Gewerbe-Immobilien: Vom digitalen Gebäudezwilling zum digitalen Quartier

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 2 min Lesedauer

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Digitales Ökosystem für Gewerbe-Immobilien: Software-Anbieter eFM und Archibus Solution Centers Deutschland schließen sich zusammen.

(Quelle:  nespix/stock.adobe.com)
(Quelle: nespix/stock.adobe.com)
  • Der global agierende Software-Anbieter eFM steigt durch Zusammenschluss mit Archibus Solution Centers Deutschland in den deutschen Markt ein.

  • Das ermöglicht einen vollständig digitalen Zyklus von der BIM-Gebäudeplanung bis hin zur technisch-kaufmännischen Bewirtschaftung für Vermieter und Mieter

  • Als Wachstumsziele haben sich die Unternehmen ein Mitarbeiterplus von 30 Prozent sowie ein Kundenplus von 50 Prozent bis 2024 gesetzt.

  • Das gemeinsame Produkt „Hubquarter“ vernetzt Gewerbe-Immobilien mit urbaner Umgebung.

Das international tätige Unternehmen eFM, Anbieter von digitalen Dienstleistungen durch Datenplattformen, tritt durch den Zusammenschluss mit dem Saarbrücker Software-Implementierer Archibus Solution Centers Germany (ASC-DE) in den deutschen Markt ein. EFM erweitert dabei seine globale Präsenz, die bereits neun Niederlassungen in Europa, Asien, den USA und Südamerika zählt. Die beiden Unternehmen bieten eine Plattform für Gewerbe-Immobilien im Sinne eines "digitalen Zwillings". Denn neben den BIM-Planungsdaten umfasst die Plattform auch alle gebäuderelevanten Daten für das Asset-, Property- und Facility-Management. Zudem können auch Mieter ihre Gewerbeflächen nach individuellen Bedürfnissen konfigurieren und kosteneffizient bewirtschaften. Die abgebildeten Nutzungsarten umfassen das gesamte Spektrum des Gewerbeimmobiliensegments mit Büros, Krankenhäusern, Einzelhandel, Laboren und Unternehmensimmobilien.

Gewerbe-Immobilien: Alle Daten aus Planung und Verwaltung zusammenführen

Bis 2024 planen eFM und ASC-DE ein Wachstum mit 50% mehr Kunden und 30% mehr Mitarbeitern. Daniele di Fausto, CEO von eFM, kommentiert: "Bei unserer weltweiten Suche nach starken Partnern haben wir ASC-DE als eine hervorragende Ergänzung unseres Gebäude-Ökosystems identifiziert. Damit können wir alle Daten, die bei der Planung und Verwaltung von Gewerbe-Immobilien anfallen, zusammenführen. Wir bieten allen Beteiligten, einschließlich Vermietern und
Mietern, nicht nur Datentransparenz, sondern auch ein effektives Werkzeug mit Berechnungen und Handlungsempfehlungen."

(Daniele di Fausto, CEO von eFM. Bild: eFM)
(Daniele di Fausto, CEO von eFM. Bild: eFM)

In den letzten beiden Jahren hat eFM seinen weltweiten Umsatz verdoppelt. Haupttreiber dafür war die Corona-Pandemie, die angesichts von Büroleerständen von bis zu 80 Prozent das effiziente Gebäudemanagement in den Fokus rückte. Christian Kaiser, Geschäftsführer von ASC Deutschland, erklärt: "Damit ihre Mitarbeiter wieder ins Büro zurückkehren, brauchen Immobilieneigentümer und Mieter attraktive und gleichzeitig effizient bewirtschaftete Flächen. Mit unserer Lösung zeigen wir, wie die entsprechenden Flächen am kostengünstigsten betrieben werden können. Dabei bringen wir alle Ökosystempartner unter einer gemeinsamen Benutzeroberfläche zusammen, die mit allen gängigen ERP-Systemen zusammenarbeitet."

(Christian Kaiser, Geschäftsführer von ASC Deutschland. Bild: ASC Deutschland)
(Christian Kaiser, Geschäftsführer von ASC Deutschland. Bild: ASC Deutschland)

Programm "Hubquarter" soll noch in diesem Jahr die Marktreife erreichen

Mit dem Programm "Hubquarter" erweitern eFM und ASC-DE ihr Lösungsportfolio vom digitalen Zwilling zum digitalen Quartier. Dazu sind die Unternehmen bereits in Verhandlungen mit geeigneten Kooperationspartnern wie Versicherungen oder Mobilitätsanbietern. Ziel ist es somit, "Hubquarter" noch in diesem Jahr zur Marktreife in Europa zu bringen.

Weitere Informationen: http://www.efmnet.com/ und https://info.archibus.com/

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie das Zusammenspiel zwischen CAFM und BIM gelingen kann.

Lesen Sie außerdem: "DigitalBAU: Wie eine Smart-Building-Infrastruktur die Gewerke zusammenführt"

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