Canzler hat die baubegleitende Qualitätskontrolle des Bürocampus Mizal im Düsseldorfer Medienhafen durchgeführt.
(Quelle: CANZLER GmbH)
Canzler, ein Unternehmen der Socotec Gruppe, hat im Auftrag der R+V Deutschland Real Estate die baubegleitende Qualitätskontrolle des Bürocampus Mizal im Düsseldorfer Medienhafen durchgeführt.
Alleinmieter der 38'000 m² großen Mietfläche ist die weltgrößte Werbeholding WPP.
Der Eigentümer will somit sicherstellen, dass beide Gebäudeteile den von Codic Development vertraglich zugesicherten Standards entsprechen und vereinbarte Termine eingehalten werden.
Das Frankfurter Planungs- und Beratungsunternehmen begleitet das Bauvorhaben seit Juli 2020 bis zur finalen Bauabnahme des Mieterausbaus im ersten Quartal 2023.
Der Bürocampus Mizal im Düsseldorfer Medienhafen umfasst zwei Gebäudeteile, ein Konzept aus modernen Büroflächen, Innen- und Außenbereichen zur Förderung von Kollaboration und Kommunikation sowie eine Kantine. Den Innenausbau führt die in London ansässige Werbeholding im sogenannten „Shell-and-Core"-Konzept inklusive der sicherheitsrelevanten Anlagen innerhalb der Mietfläche selbst durch, nachdem die Flächen im „Grundausbau“ nach Zustandsfeststellung zwischen Generalunternehmer und Immobilienobjektgesellschaften sukzessive an den Mieter übergeben worden waren. Genau das ist eine der Besonderheiten, auf die Canzler bei der baubegleitenden Qualitätskontrolle im Auftrag des Endinvestors geachtet hat.
„Über den gesamten Projektverlauf haben wir uns auf den Umgang mit dieser speziellen Schnittstelle ‚Grundausbau‘ und ‚Mieterausbau‘ und die damit verbundenen Herausforderungen bzgl. Inbetriebnahmen und Übergaben fokussiert“, erklärt Marius Schönefeld, der zuständige Projektleiter von Canzler.
„Wir haben in den Flächen Leistungsstandkontrollen zum Abgleich des Baufortschritts sowie der baulichen und technischen Qualitäten durchgeführt, da mieterseitig keine Qualitätssicherung erfolgte und gegenüber den beauftragten Firmen keine Weisungsbefugnis bestand. Dabei fungierten wir auch als Kommunikationsschnittstelle zwischen allen Beteiligten.“
Besonderheiten der baubegleitenden Qualitätskontrolle
Dies erforderte vor allem fachtechnisches Know-how zur Bewertung und Mitwirkung bei der Klärung von Schnittstellen. Alle Abweichungen wurden in einem Projektcontrolling-Bericht mit Anforderungen zur Zielerreichung dem Auftraggeber wie dem Projektentwickler Codic kommuniziert. Anhand von Dokumenten und Grundlagen und einem permanenten Abgleich zwischen Bau-Soll und Bau-Ist vor Ort wurde geprüft, ob die geschuldeten Bau-/Ausbauleistungen dem vertraglich vereinbarten Standard und den anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Das betraf auch die Closed-Cavity-Fassade (CCF) der Gebäudeteile Mirador und Infindo sowie Deutschlands erstes voll automatisiertes unterirdisches Parksystem-Parkhaus.
Alle Projektbeteiligten profitieren
Die Fachexpertise von Canzler aus Sicht der Planung und Objektüberwachung hat nicht nur den Auftraggeber entlastet. Sie kam darüber hinaus auch dem gesamten Projektverlauf zugute. Denn Generalunternehmer und Verkäufer konnten bei auftretenden Abweichungen frühzeitig gegensteuern. „Wie das Projekt Bürocampus Mizal zeigt, profitieren im Idealfall alle Beteiligten von der baubegleitenden Qualitätskontrolle. Derartige Leistungen reduzieren Risiken und sichern Qualitäten und werden sowohl von Investoren als auch von Nutzern oder Banken (Bankmonitoring) angefragt“, so Schönefeld.
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