Die neue Version des Entwicklungswerkzeugs von Spatial ermöglicht unter anderem rationelle und effiziente BIM-Workflows.
(Quelle: Business Wire)
Spatial Corporation, Anbieter von 3D-Softwareentwicklungs-Toolkits für Design-, Fertigungs- und Konstruktionslösungen und eine Tochtergesellschaft von Dassault Systèmes, gibt die Produktionsfreigabe von Version 2022 1.0.1 bekannt.
Diese Version ermöglicht durch das Lesen und Schreiben von IFC-Daten rationellere BIM-Workflows.
Zu den weiteren Funktionen gehören die Rekonstruktion von Oberflächennetzen durch das Füllen von Lücken und verbesserte Lösungen für die effiziente 2D- und 3D-Zusammenführung mehrerer Körper.
Neu in Version 2022 1.0.1 führt 3D InterOp die Möglichkeit ein, BIM-Daten aus AEC-Anwendungen in IFC-Dateien zu exportieren. 3D InterOp ist eine Lösung für die Integration und Wiederverwendung von 2D- und 3D-Daten in technischen Arbeitsabläufen. Das Lesen und Schreiben von IFC-Daten für BIM-Workflows in AEC-Anwendungen verspricht nun einen nahtlosen Datentransfer von der Projektkonzeption bis zur Realisierung. Das IFC-Format fördert die effiziente Zusammenarbeit und Koordination zwischen zunehmend global verteilten Teams und Anwendungen in AEC-zentrierten Märkten.
Die neue Fähigkeit, IFC-Daten zu schreiben, ergänzt die bestehende Funktionalität in 3D InterOp, IFC-Daten zu lesen. Dadurch ermöglicht 3D InterOp Architekten, Ingenieuren, Managern und Zulieferern die Zusammenarbeit in einem nahtlosen und effizienten digitalen Workflow von der Projektkonzeption bis zur Realisierung.
BIM-Workflows mit IFC-Daten beschleunigen
BIM-Workflows, die IFC-Daten in AEC-Anwendungen nutzen, reichen von einfach bis komplex und haben viele Zielsetzungen. 3D InterOp importiert und exportiert jetzt die Geometrie und die zugehörige Topologie für Bauelemente und ergänzende MEP-Systeme. Diese Fähigkeit von 3D InterOp macht interdisziplinäre BIM-Workflows zwischen raumbezogenen AEC-Anwendungen rationeller und ermöglicht somit eine schnellere Realisierung von Bauprojekten.
Digitale Rekonstruktion: CGM-Polyeder ermöglichen einfache Rekonstruktion von Oberflächennetzen
Neu in 2022 1.0.1 ist CGM Polyhedra, ein Modul, das die Rekonstruktion neuer Oberflächennetze durch Füllen von Löchern und Lücken in bestehenden Netzen oder direkt aus Scan-Rohdaten in Form von Punktkoordinaten und entsprechenden Normalen ermöglicht.
Häufig sind Scandaten von Oberflächen in Form von Punkten und zugehörigen Normalen oder ursprünglich aus solchen Scandaten konstruierte Oberflächennetze aufgrund von Lücken und Löchern im Netz unvollkommen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, neue Oberflächennetze zu rekonstruieren, bevor sich nachgelagerte Operationen wie Rendering oder Modellmodifikation anschließen können.
CGM Polyhedra kann nun Löcher und Lücken in bestehenden Netzen oder Rohscandaten füllen, um Oberflächennetze in drei einfachen Schritten zu rekonstruieren:
Ein Oberflächennetz wird mit 3D InterOp in eine Anwendung importiert.
CGM Polyhedra rekonstruiert ein neues Oberflächennetz.
CGM Polyhedra prüft das neue rekonstruierte Netz und heilt es, falls noch Anomalien oder Fehler vorhanden sind (zum Beispiel falsche Oberflächennormalen).
Nach der Rekonstruktion ist das neue robuste Oberflächennetz bereit für nachgelagerte Arbeitsabläufe. Die Fähigkeit von CGM Polyhedra, neue Oberflächennetze zu rekonstruieren und Löcher und Lücken in den ursprünglichen Netzen zu entfernen, macht viele mühsame Datenvorbereitungen überflüssig. So können sich Konstrukteure, Ingenieure und Techniker schnell auf die wertschöpfenden nachgelagerten Operationen konzentrieren.
Mehrere Körper im 3D ACIS Modeler zusammenführen
Neu in Version 2022 1.0.1 integriert der 3D ACIS Modeler Verbesserungen an api_n_body_unite und führt die neue 2D N-Body-Unite -Funktion ein, die es 3D-Anwendungsentwicklern ermöglicht, viele Körper effizient zu vereinen.
Einige spezialisierte Arbeitsabläufe, insbesondere in der EDA-Industrie für Analyse und Simulation, erfordern das Zusammenführen von Hunderten oder Tausenden von Körpern, was sehr zeitaufwändig sein kann. Der naive Ansatz zur Durchführung einer N-Body-Unite-Operation besteht darin, die Körper sequenziell zu vereinigen, wobei der erste mit dem zweiten vereinigt wird und deren Output mit dem dritten, und so weiter. Eine solche sequentielle Methode ist jedoch in der Regel nicht sehr leistungsfähig.
Seit einigen Jahren ist der 3D ACIS Modeler in der Lage, mehrere Körper mit api_n_body_unite zu vereinen. EDA-Arbeitsabläufe für Analyse und Simulation beinhalten jedoch häufig die Vereinigung vieler koplanarer 2D-Plattenkörper. Daher entstand der Bedarf an einer neuen Funktion, die mehrere 2D-Körper effizient vereint. Diese neue Funktion, api_n_body_unite_2d, ist jetzt in der neuesten Version 2022 1.0.1 verfügbar.
Stand: 16.12.2025
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Ebenfalls neu in 2022 1.0.1 ist die Funktion api_n_body_unite, die nun schneller arbeitet und Multi-Threading nutzt.