setzen weiter auf klassische Klimaanlagen, die langfristig Probleme schaffen. Dazu kommt der Aspekt der Wirtschaftlichkeit: Rund 45 % der Betriebskosten entfallen auf Energie und Technik (DEHOGA).

Klimaanlagen: Die „Feuchte-Falle“ und der planerische Blindspot

Bis zu 25 % der Technikflächen in Hotels werden für herkömmliche Klima- und Lüftungssysteme genutzt (Fachmagazin TGA Fachplaner). „Man baut Hotels um riesige Lüftungskanäle herum, statt den Raum für den Gast zu maximieren“, erklärt Axel Lange, Geschäftsführer von Argillatherm.

Besonders kritisch wird es in Klimazonen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Hier stoßen konventionelle Kühlsysteme an physikalische Grenzen. „In feucht-warmen Regionen wird die Luftfeuchtigkeit zum Endgegner jeder Klimatisierung“, so Axel Lange. „Herkömmliche Kühldecken ohne Feuchteregulierung versagen hier, da sie entweder Kondensat bilden oder die Kühlleistung massiv drosseln müssen, um Schimmelbildung zu vermeiden.“

Die Lösung: Tonmodule als natürliche Hochleistungs-Puffer

Die patentierten HUMID-Module verfügen über eine enorme Sorptionsfähigkeit. Sie nehmen überschüssige Luftfeuchtigkeit auf und speichern sie zwischen, ohne dass die Oberfläche feucht wird. (Bild:  Biohotel Eggensberger, T. Reinelt)
Die patentierten HUMID-Module verfügen über eine enorme Sorptionsfähigkeit. Sie nehmen überschüssige Luftfeuchtigkeit auf und speichern sie zwischen, ohne dass die Oberfläche feucht wird.
(Bild: Biohotel Eggensberger, T. Reinelt)

Die Natur-Klimasysteme von Argillatherm lösen dieses Problem durch patentierte HUMID-Module mit einem einzigartig hohen Anteil an polaren Tonmineralen. Die Wirkweise ist so einfach wie effektiv: Der Ton verfügt über eine enorme Sorptionsfähigkeit. Er nimmt überschüssige Luftfeuchtigkeit unverzüglich auf und speichert sie zwischen, ohne dass die Oberfläche feucht wird.

In die Module sind wasserführende Rohrleitungen eingebettet. „Der Ton wirkt als natürlicher Feuchteregulator und Wärmeleiter zugleich“, erläutert Axel Lange. „Er ermöglicht ganz ohne Kondensatgefahr eine konstante Strahlungskühlung („stille Kühlung“), die sich vor Klimaanlagen nicht verstecken muss und selbst unter extremen Bedingungen ohne zentrale Lüftungsanlage auskommt.“

Praxiserprobt im Hotelbetrieb

Argillatherm Natur-Klimadecken sind bereits in renommierten Hotels wie dem Aktivhotel Inselsberg oder dem Biohotel Eggensberger in Füssen erfolgreich im Einsatz und beweisen dort täglich ihre Vorzüge gegenüber klassischen Systemen. Durch den Verzicht auf komplexe Infrastruktur und den wartungsintensiven Betrieb sparen Hotelbetreiber massiv: Der Energieverbrauch sinkt um etwa 40 %, während wertvolle Nutzfläche gewonnen wird. Gleichzeitig steigt die Gästezufriedenheit durch eine zugluftfreie, leise Raumklimatisierung.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung