ST Engineering Antycip ermöglicht Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Zugang zur virtuellen Realität.
(Quelle: Université de Caen Normandie)
Der Integrator ST Engineering Antycip hat es der Université de Caen Normandie ermöglicht, Nutzern mit eingeschränkter Mobilität eine vollkommene Immersion in ihren Raum für virtuelle Realität (auch CAVE genannt) anzubieten.
Seit 2014 profitiert das Centre Interdisciplinaire de Réalité Virtuelle (CIREVE - „Interdisziplinäres Zentrum für Virtuelle Realität“), das Forscher und Unternehmen bei der Entwicklung, Untersuchung und Erstellung von Inhalten im Bereich der virtuellen Realität unterstützt, von einer maßgefertigten CAVE.
ST Engineering Antycip hat die CAVE, die bislang größte an einer französischen Universität, installiert.
Die CAVE ermöglicht es den Nutzern, mit dynamischen Inhalten zu interagieren. Diese werden auf vier Bildschirmwände projiziert, um so eine vollständige Immersion zu gewährleisten. Im Rahmen ihrer Forschungsarbeit stellte die Universität später ein 3 m x 2,5 m großes Laufband auf. Somit erhält die Anwendung eine zusätzliche Bewegungsdimension.
Um ein ideales Maß an Realismus beizubehalten, muss die CAVE eine Darstellung des Inhalts auf Augenhöhe ermöglichen. Das Laufband bereitete jedoch aufgrund seiner Größe und Überhöhung Probleme hinsichtlich der Genauigkeit der projizierten Informationen.
„Die Nutzung des Laufbands verminderte die Qualität der Immersion der CAVE erheblich. Aus Sicherheitsgründen waren wir zudem gezwungen, das Laufband mit seitlichen Sicherheitsgeländern auszurüsten, damit die Nutzer das Gleichgewicht halten können“, erklärt Sophie Madeleine, Direktorin des CIREVE. „Darüber hinaus waren Nutzer mit eingeschränkter Mobilität nicht imstande, die Bewegungsfunktionalität anzuwenden, und für uns war die uneingeschränkte Zugänglichkeit ein Muss.“
CAVE: Uneingeschränkte Zugänglichkeit ein Muss
„Den größten Raum für virtuelle Realität Frankreichs in einem universitären Umfeld einrichten, eine Vertiefung im Boden der CAVE anlegen, um dort ein Laufband mit Kraftplattform aufzustellen, eine doppelte Nutzung dieses Raums – mit oder ohne Laufband – konzipieren, sodass die gesamte Projektionsfläche genutzt werden kann: All dies sind Herausforderungen, denen sich Antycip gestellt hat, um den Anforderungen unserer Forscher gerecht zu werden.“
Nach der Durchführung von Struktur- und Durchführbarkeitsstudien beschloss ST Engineering Antycip, das Laufband in den Boden zu integrieren und mittels Zylinder einzufahren. Daher lässt es sich entweder auf Bodenhöhe positionieren oder bei Nichtgebrauch unter den Fußboden senken.
Johan Besnainou, Direktor für Frankreich & Spanien bei ST Engineering Antycip, erklärt, dass es notwendig war, die Interaktion zwischen dem Gerät und dem Inhalt zu verstehen. Außerdem war zu gewährleisten, dass die strukturelle Stabilität des Fundaments und des Geräts nicht beeinträchtigt wird:
„Für dieses Projekt konnten wir all unsere Fähigkeiten als Projektmanager unter Beweis stellen, um den Anforderungskatalog in eine realisierbare Arbeit umzuwandeln, die Bedürfnisse des Endkunden sowie die Auflagen externer Akteure zu berücksichtigen und dabei die Teams vor Ort zu koordinieren.“
(Foto: Université de Caen Normandie)
Passende Lieferanten, geeignete Materialien
ST Engineering Antycip beauftragte unter anderem den Bauspezialisten SPIE mit der Schaffung einer Bodenvertiefung, in die das automatisierte Laufband eingelassen werden konnte.
„Einmal mehr konnten wir die richtigen Lieferanten zusammenbringen, die geeigneten Materialien auswählen und Herausforderungen überwinden, um die Anforderungen und Erwartungen unseres Kunden trotz der hohen Komplexität des Projekts zu erfüllen. Wir sind hocherfreut, dass das CIREVE und die Universität von nun an den größten Nutzen aus diesem Raum für virtuelle Realität ziehen können“, freut sich Johan Besnainou.
Sophie Madeleine schlussfolgert: „Diese jüngste Aktualisierung ist der krönende Abschluss einer nahezu zehnjährigen Zusammenarbeit zwischen Antycip und unserer Universität und hat zur Schaffung eines Zentrums für virtuelle Realität beigetragen, das europaweit führend in der Forschung ist.“
Stand: 16.12.2025
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