Mehr als 2.000 Besucher auf der Architect@Work 2026 in München Erfolgreiche Architect@Work in München 

Verantwortliche:r Redakteur:in: Regine Appenzeller 3 min Lesedauer

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Mitte April traf sich die Architekturszene in München aus einem besonderen Grund: Die Messe Architect@Work machte in der bayrischen Hauptstadt Station und hatte jede Menge Inspirationen im Gepäck.

Eindrücke von der Architect@Work 2026 in München.(Bild:  Messe München)
Eindrücke von der Architect@Work 2026 in München.
(Bild: Messe München)

Die Aussteller strahlen mit den knapp über 2.000 Besuchern um die Wette: Die sechste Ausgabe der Münchner Architect@Work wird wohl eine jener Editionen des erfolgreichen Formats sein, von denen man noch lange spricht. Zu verdanken ist das dem Konzept der Messe, die aktuellen Themen der Zeit anzusprechen. So wundert es nicht, dass nicht nur die 356 von einer Fachjury ausgewählten Innovationen wie ein Magnet wirkten, sondern auch das Rahmenprogramm, das sich dem Überthema „Transformation“ widmete. Ein besonderer Höhepunkt waren die prominent besetzten Vorträge, in denen Experten aus der Praxis über ihre Sichtweisen berichteten und damit eine menschliche Brücke schlugen zwischen Profession und Bedürfnis des Austauschs. 

Architect@Work: Künstler in Aktion
Tape-Art-Künstler RØB (Robert König) mit seiner Performance.
(Bild: Messe München)

Viel Aufsehen erregte die Ausstellung von Tape-Art-Künstler RØB (Robert König), der mit seiner Performance „Tape Art sticks in your mind“ das klassische Klebeband neu in Szene setzte, eine Mischung aus organischen Formen und abstrakten Designs, die wie eine Art 3D-Malerei faszinierte. Bekannt und beliebter denn je waren auch die Projektausstellung und die Fotokollektion von World Architects sowie der spannende Beitrag der Materialdaten- und Kollaborationsplattform Revalu, die die Besucher mit einer Materialausstellung zur inspirierenden Entdeckungsreise einlud. Auch hier kam das Thema „Transformation“ nicht zu kurz – ganz nach dem Motto: Es ist immer eine Frage der Perspektive.

Architect@Work fängt Stimmen ein

Architect@Work: Vortrag mit Menschen vor großem Bildschirm
Vorträge: Expertenwissen aus der Praxis.
(Bild: Messe München)

Das Messeteam hat sich auch diesmal unter die Leute gemischt, um Stimmen einzufangen. Das ist ein wichtiges Monitoring für die Veranstalter, die richtigen Konsequenzen zu ziehen und das Gesamterlebnis weiterzuentwickeln. Auch diesmal freut sich das Team über das positive Feedback, etwa jenes von Timo Freund von Goldbach Kirchner, ein Unternehmen, das den Mehrwert der Messe schon seit 2011 nutzt: „Wir freuen uns immer, wenn wir uns hier präsentieren dürfen. Was wir sehr schätzen, ist, dass hier jeder die gleichen Möglichkeiten hat, und das macht die Messe für uns so einzigartig. Toll ist, dass sich die Besucher in einem Tag alle Aussteller anschauen können.“ Für Architekt Anton Mang von Mang Architektur, der die Messe schon oft besucht hat, ist es die Möglichkeit Unternehmen und Vertreter von Firmen, die er bereits gut kennt, wiederzutreffen und sich über Innovationen zu informieren, aber auch Neues kennenzulernen. „Ich habe den Besuch hier schon so oft weiter empfohlen, weil es eine Messe mit einem sehr guten Zeit-Leistungs-Verhältnis ist. Man bekommt sehr schnell genau die Informationen, die man braucht – kurze Wege in überschaubarer Zeit.“

Präsentation verschiedener Baumaterialien.
(Bild: Messe München)

Tim Wendel Eichhaus von Kortmann Beton ist diesmal Besucher zur eigenen Recherche, weil das Unternehmen für Fassadensteine plant, neuer Aussteller zu werden. „München war schon zu spät für uns, aber wir streben an, im September nach Berlin zu kommen. Ich fühle mich von Team der Veranstaltung super betreut, und die Gespräche mit den Ausstellern und Architekten waren sehr gut, spannend und innovativ."  Besucher Matthias Leckel ist auf der Suche nach ökologisch-nachhaltigen Produkten, die er auf seinen Baustellen einsetzen kann. Er ist vor allem beeindruckt und positiv überrascht von den vielen guten Ansätzen und Recyclingprodukten der Hersteller. „Ich bin schon das dritte Mal hier und werde wiederkommen. Ich kann den Besuch nur jedem ans Herz legen.“

Weitere Veranstaltungsorte der Architekturmesse

Wer keine Gelegenheit hatte, persönlich vor Ort zu sein, dem sei die digitale Plattform A@W Xperience ans Herz gelegt, wo alle neu vorgestellten Produkte zu sehen und die Vorträge nachzuhören sind. So geht es nun mit Schwung in den Sommer, wo die Vorbereitungen für die kommenden Ausgaben schon begonnen haben. Die Architect@Work ist am 16. und 17. September 2026 zum siebten Mal in Wien zu Gast, am 7./8. Oktober 2026 in Berlin und am 2./3. Dezember 2026 in Frankfurt. Also auf Wiedersehen im Herbst mit vielen News und Highlights! Weitere Informationen: www.architectatwork.com/de

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