Elektronischer Produktkatalog: Ladestationen als BIM-fähige 3D-Modelle

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 2 min Lesedauer

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Der Automatisierungsspezialist Keba hat in Zusammenarbeit mit Cadenas einen elektronischen Produktkatalog entwickelt. Er umfasst die Ladestationen KeContact P30 als BIM-fähige 3D-Modelle in verschiedenen LODs.

(Quelle:  Cadenas GmbH)
(Quelle: Cadenas GmbH)
  • Im Oktober 2022 fuhren 840'645 E-Autos auf deutschen Straßen. Somit hat sich ihre Zahl seit 2021 mehr als verdoppelt.

  • Doch noch immer ist Benzin der beliebteste Kraftstoff bei deutschen Autofahrern. Denn mehr als 31 Millionen Fahrzeuge tanken den fossilen Brennstoff.

  • Damit die Mobilitätswende gelingt, sollten Architekten und Elektriker möglichst einfach weitere Ladestationen für Elektrofahrzeuge planen können.

  • Daher hat Keba in Zusammenarbeit mit Cadenas einen elektronischen Produktkatalog erarbeitet.

Basierend auf der Technologie von eCatalogsolutions von Cadenas stellt das Unternehmen neu digitale Zwillinge von insgesamt 27 Ladestationen der Serie KeContactP30 bereit, die Planer in den gängigen BIM-Programmen verwenden können. „Digitale Datenstämme und Produktdaten werden von Jahr zu Jahr intensiver von unseren Partnern und Kunden eingefordert. Der Trend zu Digitalen Zwillingen zur Planung und Auslegung, besonders für größere Installationen ist eindeutig“, erklärt Daniel Mabrouk, Service Design Manager Energy Automation bei Keba.

Im Zuge der Verkehrswende planen Architekten und Elektriker immer mehr Gebäude mit Ladepunkten für E-Autos. Um diesen Prozess auf die Überholspur zu lenken, ist es wichtig, den Kunden Daten zu liefern, die alle notwendigen Informationen enthalten und mit BIM-Softwares kompatibel sind. Außerdem müssen die Datensätze „den technischen Anforderungen wie Anschlussleistung, Lastmanagement, Eichrechtsstandards oder Nutzerautorisierung entsprechen,“ führt Mabrouk aus.

Schlankere Arbeitsabläufe bei der Planung von Ladestationen

Neben den Vorteilen für die Planer im Engineering-Prozess, erwartet Keba auch eine Verschlankung der eigenen Arbeitsabläufe. Denn bislang erhielten Kunden auf ihre schriftlichen Anfragen individuell zusammengestellte Antworten. Der neue digitale Produktkatalog umfasst hingegen alle planungsrelevanten Informationen und steht Interessenten Tag und Nacht zur Verfügung.

Darüber hinaus setzt Keba auf die Analyse mithilfe des Cadenas Statistics Dashboards. Dort nämlich können Hersteller ermitteln, welche Produkte in welchen Varianten besonders gefragt sind. „Dadurch erhoffen wir uns mehr Einblick in die Bedürfnisse der Nutzenden,“ teilt Mabrouk mit.

Bild oben: Die digitale Planung einer Wallbox von Keba in der BIM-Software Autodesk Revit. Bildquelle: Cadenas

Weitere Informationen: https://www.cadenas.de/ und https://www.keba.com/

Erfahren Sie hier mehr über optimiertes induktives Laden auf Industrieböden.

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