AI Communication Award 2026 zeichnet wegweisende Projekte aus Wirtschaft und Wissenschaft aus Künstliche Intelligenz braucht Mut zur Umsetzung

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Von digitalen Zwillingen über Deepfakes bis hin zu autonomen KI-Agenten: Der AI Communication Award 2026 zeigt, wie vielfältig künstliche Intelligenz bereits heute Kommunikation verbessert, Prozesse beschleunigt und völlig neue Anwendungen ermöglicht. Die Auszeichnungen wurden im Rahmen der Social Media Days verliehen.

Social Media Days in Schwäbisch Hall: Verleihung des AI Communication Awards.  (Bild:  Ziehl-Abegg/Ufuk Arslan)
Social Media Days in Schwäbisch Hall: Verleihung des AI Communication Awards.
(Bild: Ziehl-Abegg/Ufuk Arslan)

„Die Diskussion über künstliche Intelligenz dreht sich häufig um Möglichkeiten. Uns interessieren vor allem die Anwendungen", sagte Joachim Ley, Vorstandsvorsitzender von Ziehl-Abegg. „Mit dem AI Communication Award machen wir Projekte sichtbar, die bereits heute echten Mehrwert schaffen und andere Organisationen inspirieren können."

Die Schirmherrschaft übernahm erneut Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg. Über die Auszeichnungen entschied eine unabhängige Jury aus Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, künstlicher Intelligenz, Marketing und Kommunikation. Den Vorsitz hatten KI-Unternehmer Joe Keller sowie Prof. Dr. Daniel Werth von der TU Dresden. Zur Jury gehörten außerdem Hannah Jeitner (Global Communications SAP), Stefanie Kromer (Bundesverband der Kommunikatoren), Rolf Herrmann (Chefredakteur OMR Education), Catrin Bialek (Chefredakteurin Horizont), Corinne Nauber (Präsidentin des Marketing Club Stuttgart-Heilbronn), Dr. Christina Blumentritt (Präsidentin des Marketing Club Nürnberg), Prof. Dr. Joachim Buhmann (ETH Zürich), Prof. Dr. David Rygl (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg), Prof. Dr. Ali Sunyaev (TU München), Prof. Dr. Markus Graf (Hochschule Heilbronn) sowie Prof. Dr. Seon-Su Kim (Duale Hochschule Baden-Württemberg).

AI Communication Award: KI-gestützte Kampagnen & Storytelling

Der AI Communication Award ging an das Projekt „Michael Bommer macht sich unsterblich" von Eternos.Life und MSL Germany. Im Mittelpunkt steht der an Krebs erkrankte Michael Bommer, dessen Stimme, Erinnerungen und Lebenserfahrungen mithilfe künstlicher Intelligenz in einem digitalen Zwilling bewahrt werden. Die Jury würdigte insbesondere den sensiblen Umgang mit den ethischen Fragen rund um Tod, Erinnerung und KI. Den Award nahm Philip Maravilla (MSL Germany / Eternos.Life) entgegen.

Interne Kommunikation, HR & Employee Experience

Ausgezeichnet wurde „Deepfake mit Tiefgang – Wie der EY KI-Boy das Cyber Lab zum internen Hit machte" von EY Österreich. Mit einer humorvollen Deepfake-Kampagne gelang es, mehr als 1.300 Mitarbeitende für Cybersecurity zu sensibilisieren und gleichzeitig die interne Sichtbarkeit des Cyber Labs deutlich zu erhöhen – vollständig ohne zusätzliches Kommunikationsbudget.

KI-Strategie, Analytics & Agenten in der Kommunikation

Den Preis erhielt Claims Pilot von Control Expert. Die Plattform steuert den gesamten Schadenprozess mithilfe autonomer KI-Agenten – von der Schadensmeldung bis zur Regulierung. Nach Angaben des Unternehmens lassen sich dadurch Bearbeitungszeiten verkürzen, Produktivität steigern und die Kundenzufriedenheit verbessern. Für Control Expert nahm Dr. Sebastian Schoenen die Auszeichnung entgegen.

AI Communication Award: ein Mann und eine Frau verleihen einen Preis
Preisverleihung beim AI Communication Award in Schwäbisch Hall.
(Bild: Ziehl-Abegg/Ufuk Arslan)

Tools, Plattformen & Infrastruktur für Kommunikation

Ausgezeichnet wurde die Meta Compass Assistenten-Factory von Thomas Friese. Das Projekt verfolgt einen konsequent europäischen Ansatz für digitale Souveränität. Unternehmen sollen leistungsfähige KI-Systeme entwickeln und betreiben können, ohne die Kontrolle über ihre Daten oder ihre Infrastruktur an internationale Cloud-Plattformen abzugeben.

Studierende und junge Talente

Der Nachwuchspreis ging an Johannes Störlein von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Sein Projekt entwickelt eine vollständig lokale, datenschutzkonforme KI-Lösung zur Gesprächsdokumentation im familienpsychologischen Gutachtenwesen. Die Anwendung reduziert den Dokumentationsaufwand deutlich und ermöglicht zugleich eine transparente sowie DSGVO-konforme Verarbeitung sensibler Daten.

Der AI Communication Award wurde 2026 bereits zum dritten Mal verliehen. Juryvorsitzender Prof. Dr. Daniel Werth hob insbesondere die hohe Qualität und den gestiegenen Reifegrad der eingereichten Projekte hervor. Ziel des Wettbewerbs ist es, erfolgreiche Anwendungen künstlicher Intelligenz sichtbar zu machen und den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunikation zu fördern. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Social Media Days in Schwäbisch Hall statt, die sich mit rund 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu einer der größten Veranstaltungen für KI und Kommunikation im süddeutschen Raum entwickelt haben.

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