Lüftungsgeräte zentral steuern: Komfortabler mit Modbus-Software

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 2 min Lesedauer

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Meltem bietet für seine Lüftungsgeräte eine neue Modbus-Software an. Sie erweitert die Möglichkeiten der bisherigen Version.

(Quelle:  Meltem Lüftungsgeräte GmbH & Co. KG, Alling)
(Quelle: Meltem Lüftungsgeräte GmbH & Co. KG, Alling)
  • In großen Objekten werden dezentrale Lüftungsgeräte in der Regel in die Haustechnik eingebunden und zentral gesteuert.

  • Somit ist eine bedarfsgeführte Geräteüberwachung und -regelung möglich, mit der sich auch der Energiebedarf senken lässt.

  • Häufig wird dazu das Modbus-System verwendet.

Beim Einsatz eines Modbus-Systems erhalten Lüftungsgeräte Platinen, die eine zentrale Steuerung über das Modbus RTU-Protokoll ermöglichen. Meltem bietet für seine Komfortlüftungsgeräte seit Januar 2024 eine komplett neue Software an. Sie erweitert die Möglichkeiten der bisherigen Version.

Neue Software für Lüftungsgeräte

Über einen Touchscreen-PC lassen sich die M-WRG-II und M-WRG-Geräte auf einfache Weise einstellen und parametrisieren, überwachen und fernwarten. In einer übersichtlichen Grafik werden die Betriebszustände für jedes einzelne Gerät dargestellt. Eine Steuerung über verschiedene Zeitprogramme ist genauso möglich wie die Abfrage diverser Messwerte. Dazu zählen beispielsweise die Temperatur und Feuchte von Zu- und Abluft, Lüftungsstufen oder bestimmte Sollwerte. Ist eine Fernwartung der gesamten Anlage gewünscht, lässt sich der Zugang über das Internet freigeben. Definierte Fehlercodes ermöglichen dann die Fehleranalyse.

Fehlerdiagnose und schnellere Reaktion der Geräte

Die neue Software erlaubt eine bessere Fehlerdiagnose sowie eine schnellere Reaktion der Geräte. Auch die Bedienoberfläche wurde optimiert, um Meldungen in verschiedenen Ebenen darstellen zu können. Außerdem ergänzen weitere Programme wie „unbalancierter Betrieb“ (Zu- und Abluft haben nicht den gleichen Volumenstrom, zum Beispiel bei gewünschter Querlüftung) und „Automatik-Betrieb“ die Gerätefunktion. Die Regelungen beispielsweise der Luftfeuchte und des CO2-Gehalts werden individuell von den M-WRG und M-WRG-II-Geräten intern durchgeführt.

Einsatzmöglichkeiten für Modbus-basierte Lüftungsgeräte sind Hotels, Studentenwohn- und Altenpflegeheime, Büros, Schulen oder andere größere Objekte mit einer Vielzahl von Einzelgeräten.

Für die Einbindung in ein KNX-System bietet Meltem ein Modbus-KNX-Gateway an. Für die Einbindung in Loxone ist eine Loxone-Extension bauseits erforderlich.

Bild oben: Alles im Blick und komfortabel zu bedienen -- die neue Modbus-Software von Meltem erleichtert die Einbindung dezentraler Lüftungsgeräte in die Haustechnik. Bild: Meltem Lüftungsgeräte GmbH & Co. KG, Alling

Weitere Informationen: https://www.meltem.com/

Erfahren Sie hier mehr über ein Online-Tool zur Beurteilung von Lüftungsanlagen.

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