KI-Strategie für AECO Strukturierte Roadmap mit drei Horizonten

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Graitec präsentiert eine wegweisende KI-Strategie für die AECO-Branche. Der Fokus liegt auf verlässlichen, regelbasierten Prozessen von der ersten Skizze bis zur Fertigung für maximale Sicherheit.

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In der AECO-Branche (Architektur, Ingenieurwesen, Bauwesen und Betrieb) ist KI ein Problem der Verantwortung, nicht der Geschwindigkeit. Jeder Entwurf prägt die Zukunft eines Projekts. Jede Berechnung wird unterzeichnet. Jedes Detail steuert die Produktion. Eine KI, die die Standards für Architektur, Ingenieurwesen, Fertigung und Bauwesen nicht erfüllt, ist im großen Maßstab nicht einsetzbar.

Heute gibt Graitec seine KI-Strategie bekannt: eine strukturierte Roadmap mit drei Horizonten. Ziel ist es, KI in eine zuverlässige Ausführungsebene für die gesamte AECO-Wertschöpfungskette zu verwandeln – vom frühen Entwurf über die Fertigung bis hin zum Bau.

KI für AECO in die Arbeitsabläufe eingebettet

Anstatt lediglich eigenständige KI-Chatbots auf Design-Tools aufzusetzen, bettet Graitec die KI direkt in die Arbeitsabläufe ein, in denen technische und produktionstechnische Entscheidungen getroffen werden. Diese sind in Projektdaten verankert, an Branchenstandards ausgerichtet und unterliegen der Kontrolle der verantwortlichen Fachleute.

Drei Horizonte: Bereits in Bewegung.

Die KI-Strategie von Graitec ist in drei Horizonte gegliedert, die parallel entwickelt und umgesetzt werden:

  1. Horizont 1 – KI, die unterstützt: KI wird direkt in bestehende Werkzeuge eingebettet. Sie bietet kontextbezogene Anleitung, Zugriff auf Wissen und beschleunigt Aufgaben für alle Rollen – vom Tragwerksplaner und BIM-Manager bis hin zum Detailplaner und Fertiger. Produktivitätssteigerungen ab sofort.
  2. Horizont 2 – KI, die automatisiert: Repetitive Aufgaben, Koordinationsabläufe und Datenflüsse zwischen Planung, Fertigung und Baustelle werden zunehmend von der KI übernommen. Dies reduziert den manuellen Aufwand und verbessert die Konsistenz.
  3. Horizont 3 – KI, die Entwürfe generiert und ganzheitlich optimiert: Vom Entwurfsgedanken bis hin zu optimierten, normgerechten und fertigungsreifen Lösungen, die in Minuten generiert werden. Architekten, Ingenieure, Fertiger und Projektteams bleiben für jede Entscheidung voll verantwortlich.

„In der AECO-Branche kann KI zwar Dinge generieren, aber das Generieren ohne Rechenschaftspflicht reicht nicht aus. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass das, was generiert wird, vertrauenswürdig ist, geprüft werden kann und für reale Projekte freigegeben wird. Das ist der Maßstab, an dem wir arbeiten.“ – Emmanuel Leroy, Chief Product & Strategy Officer, Graitec

Künstliche Intelligenz nutzen, nicht nur hinzufügen

Der Ansatz von Graitec konzentriert sich darauf, rohe KI-Funktionen in nutzbare Ergebnisse für Technik und Fertigung zu verwandeln:

  1. Verankert in technischen Standards: Die KI arbeitet innerhalb von Statik-Codes, Fertigungsnormen und unternehmensspezifischen Regeln.
  2. Gesteuert durch deterministische Engines: Bewährte Berechnungs- und Detaillierungs-Engines liefern prüffähige Ergebnisse, während die KI die Vorbereitung, Interaktion und Interpretation unterstützt.
  3. Validiert durch Fachleute: Architekten, Ingenieure, Fertiger und Bauunternehmer behalten die Kontrolle über kritische Entscheidungen und die Abnahme.

„Wir verfügen über 40 Jahre Fachwissen, das in unserer Software steckt. KI ersetzt dieses Wissen nicht; sie setzt es frei. Das ist der Unterschied dazwischen, KI einfach nur hinzuzufügen oder sie wirklich zu nutzen.“ – Emmanuel Leroy, Graitec

Offenes Ökosystem und „Shift-Left“ durch Design

Graitec entwickelt seine KI als Teil eines offenen Ökosystems. Sie ist so konzipiert, dass sie sich in die Plattformen, Werkzeuge und Datenumgebungen integrieren lässt, auf die sich Kunden bereits verlassen (einschließlich Autodesk-Plattformen) – über Planung, Fertigung und Bau hinweg. Kunden und Partner können Funktionen erweitern, eigene Workflows zusammenstellen und KI direkt in ihren operativen Stack einbetten.

Ebenso wichtig ist der Zeitpunkt, an dem die KI in den Prozess eintritt. Graitec verfolgt einen „Shift-Left“-Ansatz: Intelligenz wird so früh wie möglich in den Projektlebenszyklus eingebracht. Vom Konzept bis zum frühen Entwurf hilft KI dabei, Optionen flussaufwärts zu generieren, zu simulieren und zu validieren, bevor Entscheidungen später teuer korrigiert werden müssen.

Schnelle Expansion.

Graitec setzt bereits KI-Funktionen in seinen Lösungen ein, beginnend mit unterstützenden Anwendungsfällen bis hin zu Workflows für Automatisierung und „Design-to-Fabrication. In den kommenden Tagen wird Graitec neue Produkt-Releases für sein gesamtes Lösungsportfolio ankündigen, die den Kunden konkrete Funktionen liefern.

Weitere Informationen: https://graitec.com/de/

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