Umfangreiche Sanierung VEGA Grieshaber modernisiert Hauptsitz: individuelles Raumkonzept

Quelle: Pressemitteilung 4 min Lesedauer

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Im Zuge einer umfangreichen Sanierung und Erweiterung modernisiert die VEGA Grieshaber KG ihren Hauptsitz in Schiltach seit 2020 stetig weiter. Dabei entstanden unter Mitwirkung der Mitarbeitenden bereits völlig unterschiedliche Areale mit individuellen Raumkonzepten. Ein durchdachtes Lüftungskonzept mit leistungsstarken Lösungen von Kiefer Klimatechnik unterstützt ein gesundes und komfortables Arbeitsklima.

(Bild:  Kiefer Klimatechnik)
(Bild: Kiefer Klimatechnik)

Seit gut 60 Jahren und in dritter Generation entwickelt VEGA anspruchsvolle Füllstand- und Druckmesstechnik. Weltweit beschäftigt das Familienunternehmen rund 2.600 Mitarbeitende – davon ca.1.200 am Hauptstandort Schiltach. Vor den Toren des romantischen Fachwerkstädtchens, inmitten von idyllischer Natur erstreckt sich das Unternehmensareal auf gut 10.000 m2 . Seit 2020 werden hier Stück für Stück Produktions- und Verwaltungsbauten mit bis zu fünf Geschossen saniert, außerdem zwei zusätzliche Baukörper angeschlossen. Für die Planung der umfangreichen Baumaßnahmen zeichnet das Büro Architektur Schneider aus Rohrdorf bei Nagold verantwortlich.

Was man von außen nicht sieht: Das Innenraumkonzept beeindruckt mit enormer gestalterischer und funktionaler Vielseitigkeit, fernab von anonymen Arbeitswelten. Mit der Entwicklung und Umsetzung war die Partner AG aus Offenburg beauftragt. Simone Wörner, Innenarchitektin bei Partner AG erklärt: „Das Besondere an diesem Projekt war, dass wir die Möglichkeit hatten, die Individualität der Menschen in den einzelnen Bereichen mit ihren eigenen Arbeitsprozessen und Persönlichkeiten herauszuarbeiten und in den gebauten Raum zu übertragen."

VEGA Grieshaber: Individuelle Raumkreationen

So sind völlig unterschiedliche Raumkonzepte entstanden, die sich dennoch stimmig unter einem Dach zusammenfügen. Beispielsweise benötigt der Geschäftsbereich Entwicklung im Bestandsgebäude durch seine hohe technische Ausrichtung neben speziellen Elektronikarbeitsplätzen auch eigene Werkstätten – zusätzliche flexible Bereiche für agiles Arbeiten und Kommunikation. Das Thema „Agilität“ haben die Mitarbeitenden mit ihren Hobbies in den Bergen belegt. Das Materialkonzept spiegelt dies in den dominierenden Farben Blau und Grau, Holz und Stein sowie durch kantige Elemente. Der internationale Vertrieb wünschte sich einen grünen lebendigen Arbeitsbereich. Das Thema „Natur“ wurde international, bunt und vielfältig mit Holz- und Botanik-Akzenten aufgegriffen.

Duales Spannungsfeld als Designkonzept 

VEGA Grieshaber
(Bild: Kiefer Klimatechnik)

Der Neubau am Unternehmenssitz verbindet die zwei Bestandsgebäude durch einen zentralen Empfang und beherbergt neben neuen Büroflächen auch Erholungsräume für die Mitarbeitenden. Leitmotiv für die Gestaltung war die Kernkompetenz des Unternehmens: Das Messen, als Erfassen von Differenzen und Kontrasten. Das Designkonzept übersetzt dies als duales Spannungsfeld. Warm versus kalt, wohnlich versus technisch. „Die warme Seite wird durch die Farbgebung Orange, runde Formen sowie Leuchten mit warmen Lichtfarben repräsentiert, um eine behagliche und einladende Atmosphäre zu schaffen“, beschreibt Wörner weiter. 

