Thermische Gebäudesimulation: BIM-Modelle als Basis

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 1 min Lesedauer

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Mit dem Tool "GBIS" von Solar-Computer lassen sich Architekturen aus BIM-Modellen für die normkonforme Gebäudesimulation ableiten.

(Quelle:  Solar-Computer)
(Quelle: Solar-Computer)
  • Auch komplexe Architekturen lassen sich mit Hilfe des weiterentwickelten Tools "GBIS" von Solar-Computer aus BIM-Modellen realitätsnah für die anschließende normkonforme Gebäudesimulation und weitere Berechnungen ableiten.

  • Im Einzelnen sind dies validierte Berechnungen des Energiebedarfs nach VDI 2067-10 / 6007, Gebäude-Energieeffizienz nach GEG 2024 / DIN V 18599, Kühllast nach VDI 2078 / 6007, dynamische Heizlast nach VDI 6020 / 6007 sowie Heizlast nach DIN EN 12381-1.

  • Die Detaillierung der Daten geht so weit, dass sich sogar schattenwerfende und damit energierelevante Fassadenelemente und Nachbar-Bebauungen des BIM-Modells im Rechenmodell abbilden lassen.

Als Grundlage für die Gebäudesimulation kann eine IFC-Datei dienen, in die das Architekturmodell aus einem beliebigen CAD-System exportiert wurde. GBIS analysiert die IFC-Datei und generiert daraus gleichzeitig das Rechenmodell für die oben genannten Anwendungen sowie ein Revit-Modell zum Visualisieren und gegebenenfalls weiteren integrierten Bearbeiten. Der IFC-Import entfällt, falls das Architekturmodell bereits in Revit vorliegt. Eventuell noch fehlende berechnungsrelevante Daten der MEP-Räume lassen sich komfortabel mit GBIS-Funktionen ergänzen (unter anderem Bauteilverwaltung). "GBIS-Eigenschaften" sorgen für die raumbezogene Synchronisation von Zeichnen und Berechnen.

(Energiebedarfs-Simulation für Heizen und Kühlen unter Berücksichtigung des Schattenwurfs auf transparente Flächen nach VDI 2067-10 / 6007. Bild: Solar-Computer)
(Energiebedarfs-Simulation für Heizen und Kühlen unter Berücksichtigung des Schattenwurfs auf transparente Flächen nach VDI 2067-10 / 6007. Bild: Solar-Computer)

Gebäudesimulation berücksichtigt Daten für Fremdverschattung

Neu im weiterentwickelten GBIS-Tool sind unter anderem die Verschattungs-Algorithmen. Dabei werden auch komplexe ggf. geschachtelte Fassaden in Architekturmodellen hinsichtlich Schattenwurf auf transparente Flächen und entsprechende Energie-Relevanz erkannt. Die Daten für Fremdverschattung durch Nachbargebäude leitet GBIS aus den Revit-Körper-Kategorien ab. Die Anwendung rechnet diese analog der Eigenbeschattung in "Zusatzdaten" für jedes einzelne transparente Bauteil um. In den anschließenden Berechnungsprogrammen lassen sich die Zusatzdaten in Dialogen einsehen, kontrollieren sowie bei Bedarf anpassen.

Bild oben: Schattenwerfende Nachbargebäude lassen sich aus Revit-Körper-Kategorien in Solar-Computer-Programme für die Gebäudesimulation übernehmen und dort hinsichtlich Energie-Relevanz berücksichtigen. Bild: Solar-Computer.

Weitere Informationen: https://www.solar-computer.de/

Erfahren Sie hier mehr über die Integration von Solarthermie in die Hauswärmeversorgung.

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