Zwischen Berg und Wasser Das Hotel HOP Apartements & Suites in Interlaken

Von Frida Dumann 3 min Lesedauer

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Eingebettet zwischen dem türkisfarbenen Flusslauf der Aare und der imposanten Bergkulisse des Berner Oberlands befindet sich das Hotel HOP Apartements & Suites. Direkt am Ufer gelegen, greift das Interieurdesign die besondere Umgebung auf und übersetzt sie in ein stimmiges Raumkonzept. Die organischen Formen der Beleuchtung von Artemide unterstreichen diesen Ansatz auf eindrucksvolle Weise.

Gople Suspension in Silber. (Bild:  © Phil Wenger)
Gople Suspension in Silber.
(Bild: © Phil Wenger)

Wie ein leuchtendes, blaugrünes Band zieht sich die Aare durch Interlaken. Der legendäre Schweizer Ferienort gilt als Tor zu den Nordalpen und lockt Reisende aus aller Welt an. Seine spektakuläre Lage zwischen Thunersee und Brienzersee und die Nähe zu den Gipfeln Jungfrau, Eiger und Mönch spiegelt sich auch im neuen Hotel HOP Apartements & Suites wider: Das Zürcher Studio Monoplan hat dazu den Gegensatz aus schroffer Bergwelt und malerischer Seenlandschaft stimmig auf das architektonische Gesamtkonzept übertragen. Ein modernes Apartmenthotel mit hohem Wiedererkennungswert zu entwerfen: so lautete die Aufgabe für den Umbau des in die Jahre gekommenen Gästehauses am Flussufer. Entstanden sind mehrere individuell gestaltete Ferienapartments mit modernisierten Küchen, Bädern und maßgefertigten Möbeln. In der Lobby lädt zudem ein kleines Café zum entspannten Verweilen ein.

From Mountain to Water

Dem Leitgedanken „From Mountain to Water“ folgend, sind die Farben, Formen und Materialien im Innern gezielt auf den rauen Fels, das glasklare Wasser und die dunkelgrünen Wälder ringsum abgestimmt. Im Café wiederum treffen sandige Beige- und Cremetöne auf Blau, Nadelgrün und Orange. Welliges Spiegelglas an der Decke zitiert die schimmernde Wasseroberfläche der Aare, während biophile Elemente wie hängender Farn oder tropische Topfpflanzen für ein naturnahes Ambiente sorgen.

Raffinierte Lichtgestaltung

Um die richtige Atmosphäre zu schaffen, kommt der Lichtplanung von Artemide eine wichtige Rolle zu. Über Lichtqualität und Energieeffizienz hinaus sollte sie auch ästhetisch überzeugen. Die verwendeten Leuchten und Lichtsysteme haben entscheidenden Anteil daran, den fluiden, organischen Look des Interieurs zu unterstreichen und einzelne Bereiche gekonnt in Szene zu setzen.

 HOP Apartements & Suites
Gople, Lichtsystem Sylt mit Helgoland und La Linea
(Bild: © Phil Wenger)

Im Eingangsbereich, in der Lobby und im Café zieht sich das Lichtsystem Sylt in sanft fließenden Linien über die Decke. Ihre beiden Kupferleiter sind als bewusstes Designstatement sichtbar und setzen einen minimalistischen Akzent. Dass Sylt sich der Architektur so mühelos anpasst, verdankt es seiner Flexibilität: Das Lichtband lässt sich vor Ort mühelos biegen und formen und erstreckt sich mit nur einem Einspeisepunkt über zehn Meter. Dabei ist es über einen Adapter mit verschiedenen Beleuchtungselementen verbunden, darunter La Linea 25

Der ikonische Lichtschlauch der Bjarke Ingels Group windet sich in vertikalen Schwüngen um die ultraschmale Schiene und erinnert so selbst ein wenig an den Flusslauf der Aare. Sein diffuses Licht sorgt für die Grundbeleuchtung, während der effiziente Strahler Helgoland 120 gezielt einzelne Bereiche wie Tische und Barzonen mit gleichmäßigem, blendfreiem Licht beleuchtet. Aus dem raffinierten Zusammenspiel der einzelnen Komponenten entsteht eine harmonische Lichtkomposition, die von der mundgeblasenen Pendelleuchte Gople Mini in der Version Silber vervollständigt wird. Sie integriert sich gleichermaßen mühelos in das Sylt System und setzt einzelne Bereiche effektvoll in Szene.

HOP Apartements & Suites: Markanter Gestaltungswille

Von Artemide mithilfe einer venezianischen Glasbläsertechnik gefertigt, zählt die große Ausführung der Gople auch in der Lounge zu den Hinguckern: Die Pendelleuchten sind auch hier in Silber zu sehen, wo sie sanfte Lichtskizzen auf die dunkelblauen Wände werfen. Die durch ein innovatives Metallisierungsverfahren versilberte Kristallleuchte der Bjarke Ingels Group zieht auch als Stehversion weitere Blicke auf sich. Wie konsequent die Lichtgestaltung Teil des ganzheitlichen Designansatzes ist, beweisen nicht zuletzt die Kellerflure: Dort schlängelt sich La Linea eigenständig an der Decke entlang. Hier weist sie den Weg, taucht die einheitlich in Grün gehaltenen Korridore in ein angenehmes diffuses Licht und verleiht ihnen eine verspielte, stilbewusste Note. La Linea überzeugt als ausdrucksstarkes grafisches Element und punktet gleichzeitig durch hochleistungsfähige LEDs, Langlebigkeit und unkomplizierte Wartung. So wird selbst der Kellerflur zu einem atmosphärisch gestalteten Raum, der Funktionalität und Ästhetik auf überzeugende Weise vereint.

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