Das Projekt Collaborative On-Site Construction Robot (COSCR) ist ein Innovate UK-Projekt in Großbritannien, das das Fachwissen von HAL Robotics, ABB und InnoTecUK in den Bereichen Fabrikautomation und Robotik mit dem Fachwissen von BRE im Bereich Projektmanagement, der Erfahrung von Skyjack in den Bereichen Baustellenzugang und Produktentwicklung und dem Fachwissen von Skanska in der Baubranche vereint.
(Quelle: Skanska)
Ein Bauroboter soll autonom auf Baustellen navigieren und spezifische Aufgaben mit verbesserter Produktivität, Qualität und Sicherheit ausführen.
Das Bauunternehmen Skanska hat mit einem Konsortium von Technologieunternehmen an der Entwicklung eines Prototyps einer Roboterplattform gearbeitet, die auf Baustellen navigieren und bestimmte, vorprogrammierte Tätigkeiten ausführen kann.
Ein neuartiger Bauroboter kann auf Baustellen navigieren und bestimmte, vorprogrammierte Tätigkeiten ausführen, die etwa für die Mitarbeiter potenziell gefährlich sind. Das Projekt Collaborative On-Site Construction Robot (COSCR) ist ein Innovate UK-Projekt in Großbritannien. Es bringt das Fachwissen von HAL Robotics, ABB und InnoTecUK in den Bereichen Fabrikautomation und Robotik mit dem Fachwissen von BRE im Bereich Projektmanagement, der Erfahrung von Skyjack in den Bereichen Baustellenzugang und Produktentwicklung und dem Fachwissen von Skanska in der Baubranche zusammen.
Die COSCR-Plattform besteht aus einer robusten mobilen Basis, Baustellensensortechnologie und BIM-verknüpften Softwaresystemen. Diese Kombination verspricht eine sichere und genaue Navigation auf der Baustelle.
Sie lässt sich manuell oder autonom betreiben. Im manuellen Modus steuert ein Bediener den Bauroboter über eine Steuerung auf der Baustelle. Im autonomen Modus nutzt der Roboter seine eingebauten Sensoren sowie Karten, die direkt aus BIM-Daten (Building Information Modeling) stammen. Damit bewegt er sich sicher auf der Baustelle und führt die vom Benutzer geplanten Aufgaben aus.
Die Plattform wurde unter Berücksichtigung spezifischer Größen- und Gewichtsvorgaben entwickelt. So kann sie auch die engsten Winkel auf jeder Baustelle erreichen. Sie ist mit einem Raupenfahrwerk ausgestattet, das die Manövrierfähigkeit verbessert. Über einen Teleskopmast mit einem Roboterarm erreicht sie Höhen von bis zu 4,2 Metern.
Arbeiten in der Höhe: Erste Bewährungsprobe für den Bauroboter
Der Bauroboter ist für Tätigkeiten konzipiert, die sich wiederholen oder potenziell gefährlich sind, wie zum Beispiel Bohrungen in der Höhe. Als erste Bewährungsprobe konzentrierte sich das Projekt auf eine Anwendung zum Bohren und Einsetzen von Ankern. Sie wurde auf einer realen Baustelle des Featherstone Building-Projekts von Skanska im Zentrum Londons getestet.
Vaibhav Tyagi, Leiter der Innovationsabteilung von Skanska UK, sagte: "Die Förderung des Einsatzes von Robotern im Bauwesen hat das Potenzial, enorme Vorteile zu bringen, sowohl im Hinblick auf die Sicherheit als auch auf die Produktivität.
"Durch die Automatisierung von Aufgaben, die sich wiederholen oder ein gewisses Risiko bergen, wie zum Beispiel Arbeiten in der Höhe, können wir unsere Mitarbeiter schützen und gleichzeitig die Genauigkeit, Geschwindigkeit und Qualität der Aufgaben verbessern."
Sebastian Andraos, Direktor von HAL Robotics, dem federführenden Unternehmen des Konsortiums, kommentierte: "Das COSCR-Projekt hat das Know-how des gesamten Konsortiums gebündelt, um eine vielseitige Plattform für Automatisierungsaufgaben vor Ort zu entwickeln. Wir sind der festen Überzeugung, dass COSCR-Plattformen und ähnliche Plattformen in naher Zukunft einen Platz auf Baustellen haben werden. Wir haben daran gearbeitet, um sicherzustellen, dass wir die Standards verstehen, die zu erfüllen sind, damit dies geschehen kann.
"Die Plattform selbst und die sie umgebenden Steuersysteme wurden so konzipiert, dass wir alternative Aufgaben wie Logistik, Lackierung, Inspektion usw. ausführen und mehrere Roboter, die auf der gleichen Baustelle arbeiten, problemlos steuern können.
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