Gläserne Trennwandsysteme bei DSM-firmenich Visuelle Offenheit und funktionelle Trennung

Von Andreas Müller 3 min Lesedauer

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Mit dem Neubau eines Laborgebäudes und dem Umbau des bestehenden Verwaltungshochhauses hat sich DSM-firmenich auf dem Areal seiner Schweizer Unternehmenszentrale in Kaiseraugst ein modernes Innovationszentrum geschaffen. Gläserne Trennwandsysteme leisten hier einen wichtigen Beitrag für effiziente Arbeitsprozesse.

Im Neubau von DSM-firmenich kommen die Stärken der gläsernen Trennwandsysteme von Strähle voll zum Tragen: sie fördern die Kommunikation, sorgen für Schallschutz und Sicherheit und unterstreichen durch ihre Ästhetik die moderne, hochwertige Gestaltung der neuen Labor- und Bürowelt.  							  (Bild:  Strähle©Daisuke Hirabayashi)
Im Neubau von DSM-firmenich kommen die Stärken der gläsernen Trennwandsysteme von Strähle voll zum Tragen: sie fördern die Kommunikation, sorgen für Schallschutz und Sicherheit und unterstreichen durch ihre Ästhetik die moderne, hochwertige Gestaltung der neuen Labor- und Bürowelt.
(Bild: Strähle©Daisuke Hirabayashi)

Der von Nissen Wentzlaff Architekten konzipierte und realisierte Neubau setzt Maßstäbe durch die Fokussierung auf Zusammenarbeit und effiziente Arbeitsprozesse. Dazu leisten die auf unterschiedliche Raumsituationen zugeschnittenen Trennwandsysteme von Strähle einen wesentlichen Beitrag.

Die zentrale Forderung von DSM-firmenich nach einer Auflösung der klassischen Trennung von Laboren und Büros setzten die Architekten in einem markanten, horizontalen Baukörper mit transparenten Glasfassaden um. 137 Meter lang und 36 Meter breit signalisiert der Neubau Offenheit, Erreichbarkeit und Innovation. Den über 200 Forschenden aus den Bereichen Chemie, Formulierung, Anwendung und Analytik bietet er im Erd- und ersten Obergeschoss entlang der Längsachse gegenüberliegend angeordnete Labor- und Büroflächen.

Mehr Sichtbarkeit durch gläserne Trennwandsysteme

Gläserne Trennwandsysteme schaffen über die räumliche Nähe hinaus eine visuelle Verbindung zwischen den Arbeitsbereichen. So gelangen die Mitarbeitenden während laufender Analysen auf kurzem Weg an ihre Büroarbeitsplätze, um beispielsweise Dokumentationsaufgaben zu erledigen, und behalten dabei den Blickkontakt ins Labor. Neben den Arbeitsabläufen fördern die offen gestalteten Bürobereiche die Kommunikation und den Wissensaustausch zwischen den Mitarbeitenden, was Entscheidungen und Abstimmungen beschleunigt. Offene Treppen zwischen beiden Geschossen erleichtern außerdem den Informationsaustausch über die Stockwerke hinweg.

Think Tanks strukturieren die offenen Bürobereiche und leisten als Rückzugsorte einen wichtigen Beitrag zur akustischen Aufenthaltsqualität und zum Wohlbefinden. Geschlossene Wandelemente und Vorhänge sorgen außerdem für visuelle Diskretion.   							(Bild:  Strähle©Daisuke Hirabayashi)
Think Tanks strukturieren die offenen Bürobereiche und leisten als Rückzugsorte einen wichtigen Beitrag zur akustischen Aufenthaltsqualität und zum Wohlbefinden. Geschlossene Wandelemente und Vorhänge sorgen außerdem für visuelle Diskretion.
(Bild: Strähle©Daisuke Hirabayashi)

Hohe Anforderungen wurden an die Trennwandsysteme und Türen gestellt, die in den Büroflächen auch für Think Tanks und im zurückversetzten Dachgeschoss für die Gliederung des großzügigen Fitnessbereichs eingesetzt werden sollten. „Aus den verschiedenen Einsatzbereichen leiteten sich unterschiedliche Vorgaben an Schall- und Brandschutz sowie an Wandaufbau und Einbauhöhe ab“, nennt Thomas Wirsing von Nissen Wentzlaff Architekten die wichtigsten Kriterien. Diese konnte Strähle Raum-Systeme mit dem sehr variablen System 2000 in durchgängiger Optik erfüllen.

