Ten Brinke, Projektentwickler für Bau und Betrieb mit Stammhaus im niederländischen Varsseveld, treibt den Wandel der Immobilienwirtschaft hin zum nachhaltigen, verantwortungsbewussten Bauen aktiv voran. Das Familienunternehmen möchte durch Open-BIM die Weichen stellen für ein umwelt- und klimabewusstes Bauen, vor allem für zukünftige Generationen.
(Bild: Ten Brinke)
Ten Brinke: Vom Baubetrieb zum internationalen Bau- und Projektentwickler
Als kleiner Baubetrieb im niederländischen Varsseveld gegründet, avancierte die Firma Ten Brinke in den vergangenen 120 Jahren zu einem international operierenden Bauunternehmen, Generalunternehmer und Projektentwickler. Mit einer Vielzahl von Niederlassungen in Deutschland, Griechenland, Spanien und Portugal ist man europaweit bestens aufgestellt. Heute agiert Ten Brinke als Partner für die gesamte Wertschöpfungskette Bau: Von Fonds, Investoren über Wohnungsbaugesellschaften, Gesundheitseinrichtungen bis hin zu Kommunen. Unmittelbar vernetzt ist der Projektentwickler dabei mit Architekturbüros, Profis für den Städtebau sowie mit verschiedenen bauausführenden Unternehmen.
Open-BIM Strategie: Reibungslose Zusammenarbeit bei Ten Brinke durch IFC und BCF
Saatwinkler Damm, Berlin: OpenBIM mit Catenda kristallisiert sich bei Ten Brinke als gute Lösung für die Projektarbeit heraus.
(Bild: Ten Brinke)
Für die Vielzahl an Großprojekten, vor allem im Bereich Real Estate, bei denen Ten Brinke die Projektentwicklung ganzheitlich verantwortet, verfolgte das Unternehmen die Strategie einer durchweg reibungslosen Zusammenarbeit der beteiligten Parteien. Ziel war es, dass sich Architekten des Unternehmens mit sämtlichen Fachplanungsbüros, etwa Gebäudetechnik und Elektroplanung, unmittelbar über ein gemeinsames Modell austauschen können, ganz ohne Schnittstellen oder andere Barrieren. Hierfür kristallisierte sich der Open-BIM-Standard via IFC und BCF als eine sehr gute Lösung heraus. „Wir haben reichlich Entwicklungsarbeit in unsere Modelle gesteckt, die wir mit Nemetschek Allplan erstellen“, erklärt Teresa Brake, BIM-Koordinatorin bei Ten Brinke. „Wir wollen mit eindeutigen Daten arbeiten, so dass jedes beteiligte Unternehmen immer diejenigen Informationen über das Modell erhält, die für die jeweilige Partei lesbar und vor allem auch relevant sind“, erklärt sie.
Modelle vergleichen
Zum Einsatz kommen die BIM-EASY-ProAssistenten von MindModel, die ebenfalls den Open-BIM-Ansatz seitens Allplan unterstützen. Mithilfe dieser Software-Tools will man den digitalen Prozess innerhalb der Planungsphase von Ten Brinke weiter stärken.
Teresa Brake und ihr Team freuen sich darüber, dass sie mit der Software Catenda Hub und der Open-BIM-Methode fortan in der Lage sind, Modelle bereits in sehr frühen Planungsphasen miteinander zu vergleichen. „In diesen ersten Phasen der Projektarbeit werden die Weichen gestellt, so dass man später auf der Baustelle auch sauber arbeiten kann und dort unerwünschte Fehler die Bauzeit nicht unnötig verlängern. Für die Fortschrittskon-trolle und Kommunikation während der Planungsphasen ist Catenda prädestiniert“, konstatiert sie. Auf diese Weise ist das Unternehmen in der Lage, die Kosten projektübergreifend zu überblicken und Fehler, die hohe Kosten verursachen können, umfassend zu vermeiden.
Wir wollen mit eindeutigen Daten arbeiten, so dass jedes beteiligte Unternehmen immer diejenigen Informationen über das Modell erhält, die für die jeweilige Partei lesbar und vor allem auch relevant sind
Teresa Brake, BIM-Koordinatorin bei Ten Brinke
Open-BIM mit Catenda Hub: Einfache Anwendung und nahtlose Projektdokumentation
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des BIM-Koordinationsteams schätzen es, dass Catenda Hub schnell greifbar ist und dass sämtliche Projektpartner einfach an die Arbeit mit der IT-Anwendung herangeführt werden können. BIM-Expertenwissen, das viele Softwareprogramme auch heute noch voraussetzen, haben nämlich nicht alle in den großen Projektteams. Durch die gemeinsame Arbeit am Modell in jeglichen Phasen wird die Projektdokumentation vollkommen durchgängig. Die komplette Planung mit allen Modellen, allen Änderungen, der Kollisionsprüfung sowie der aktuelle Stand stünden zu jeder Zeit bereit. Die Grundsteine für eine sehr gute Kommunikation unter den Projektbeteiligten seien gelegt, so Brake.
Für die Zukunft wünscht sich BIM-Koordinatorin weitere Aspekte, wie etwa die projektübergreifende Ökobilanzierung und das Facility-Management, von Beginn an in die Planung mit einzubeziehen. „Die Zusammenarbeit mit Catenda ist stets freundlich und auf Augenhöhe“, so Teresa Brake abschießend. „Eine wichtige Basis für eine langfristige Kooperation“.
Stand: 16.12.2025
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