EPD-basierte Emissionsdaten für Planung und Variantenvergleich Kalkulator ermittelt projektbezogene CO₂e-Werte

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Lumon bietet jetzt einen projektbezogenen Kalkulator an, der die Treibhausgasemissionen (CO₂e) für Balkonverglasungen und Glasgeländer anhand der zugrunde liegenden EPD-Daten berechnet. Die Werte lassen sich für die jeweils ausgewiesenen Lebenszyklusmodule darstellen: A1–A3 sowie – sofern für das Projekt erforderlich und entsprechende Angaben vorliegen – A4–A5. Die Ergebnisse können in die Planung, in Variantenvergleiche und in die Projektdokumentation einfließen. Sie werden über den technischen Lumon-Support ohne zusätzliche Kosten bereitgestellt.

Balkonverglasungen schaffen zusätzliche, ganzjährig nutzbare Fläche. Auswirkungen auf die Bausubstanz sind projektabhängig. (Bild:  Lumon Deutschland GmbH)
Balkonverglasungen schaffen zusätzliche, ganzjährig nutzbare Fläche. Auswirkungen auf die Bausubstanz sind projektabhängig.
(Bild: Lumon Deutschland GmbH)

Der Bau und die Nutzung von Gebäuden sind mit relevanten Treibhausgasemissionen verbunden. Für die Bewertung von Planungsvarianten sind daher nachvollziehbare Daten und klar abgegrenzte Bilanzierungen erforderlich. Die Betrachtung einzelner Lebenszyklusmodule kann dabei helfen, unterschiedliche Lösungen transparenter zu vergleichen und die projektspezifische Dokumentation zu unterstützen. Die Berechnung im neuen Kalkulator von Lumon basiert auf EPD-Daten für rahmenlose Balkonverglasungen – darunter Dreh-/Schiebesysteme – und Glasgeländer aus dem Sortiment. Die Datengrundlage für die jeweils betrachteten Lebenszyklusmodule wurde von der unabhängigen finnischen Beratungsfirma Nordic Offset Oy extern verifiziert. Der Kalkulator weist die daraus berechneten CO₂e-Emissionen für die ausgewählten Produkte und Projektparameter aus. Berücksichtigt werden die in den zugrunde liegenden EPD-Daten verfügbaren Lebenszyklusmodule. Dazu gehören die Herstellung (A1–A3) sowie Transport und Installation (A4–A5). Die Auswertung bildet damit die jeweils ausgewiesenen Module ab und stellt nicht automatisch eine vollständige Bilanz aller Lebenszyklusphasen eines Gebäudes dar.

Kalkulator von Lumon: Werte für Variantenvergleiche

Zur Ermittlung der Daten werden Projektangaben an den technischen Support von Lumon übermittelt, der die projektbezogen berechneten Ergebnisse kostenfrei zur Verfügung stellt. Berücksichtigt werden dabei die für das Vorhaben relevanten Parameter wie Spezifikationen und Menge der vorgesehenen Systeme sowie projektbezogene Angaben, etwa zu Transport und Montage. So erhalten Architekten, Fachplaner und Bauherren nachvollziehbare Emissionswerte für das jeweilige Projekt. Diese können als zusätzliche Informationsgrundlage dienen, um alternative Systeme innerhalb vergleichbarer Bilanzgrenzen in einen Variantenvergleich einzubeziehen.

Projektbezogene CO₂e-Werte unterstützen Planung und Variantenvergleich.(Bild:  Lumon Deutschland GmbH)
Projektbezogene CO₂e-Werte unterstützen Planung und Variantenvergleich.
(Bild: Lumon Deutschland GmbH)

Gebäudeauswirkungen prüfen

Eine Balkonverglasung bildet eine geschützte Zone zwischen Fassade und Außenraum. Ob und in welchem Umfang sie die Bausubstanz, den Reparatur- oder Sanierungsbedarf sowie das thermische Verhalten eines Gebäudes beeinflusst, hängt von der Ausführung, Nutzung und den objektspezifischen Bedingungen ab. Ein möglicher Einfluss auf den Wärmeverlust ist projektspezifisch zu bewerten und wird durch die produktbezogene Emissionsberechnung des Kalkulators nicht automatisch nachgewiesen.

Kalkulator unterstützt die Planung 

Der neue Kalkulator von Lumon stellt projektbezogene Emissionswerte der ausgewählten Produkte bereit, die in die Gebäudeplanung und in weitere, klar abgegrenzte Bilanzierungen einbezogen werden können. So können Architekten, Fachplaner und Bauherren die ausgewiesenen Emissionen der gewählten Lumon-Produkte im Zusammenhang mit den übrigen Bilanzposten eines Projekts betrachten. Die Ergebnisse können die Erstellung von Projektdokumentationen, produktbezogenen Lebenszyklusbetrachtungen und Nachhaltigkeitsberichten unterstützen. Voraussetzung ist, dass die jeweils verwendeten Systemgrenzen, Lebenszyklusmodule und Projektannahmen transparent dokumentiert werden. Auch die Kommunikation mit Behörden, Investoren und weiteren Projektbeteiligten kann durch nachvollziehbar dargestellte EPD-Daten, Projektparameter und Berechnungsergebnisse unterstützt werden. Das Tool macht die produktbezogenen CO₂e-Emissionen der ausgewählten Lebenszyklusmodule sichtbar und schafft damit eine zusätzliche Grundlage für emissionsbezogene Planungsentscheidungen.

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