Obwohl die Einführung von Robotik und Automatisierung im Vergleich zu anderen Branchen noch hinterherhinkt, steht der Einsatz von Robotik im Bauwesen vor einer schnellen Expansion.  (Bild: Gramazio Kohler Research/ETH Zürich)
Bauwirtschaft im Wandel

Robotik als Treiber für nachhaltiges Bauen

Die Bauwirtschaft befindet sich aktuell in einer Zwickmühle: Einer stetig steigenden Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeimmobilien steht ein massiver weltweiter Fachkräftemangel gegenüber. Gleichzeitig wächst der Druck auf die Branche, hochgesteckte Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Die traditionellen, oft seit Generationen unveränderten Prozesse im Bauwesen stoßen hier an ihre Grenzen. Der Lösungsweg kann nur über ein hohes Maß an Automatisierung und den Einsatz innovativer Robotik führen.

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Bis 2030 sollen die energetisch schlechtesten Nicht-Wohngebäude schrittweise modernisiert werden, während man neue öffentliche Bauvorhaben bereits ab 2028 als Nullemissionsgebäude errichten will.  (Bild: Mike van Schoonderwalt, Pexels )
EU-Vorgaben setzen Kommunen unter Druck

Ohne Gebäudedaten keine Klimawende

Mit der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) wachsen die Anforderungen an öffentliche Gebäude auch in Deutschland. Bis 2028 sollen Energieverbräuche sinken, Emissionen reduziert und die Immobilien mit der niedrigsten Energieeffizienz modernisiert werden. Kommunen erhalten damit einen klaren Handlungsauftrag. Doch vielerorts fehlt es an belastbaren Daten über den eigenen Gebäudebestand. 

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Quirijn Wijtten sieht sich das fertige Avrame-Haus von außen an. Es 
ließ sich flexibel mit einem bestehenden Gebäude verbinden.  (Bild: Avrame)
Wohnen im Dreieck

Nachhaltiges Wohnen im A-Frame-Haus

Für Marike Bijtelaar und ihren Partner Quirijn Wijtten steht das A-Frame-Haus für einen neuen Lebensabschnitt: schlicht, nachhaltig und im Einklang mit der Natur. Den Anstoß dazu gab ein Ausflug zu einer Tiny-House-Messe in Holland, wo sie zwischen Minihäusern und cleveren Bauideen die markante Dreiecksform entdeckten und sofort fasziniert waren.

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Das Funktionsprinzip basiert auf der Nutzung kühler Nachttemperaturen, um so die Abhängigkeit  energieintensiver Kühlsysteme zu reduzieren. 
 (Bild: Jesper Ludvigsen)
Wie intelligente Fenstersteuerungen Menschen und Gebäude schützen

Nachtauskühlung gegen die Hitzewelle

Hitzewellen in Deutschland nehmen zu. Vor allem der Südwesten zählt Studien zufolge zu den Hotspots. Dies belastet die Gesundheit, denn Gebäude heizen sich tagsüber stark auf und kühlen nachts kaum ab. Eine einfache Lösung bietet in diesem Kontext die natürliche Nachtauskühlung: Automatisierte Fenster nutzen die kühlen Nachtstunden, um Räume ohne Klimaanlage zu temperieren. Die Technik lässt sich schnell nachrüsten, etwa in den Schulferien oder der Urlaubszeit.

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Nachhaltige Quartierserweiterung: In Berlin-Wilmersdorf entstehen sechs neue Wohngebäude, die sich optimal in das bestehende Umfeld integrieren.

 (Bild: Plansite)
Quartierserweiterung als Schlüssel zur nachhaltigen Stadtentwicklung

Wohnraum durch Nachverdichtung in Berlin-Wilmersdorf

Die Nachverdichtung bestehender Quartiere ist eine zentrale Herausforderung moderner Stadtplanung. Sie bietet die Möglichkeit, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen, ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln, und gleichzeitig bestehende Stadtstrukturen aufzuwerten. Mit dem Wohnbauprojekt Becker & Kries in Berlin-Wilmersdorf zeigt Plansite Integral Design & Engineering ein gelungenes Beispiel, bei der innovative Bauweisen und nachhaltige Ansätze im Fokus stehen.

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