Die von der PPI AG entwickelte Komplettlösung zur Baufortschrittskontrolle setzt auf durchgängig digitale Prozesse und künstliche Intelligenz.
(Quelle: PPI AG)
Dibco ist die neue Komplettlösung der PPI AG zur Baufortschrittskontrolle.
Sie setzt als erste ihrer Art auf KI bei der Prüfung der Bauträgernachweise.
Davon sollen Finanzinstitute und Kreditnehmer gleichermaßen profitieren.
Die von der Hamburger PPI AG entwickelte Komplettlösung zur Baufortschrittskontrolle dibco (digitaler Baufortschrittscontroller) setzt auf durchgängig digitale Prozesse und künstliche Intelligenz. Bauherrn müssen zur Auszahlung einer Kredittranche in der Regel Nachweise zum Projektfortschritt einreichen. Mit dibco können sie dies per App direkt und online tun. Die Unterlagen durchlaufen dann eine Plausibilitätsprüfung per KI-Algorithmus. Die Sachbearbeiter in der Marktfolge bekommen den Vorgang erst nach der Validierung und mit einer Empfehlung zum weiteren Vorgehen auf den Tisch.
Schlankere Prozesse in der Baufortschrittskontrolle
Rund 50 Prozent des Bearbeitungsaufwandes in der Baufortschrittskontrolle lassen sich initial so automatisieren; mit der lernenden KI wird dieser Wert mit dem weiteren Einsatz noch steigen. „Das spart Kreditinstituten erhebliche Ressourcen, die gegebenenfalls für die Prüfung wirklich kritischer Fälle oder die Beratung zum Beispiel bei Bauverzögerungen einsetzbar sind“, sagt Marc-Nicolas Glöckner, Manager bei der PPI AG. Die dibco-Technologie wurde gemeinsam mit einem der großen deutschen Baufinanzierer entwickelt.
Bislang läuft die Baufortschrittskontrolle weitgehend manuell ab. Die Sachbearbeiter bekommen von den Kreditnehmern beispielsweise Gutachten, Handwerkerrechnungen oder Fotos als Nachweise. Deren Prüfung und Bearbeitung verursacht erheblichen Aufwand. Eine zusätzliche Herausforderung dabei ist die latente Gefahr schwer zu entdeckender Betrugsfälle. Der von der PPI AG entwickelte Algorithmus ist darauf trainiert, Unstimmigkeiten in den vorgelegten Dokumenten zu erkennen. Je nach Ergebnis der Prüfung schlägt das System dem Sachbearbeiter die Auszahlung oder aber weitere Nachprüfungen vor. Das macht den Gesamtvorgang schneller und deckt zuverlässiger als bisher problematische Fälle auf.
App verspricht Endkundenkomfort
Neben der KI im Back-end bietet dibco Endkundenkomfort im Front-end. Die dibco-App sorgt für eine Onlineverbindung der Kreditnehmer zu ihrem Finanzdienstleister. Mithilfe der Handykamera lassen sich sämtliche benötigte Nachweise scannen und per Knopfdruck an den Baufinanzierer senden – auch mit entsprechenden Fotos des aktuellen Bauzustandes. Das verringert den administrativen Aufwand für die Bauherrn erheblich. Durch die KI-Funktionalität sind zudem Rückfragen seltener nötig und die nächste Kredittranche kommt schneller zur Auszahlung. Das wiederum macht eine zeitnahe Bezahlung der Bauträger- oder Handwerkerrechnungen möglich und kann Ärger und Geld sparen. „Mit der App von dibco bekommen Bauträger den Kommunikationskanal, den sie in einer weitgehend digitalen Welt auch erwarten. Wer möchte heutzutage noch Papier verschicken?“, erklärt Stephan Heinze, Senior Consultant bei der PPI AG.
Überblick für den Baufinanzierer
Kreditinstitute, die dibco nutzen, behalten über ein Cockpit-Modul sämtliche Vorgänge laufend im Blick. Die Lösung funktioniert sowohl in Form eines selbst-gehosteten Lizenzmodells als auch als fremd-gehostetes Software-as-a-Service-Modell. Die Verbindung eines KI-Algorithmus mit einem modernen, vollelektronischen Dokumentenworkflow und nutzerzentrierten Front-ends kann für Baufinanzierer den entscheidenden Vorteil in einem engen Marktumfeld bringen. „dibco sorgt für schnellere und reibungslosere Abläufe, erhöht die Kundenbindung und lässt sich perspektivisch sogar für Cross-Selling-Aktionen nutzen. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten“, fasst Marc-Nicolas Glöckner zusammen.
Stand: 16.12.2025
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