Parallel zum Wiederaufbau der Kathedrale Notre-Dame hat die Stadt Paris einen Designwettbewerb zur Neugestaltung ihres Umlands ausgeschrieben.
(Quelle: Autodesk)
Die Stadt Paris schreibt mit Unterstützung von Autodesk einen Wettbewerb zur Neugestaltung der Umgebung der Kathedrale Notre-Dame de Paris aus.
Vier internationale Teams werden Vorschläge für den Umbau der städtischen Landschaft rund um die Kathedrale einreichen.
Parallel zum Wiederaufbau der Kathedrale Notre-Dame de Paris hat die Stadt Paris einen internationalen Designwettbewerb zur Neugestaltung des Umlands der Kathedrale ausgeschrieben. Diese Neugestaltung soll den Parisern und Touristen die Möglichkeit geben, die reiche Geschichte und das Erbe von Notre-Dame de Paris und ihrer Umgebung noch besser kennenzulernen.
Um dies zu erreichen, will Autodesk während des gesamten Wettbewerbs technisches Fachwissen zur Verfügung stellen. Dabei kommen auch die Lösungen für Building Information Modelling (BIM) zum Einsatz, mit denen sich ein 3D-Modell der bestehenden Umgebung der Kathedrale Notre-Dame erzeugen lässt. Somit können die konkurrierenden Teams die Gegebenheiten des Geländes besser verstehen. Die vier Planungsbüros werden das Modell dann nutzen, um ihre endgültigen Designvorschläge zu entwickeln.
"Durch diese Partnerschaft mit Autodesk können wir die Designvorschläge der Kandidaten in 3D visualisieren und die Art und Weise verbessern, wie die Teams sich die Zukunft dieses außergewöhnlichen Ortes vorstellen. Die Pariser und alle anderen, die die Kathedrale Notre-Dame zu schätzen wissen, werden somit in der Lage sein, die Umgestaltung dieses Ortes mitzuerleben", sagte Emmanuel Grégoire, erster stellvertretender Bürgermeister von Paris.
Notre-Dame de Paris: Wiederbelebung eines außergewöhnlichen Ortes
Die vier Finalisten, ausgewählt aus insgesamt 39 Bewerbern, müssen die folgenden Bereiche berücksichtigen:
den Vorplatz und seine unterirdischen Räume, einschließlich der archäologischen Krypta und des Parkplatzes auf zwei Ebenen
von den Plätzen Jean XXIII und Île-de-France (hinter der Kathedrale) bis zur Spitze der Ile de la Cité.
die Ufer der Seine
angrenzende Straßen: Rue du Cloître-Notre-Dame, Rue de la Cité sowie Quai de l'Archevêché
Digitale Technologien in Frankreich
Autodesk sieht sich in Frankreich tief verwurzelt und unterstützt einige bedeutende Projekte in Paris und im ganzen Land. Nach einem ähnlichen Wettbewerb zur Neugestaltung des Vorplatzes des Eiffelturms im Jahr 2018 setzt die Stadt Paris ihre digitale Transformation fort und positioniert sich zudem als eine der ersten "Städte der Zukunft". Denn sie stellt digitale Technologien in den Mittelpunkt ihrer städtischen Modernisierung.
Während des gesamten Wettbewerbs werden alle Teams und die Stadt offene Standards wie OpenBIM und IFC (Industry Foundation Class) verwenden und über Autodesk Docs zusammenarbeiten, die cloud-basierte gemeinsamen Datenumgebung (CDE) für Dokumentenmanagement und Kommunikation. Autodesk wird darüber hinaus das digitale 3D-Modell der bestehenden Umgebung der Kathedrale Notre-Dame bereitstellen. Die Software soll das Erstellen virtueller Rundgänge für jedes der Projekte ermöglichen, die dann mit der Jury geteilt werden. Die Software kommt auch für das endgültige interaktive Modell und den virtuellen Rundgang im Siegerprojekt zum Einsatz.
Modell der Kathedrale Notre-Dame de Paris und der Umgebung, erstellt mit Autodesk-Software. Quelle: Autodesk
Multidisziplinäre Teams mit Architekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern
"Autodesk ist stolz darauf, seine Zusammenarbeit mit der Stadt Paris fortzusetzen und als Technologiepartner bei der Neugestaltung des Gebiets um die Kathedrale Notre-Dame zu fungieren. Durch den Einsatz aktueller 3D-Design-, BIM- und Engineering-Technologien positioniert sich Paris als Stadt der Zukunft, die ihr historisches Erbe in digitaler Form bewahrt und die Vorstellungskraft und Kreativität der Designteams zur Freude künftiger Generationen freisetzt", sagte Nicolas Mangon, Vice President of AEC Industry Strategy bei Autodesk.
Die Teilnehmer des Wettbewerbs setzen sich aus multidisziplinären Teams unter der Leitung von Architekten, Stadtplanern und Landschaftsarchitekten zusammen. Fachleute aus den Bereichen Denkmalschutz, Umwelt, Programmierung öffentlicher Räume und technischen Planungsbüros begleiten sie bei ihrer Arbeit. Die vier Teams sind:
der Landschaftsarchitekt Michel Desvignes mit den Architekturbüros Grafton Architects (Preisträger des Pritzker- und des Equerre d'Argent-Preises) und h20 sowie der Stadtplaner Urban Eco;
das Architekturbüro Aymeric Antoine und Pierre Dufour, mit dem Landschaftsplaner Ateliers jours und dem Stadtplaner Auxili;
die Stadtplanerin Jacqueline Osty und Mitarbeiter, mit dem Architekten Bernard Desmoulin sowie dem Büro Orma Architettura
Landschaftsplaner Bureau Bas Smets, mit den Architekturbüros GRAU und Neufville-Gayet.
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich 2024 beginnen und 2028 abgeschlossen sein.
Stand: 16.12.2025
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Bild oben: Visuelle Darstellung des Projektstandorts: Die Umgebung von Notre-Dame. Bildquelle: Autodesk
Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.