Raumluftqualität verbessern und gleichzeitig Geld sparen
Verantwortlicher Redakteur:in:
Rainer Trummer
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Rein in die Komfortzone und damit auch noch Geld sparen. Arbeitgeber können genau dies, wenn sie mit den richtigen Maßnahmen in den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz investieren, wie zum Beispiel die Nutzung von Dampfluftbefeuchtungssystemen.
(Quelle: StockPhotoPro/stock.adobe.com)
Die Studie „Berechnung des internationalen ‚Return on Prevention‘ für Unternehmen: Kosten und Nutzen von Investitionen in den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz“ wurde gemeinsam von der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS), der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sowie der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) initiiert. Dabei wurde ein Kosten-Nutzen-Verhältnis von 1 zu 2,2 ermittelt. „Jeder Euro, der hier investiert wird, kommt gleich doppelt zurück“, sagt der Experte für Raumluftqualität Hendrik Paulsen, Vertriebsleiter der HygroMatik GmbH.
Auf die Raumluftqualität kommt es an
„Das ist ein weiteres Argument, um schnellstmöglich am Arbeitsplatz die Innenraumluftqualität auf den empfohlenen Wert von 40 bis 60 Prozent relativer Feuchte anzuheben und damit die Umsetzung der neuen DIN EN 16798-1 zu beschleunigen. Während der Corona-Pandemie hat sich eindringlich gezeigt, wie stark krankheitsbedingte Ausfälle die Produktivität und Leistungsfähigkeit eines Unternehmens beeinträchtigen können“, so Paulsen.
Die Neufassung der DIN EN 16798-1 definiert die Anforderung für die Innenraumluftqualität neu und hebt in der Qualitätsklasse I den unteren Grenzwert für die optimale relative Luftfeuchte von 30 auf 40 Prozent an. „Der Fachverband Gebäude-Klima e.V. hat dies ja schon lange gefordert. Umso wichtiger ist es, dass die Empfehlung der neuen Norm jetzt auch rasch in der Praxis umgesetzt wird. Mit dem Ergebnis der Studie sollten sich nun auch die Controller im Unternehmen überzeugen lassen, dass sich die Investitionen in die Gesunderhaltung der Mitarbeitenden für sie auszahlt“, so Paulsen.
Für ein Plus an Produktivität
Generell werde der Bedarf an Luftbefeuchtung zunehmen, denn das Bewusstsein für die Gesunderhaltung der Mitarbeitenden in Unternehmen steigt immer mehr an. Wer die für den besten Gesundheitsschutz nötige relative Feuchte von 40 bis 60 Prozent erreichen will, der muss technische Lösungen für die Luftbefeuchtung installieren. Bekanntlich herrschen in dieser Komfortzone sichere und hygienische Arbeitsbedingungen. Diese ermöglichen höchste Produktivität im Büro, in Bildungseinrichtungen und in Tagungsräumen, aber auch in der Produktion. Augen, Haut, Lippen und Schleimhäute trocknen nicht aus und das Immunsystem ist weniger anfällig für Viren, Bakterien und Staub.
Gerade in Zeiten des immer größer werdenden Fachkräftemangels steige zudem die Bedeutung von Investitionen in die Arbeitssicherheit und Gesunderhaltung. „Es geht hier nicht allein darum, Krankheitsausfälle zu vermindern, sondern auch darum, die Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden zu optimieren. Und die ist nun mal in der Komfortzone mit einer relativen Luftfeuchte von 40 bis 60 Prozent am größten“, so Paulsen.
Lösungen für jeden Anwendungsbereich
Bekannte Hersteller wie die HygroMatik GmbH mit Sitz in Henstedt-Ulzburg in Schleswig-Holstein bieten bereits seit über 50 Jahren Lösungen für ein gesundes und produktives Raumklima an – für jeden Anwendungsbereich. Das modulare System FlexLine für die Dampfluftbefeuchtung ist beispielsweise in unterschiedlichen Leistungsklassen mit einer Dampfleistung von 3 bis 130 kg/h und in sechs Gehäusegrößen erhältlich. Im Parallelbetrieb lässt sich die Dampfleistung beliebig skalieren. Somit erhalten RLT-Gerätehersteller, Anlagenbauer und Installateure ein Allround-System, das sich individuell für jede Aufgabe konfigurieren lässt – egal, ob es um die Optimierung des Raumklimas in Gewerberäumen, Bildungs- oder Freizeiteinrichtungen geht oder um die Stabilisierung und Regelung der Luftfeuchte für Industrie und Prozesse.
Bei den Investitionsmaßnahmen in die Arbeitssicherheit und Gesunderhaltung komme es allerdings nicht nur auf die hervorragende technische Qualität der Anlagen für eine bessere Raumluftqualität an, sondern auch auf die perfekte Planung und Ausführung der Anlageninstallation, so Paulsen.
Stand: 16.12.2025
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