Wohlfühlklima durch Präzisionsarbeit

Der hohe Anspruch der Bauherren an Funktionalitäts- und Gestaltungsstandards des Umbauprojekts galt insbesondere für die technische Sanierung. Die Planung und Umsetzung der technischen Gebäudeausrüstung verantwortete dabei das Ingenieurbüro Liepelt aus Baiersbronn. „Die besondere Herausforderung bei diesem Projekt lag darin, dass die Installationsfreiräume im Bestandsgebäude teilweise sehr begrenzt waren. Das erforderte im Zuge der Planung und Umsetzung der Maßnahmen von allen Beteiligten ein hohes Maß an Flexibilität”, erläutert Lazaros Delkoussis vom Büro Liepelt. 

Für die Planung der Lüftungstechnik hat sich das Ingenieurbüro die Experten von Kiefer Klimatechnik aus Stuttgart zur Seite geholt, da beide schon in der Vergangenheit erfolgreiche Projekte zusammen realisiert haben. Norbert Hinderer, Vertriebsingenieur bei Kiefer, stimmt zu: „Bestandsumbauten wie diese stellen für die Planung und Umsetzung der Lüftungstechnik oft eine Herausforderung dar, denn meist sind nur wenige bis keine Veränderungen der Raumstrukturen möglich. Dennoch ist es uns gelungen, eine hohe Raumluftqualität für alle Arbeits- und Aufenthaltsflächen entsprechend ihrer individuellen Anforderungen sicherzustellen.“

Starke Leistung bei hoher Ästhetik

So kamen in den zahlreichen Büro- und Besprechungsräumen INDUL Schlitzdurchlässe von Kiefer zum Einsatz. Die sehr filigranen Durchlassprofile mit einer Einbaubreite ab 15 mm passen sich jeder gewünschten Deckenarchitektur an. Ob unauffällig oder bewusst akzentuiert ordnen sie sich den architektonischen Gegebenheiten unter. „Bei diesem Projekt war die Variantenvielfalt beim Schlitzdurchlass besonders groß,“ erläutert Hinderer. 

Charakteristisch für den INDUL Schlitzauslass ist seine speziell entwickelte Ausblasgeometrie für besonders feine Einzelstrahlen. Diese wiederum ermöglichen eine schnelle Induktion, also Beimischung der Raumluft, sodass Temperaturdifferenzen von bis zu -14 K schnell abgebaut werden. INDUL erreicht also eine besonders gleichmäßige Luftverteilung mit optimaler diffuser Raumluftströmung ganz ohne spürbaren Luftzug – ein wichtiges Kriterium für ein angenehmes Arbeitsklima. Durch exakt ausgebildete Abrisskanten wird der sogenannte „Coanda-Effekt“ – also Schmutzablagerungen entlang des Luftauslasses – vermieden und Decken sowie Wände bleiben länger staubfrei. 

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Markanter Decken-Luftdurchlass für optimales Raumklima

In den großflächigen Arealen des Gebäudes, wie etwa Restaurant und Espressobar, wo viele Menschen einen hohen Luftdurchsatz und Gastrogeräte zusätzliche thermische Lasten bewirken, haben die Klimaexperten von Kiefer den Luftdurchlass INDUDRALL installiert. Er wurde speziell für Anwendungen im Komfortbereich entwickelt und ist besonders geeignet bei schwierigen Randbedingungen. Der optisch ansprechende Decken-Luftdurchlass lässt die Luft fächerartig aus der Frontplatte ausströmen. Die jeweiligen zusammengefassten Blöcke aus Einzelelementen bilden Strahlen aus, um die Raumluft optimal zu induzieren und große Temperaturunterschiede von bis zu -12 K zwischen Zu- und Raumluft sehr schnell, aber ohne unangenehmes Zugempfinden, abzubauen. Aufgrund dieses sehr hohen Induktionsverhältnisses ist die Montage des INDUDRALL – auch eine Sichtmontage ohne abgehängte Decke – ohne Komforteinbußen möglich.