Raumhohe Ganzglaswand trennt Labor- und Bürozonen

Für die Trennung der Labor- und Bürozonen wurde System 2000 als raumhohe Ganzglaswand in frontbündiger Doppelverglasung ausgeführt. Neben dem gewünschten Sichtkontakt erfüllt sie mit Rw,P = 50 dB die schallschutz- und mit G30 die brandtechnischen sowie die hygienischen Anforderungen der Laborumgebung.

Als Türen sind zwei Varianten im Einsatz: Alurahmentüren mit beidseitig flächenbündiger Verglasung und Brandschutztüren vom Typ SG 100. Letztere verbinden flächenbündige Optik mit der bauaufsichtlichen Zulassung als Feuerschutzabschluss (FSA) in Feuerwiderstandsklasse T30 sowie als Rauchschutzabschluss (RS). In der Schweiz verfügt sie über die VKF-Brandschutzanerkennung als Feuerschutztür in Feuerwiderstandsklasse EI30. Beide Türen entsprechen der Schallschutzklasse III (Rw,P = 43 bis 45 dB).

Think Tanks für ein bis zwei und vier bis sechs Personen

Als Rückzugsorte für konzentriertes Arbeiten, Telefonate und Meetings im kleinen Kreis finden sich in den offenen Bürobereichen Think Tanks für ein bis zwei und vier bis sechs Personen. Als Umschließungswände fungieren 3 Meter hohe Glaswand- und geschlossene Elemente aus dem System 2000, die direkt an die abgehängte Technikdecke anschließen. In die geschlossenen Wandabschnitte sind beidseitig mit Lärchenfurnier versehene Vollblatttüren integriert. Ihr rötlicher Ton ist auf die Handläufe und die Möblierung aus Lärche sowie das in den Kommunikationszonen verlegte Parkett aus Roteiche abgestimmt und setzt einen warmen Akzent zu den vorherrschenden weißen und gläsernen Flächen.

Erstes Obergeschoss: Zentraler Ort der Begegnung

Das erste Obergeschoss des Neubaus ist mit Science Lounge, Meetingräumen und Aufenthaltszonen zugleich der zentrale Ort der Begegnung und weist eine direkte Verbindung zum ersten Geschoss des bestehenden Bürohochhauses auf. Geschäftspartner und Besucher gelangen vom neu gestalteten Eingangsfoyer über eine Freitreppe in die Science-Lounge mit Barista-Bar. Dort erleben sie die offene Labor- und Bürowelt hautnah und haben die Möglichkeit des interdisziplinären Austauschs mit den Forschenden von DSM-firmenich.

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info: dsm-firmenich ag

Die DSM-firmenich AG ist ein weltweit führender, forschungsorientierter Anbieter in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Schönheit. Mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit und Forschung entwickelt, produziert und kombiniert das schweizerisch-niederländische Unternehmen wichtige Nährstoffe, Aromen und Duftstoffe, um das Wohlergehen der wachsenden Weltbevölkerung zu fördern. Weitere Informationen: https://www.dsm-firmenich.com/

Weitere Informationen zu den gläsernen Trennwandsystemen: https://www.straehle.de/

Projektdaten

  1. Bauherr: DSM-firmenich
  2. Architekt: Nissen Wentzlaff Architekten AG, Basel
  3. BGF: 20‘000 m²
  4. Fotos: Daisuke Hirabayashi
  5. Trennwände: System 2000 von Strähle