Automatisierung mit KI und Steuerung von Geräten und Funktionen per App sind die Hauptmerkmale eines Hotelprojekts in der Wüste von Gorafe.
(Quelle: Dani Guindo)
DistrictHive ist ein nachhaltiges und autarkes Kapselhotel.
Dessen Gäste steuern alle Geräte und Funktionen per App, vom Öffnen der Türen über die Beleuchtung und den Ton bis hin zum Geruch des Innenraums mit ihren Smartphones.
Automatisierung mit KI und der Einsatz neuer Technologien sind Hauptmerkmale dieses Projekts in der Wüste von Gorafe (Provinz Granada, Spanien).
(Bild: DistrictHive)
DistrictHive ist ein Projekt, das durch die Verschmelzung von Design, Elektronik und digitaler Innovation der Idee von Unterkünften an abgelegenen und schönen Orten einen neuen Impuls geben soll. Dieses Kapselhotel, auch Podtel genannt, befindet sich in der Wüste von Gorafe (in Granada) und nutzt eine Technologie, die zwei Faktoren in sich vereint: eine künstliche Intelligenz (KI) namens "Hivemind" und die Steuerung aller Systeme über eine mobile App die ebenfalls "DistrictHive" heißt. Es handelt sich dabei um ein komplexes Entwicklungssystem. Die Unternehmen DistrictHive LDA aus Portugal und Infowijs aus den Niederlanden, das für die Softwareentwicklung, die App und die komplette technische Ausstattung des Podel verantwortlich ist, haben das Projekt auf den Weg gebracht.
(Bild: Dani Guindo)
"Der Entwicklungsprozess war ein großes Abenteuer. Wir hatten uns viel vorgenommen und ehrgeizige Ziele gesetzt", sagt Tobias de Graaf, Mitbegründer von Infowijs, der auch einräumt, dass die Maxime "alles wird von einer App gesteuert" ein Mantra gewesen sei, das im Team hohe Erwartungen geweckt habe.
Mit der App alle Funktionen und Geräte im Griff
Die mobile Anwendung von DistrictHive (in iOS- und Android-Versionen) ermöglicht es Gästen, alle Geräte und Funktionen des Kapselhotels zu steuern. Dazu gehören zum Beispiel das Öffnen der Türen, die Temperatur, den Innenraumduft, die Beleuchtung, den Sound oder den Kauf von Speisen und Getränken auf Abruf. Darüber hinaus gibt diese App Auskunft über den Energiestand des Kapselhotels. Denn Nachhaltigkeit und Autarkie sind weitere wichtige Prämissen dieses Pionierprojekts.
(Bild: Dani Guindo)
"Durch mehrere Versionen der Idee haben wir immer wieder neue Möglichkeiten hinzugefügt. Das geht so weit, dass DistrictHive auch mit seinen Gästen über die App selbst kommuniziert und es ihnen ermöglicht, ihren eigenen Aufenthalt und ihre Informationen einzusehen und zu bearbeiten", fährt de Graaf fort.
KI steuert die Kapsel
Auch die künstliche Intelligenz "Hivemind", welche die Kapsel steuert, basiert auf einem proprietären System und einem Mainboard, das alle Systeme überwacht. Beispielsweise gewährleisten Solarzellen auf dem Dach die Energieversorgung. Dieses System kann nun Abschaltzeiten im Falle eines übermäßigen Energieverbrauchs vorhersagen. Somit hilft es bei der Verwaltung der Aufladezeiten des Podtel, so dass es zu 100 Prozent betriebsbereit ist und bei Bedarf Tage zwischen den Buchungen liegen können. Gleichzeitig unterstützt es die Gäste während ihres gesamten Aufenthalts.
(Bild: Dani Guindo)
Der Mitbegründer von Infowijs erklärt die Beziehung zwischen der KI und der App: "Als wir neue Ideen für die Anwendung einbrachten, mussten wir auch das Konzept des Motherboards selbst ändern. Eine der größten Herausforderungen bestand darin, dieses auch aus der Ferne aktualisierbar zu machen und alle Dienste nach einem möglichen Systemausfall neu zu starten. Und ich bin froh, dass wir diese Aufgabe gelöst haben."
Multidisziplinäres Projekt
Das gesamte technologische Design ging Hand in Hand mit der Entwicklung der anderen Aspekte des Podtels, und das sind nicht wenige. Schließlich handelt es sich um ein multidisziplinäres und in vielerlei Hinsicht neuartiges Projekt, an dem auch Fachleute aus vielen anderen Bereichen mitgearbeitet haben: Architekten, Innenarchitekten, Designer…
"Die Zusammenarbeit zwischen uns allen könnte man als ein riesiges Brainstorming bezeichnen, in einem mehr als positiven Sinne. Wir haben unsere Begeisterung in allen Phasen des Projekts miteinander geteilt, und das hat unsere Ideen besser und die Pläne kühner gemacht."
(Bild: DistrictHive)
"Normalerweise arbeitet unser Unternehmen nur mit Software, daher war die Entwicklung der Hardware (Hivemind) eine große Lernkurve. Und noch schwieriger war es, sie mit der Software zu synchronisieren, um das Ganze nahtlos zu gestalten. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich persönlich konnte noch nicht im DistrictHive wohnen, aber ich kann es kaum erwarten, dorthin zu reisen und es aus erster Hand zu genießen", resümiert de Graaf.
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