Die Zukunft der Infrastruktur: Wie Unternehmen die Energiewende meistern können
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Rainer Trummer
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Eine Studie von AECOM zeigt unter anderem, wie Unternehmen die Energiewende mit praktikablen Strategien erfolgreich bewältigen können.
(Quelle: gopixa/stock.adobe.com)
Das international tätige Infrastrukturplanungs- und Consulting-Unternehmen AECOM veröffentlicht den Bericht "Future of Infrastructure".
Er erfasst die Wahrnehmungen von Führungskräften sowie die wichtigsten Chancen und Herausforderungen der Energiewende.
Der Bericht zeigt auf, wie Unternehmen die Energiewende mit praktikablen, rentablen, vorhersehbaren und auf den Menschen ausgerichteten Strategien erfolgreich bewältigen können.
Infrastrukturspezialist AECOM veröffentlicht die neue Ausgabe seines Berichts "The Future of Infrastructure: Lost in transition?". Er stützt sich auf Befragungen von leitenden Angestellten und Führungskräften aus zahlreichen Industriebranchen. Somit sollen Unternehmen erkennen können, wo sie im Kontext der Energiewende stehen. Daran anschließend bietet der Report wichtige Erkenntnisse und umsetzbare Schritte für einen praktischen, rentablen, vorhersehbaren und auf den Menschen ausgerichteten Übergang zu einer Netto-Null-Energieversorgung.
"Auf dem Weg zu einer sauberen, sicheren und erschwinglichen Energieversorgung vollzieht sich weltweit bereits ein massiver Wandel in der Art und Weise, wie Energie erzeugt, verbraucht und verwaltet wird", so Troy Rudd, Chief Executive Officer von AECOM. "Wir sind stolz darauf, unseren Kunden bei der Bewältigung des Energiewandels zur Seite zu stehen und eine Studie zu präsentieren, die untersucht, wie Unternehmen diesen Wandel erfolgreich umsetzen und beschleunigen können."
Hindernisse bei der Umsetzung der Energiewende: Weitere Ergebnisse des Berichts
Anhand von Untersuchungen und einer globalen Umfrage unter fast 850 Führungskräften in Unternehmen aus neun Branchen und 22 Ländern zeigt der Bericht die jüngsten Hemmnisse für die Dekarbonisierung auf. Nur 17 Prozent der befragten Unternehmen haben bei ihren wichtigsten Dekarbonisierungszielen ein fortgeschrittenes Niveau erreicht. Dabei gaben andererseits fast drei Viertel von ihnen an, dass sie ihre Maßnahmen im Hinblick auf die Energiewende jetzt deutlich beschleunigen. Weitere Ergebnisse sind:
Fast ein Drittel der Unternehmen berichtet, dass sie nicht die qualifizierten Fachkräfte für die Umsetzung der Energiewende finden.
Mehr als ein Drittel der Befragten gibt an, dass die hohen Kosten für neue Anlagentechnologie ihren Klimaziele im Wege stehen. Zudem führt mehr als ein Viertel die hohen Energiekosten ins Treffen.
Über 40 Prozent der befragten Führungskräfte sind der Meinung, die Energiewende würde die Kosten senken.
Gerechte und tragfähige Lösungen: 5 Themenbereiche
"The energy transition continuum: where we stand" stellt die Energiewende als ein Kontinuum dar. Durch das schreitet jede Organisation auf ihrem eigenen Weg in eine nachhaltige Zukunft voran.
"A practical transition: getting implementation right" untersucht, wie Organisationen ihre Bemühungen einleiten und ausbauen können.
"A profitable transition: ensuring prosperity for all" zeigt auf, wie sich die wirtschaftlichen Chancen der Energiewende nutzen lassen. So kann sowohl für die Gesellschaft als auch für die Interessengruppen ein Mehrwert entstehen.
"A predictable transition: managing regulations" erörtert die Notwendigkeit, dass Regierungen für regulatorische Stabilität und Transparenz sorgen. Somit können Unternehmen die Dekarbonisierung entschlossen angehen.
"A people-centric transition" veranschaulicht, wie Unternehmen neue Fähigkeiten entwickeln, die Akzeptanz fördern und die Talente anziehen können, die es für die Energiewende braucht.
Die Energiewende sei ein Kontinuum mit Organisationen an vielen verschiedenen Punkten. Für AECOM gehe es darum, ihnen dabei zu helfen, im Hinblick auf Netto-Null die Lücke zwischen Anspruch und Umsetzung zu schließen, so Lara Poloni, Präsidentin von AECOM.
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