Keller Minimal Windows Wohnhaus, zwei Architekturen – gleicher Detailanspruch 

Von Frida Dumann 2 min Lesedauer

Zwei Häuser in Polen treten bewusst kontrastierend auf: ein Wohnhaus mit flachem Ziegelbau mit begrüntem Dach und durchgehenden Glasbändern sowie ein geschwungener Holzbau mit vertikalen Lamellen. Großformatige Schiebeelemente öffnen beide Häuser zum Garten und schaffen fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenraum.

Architect: Milwicz Architekci(Bild:  Keller)
Architect: Milwicz Architekci
(Bild: Keller)

Ein Wohnhaus zwischen Kiefern, Ziegel und begrüntem Dach

Architect: Milwicz Architekci(Bild:  Sylwia Gudaczewska, Partner: KER3MR)
Architect: Milwicz Architekci
(Bild: Sylwia Gudaczewska, Partner: KER3MR)

Dieses Wohnhaus in Polen setzt sich aus zwei klar unterschiedlichen Baukörpern zusammen, die in ihrer Materialität und Höhe bewusst kontrastieren. Ein flacher, eingeschossiger Riegel mit begrüntem Dach und einer umlaufenden Ziegelverkleidung in warmem Rotbraun breitet sich horizontal in die Landschaft aus und bindet sich an die gewachsene Vegetation aus Kiefern, Gräsern und Felsblöcken. 

Die Schiebeanlagen von minimal windows übernehmen im flachen Riegel eine zentrale gestalterische Rolle. Sie spannen sich als durchgehende Glasbänder zwischen Bodenplatte und der auskragenden Ziegelbrüstung, sodass die Trennung zwischen Innen und Außen nahezu aufgehoben wird. Die schlanken, dunkel beschichteten Profile fügen sich präzise in die Materialsprache der schwarzen Metalldetails ein und treten gestalterisch zurück. Im Inneren ermöglichen die bodentiefen Schiebeflächen freie Sicht in den Garten, der Eichenholzboden setzt sich optisch bis zur Terrasse fort.

Ein geschwungenes Konzept im Grünen

Architect: TTAT Architecture(Bild:  Archifolio, Partner: KER3MR)
Architect: TTAT Architecture
(Bild: Archifolio, Partner: KER3MR)

Inmitten einer grünen, von Birken und Hecken gesäumten Umgebung in Polen entfaltet sich ein Wohnhaus, dessen Formensprache von einer einzigen, ruhigen Geste bestimmt wird. Der geschwungene Baukörper umschließt den Garten wie eine schützende Geste und schafft dabei einen intimen Außenraum, der sich ganz dem Zusammenspiel von Architektur und Landschaft widmet. Die Fassade aus vertikalen Holzlamellen, deren Farbton von warmem Naturholz zu dunklem, verwittertem Grau übergeht, verleiht dem Gebäude eine skulpturale Tiefe. 

Dort, wo sich der Holzkörper zum Garten hin öffnet, übernehmen großformatige minimal windows Schiebeelemente und Festverglasungen die Fassade des offen gestalteten Wohnzimmers. Die raumhohen Glasflächen sind bündig in die Laibungen eingesetzt und schaffen vom Wohn und Essbereich aus einen weiten, unverstellten Blick über die vorgelagerte Terrasse in den umschlossenen Garten. Das Besondere der Anordnung liegt in der parallelen Gegenüberstellung zweier Schiebeanlagen, die den zentralen Wohnraum von beiden Seiten vollständig öffnen. Dadurch entsteht ein Durchblick, der den Raum in seiner gesamten Tiefe durchlichtet und die umgebende Landschaft von zwei Seiten in das Interieur einbindet.

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