Eine Studie zur Zukunft der Architekturvisualisierung des 3D-Visualisierungsexperten Chaos zeigt die Fortschritte im Bereich Real-Time-Rendering und KI-Technologien auf. Danach nutzen 75 Prozent der Design-Agenturen Real-Time-Rendering regelmäßig.
(Quelle: Chaos)
77 Prozent der Designer gaben an, dass in ihrem Unternehmen Real-Time-Rendering mindestens zweimal pro Woche zur Anwendung kommt.
Dabei nutzen 27 Prozent der Befragten täglich eine Rendering-Software.
Mehr als die Hälfte der Unternehmen setzt bereits künstliche Intelligenz (KI) für Architekturvisualisierung ein.
43 Prozent der Unternehmen verfügen über einen oder mehrere interne Visualisierungsexperten.
Eine neue Studie zur Zukunft der Architekturvisualisierung des 3D-Visualisierungsexperten Chaos zeigt die Fortschritte im Bereich Real-Time-Rendering, Visualisierung von Architektur und KI-Technologien. Die Studie verdeutlicht, dass Real-Time-Rendering eine zentrale Rolle in den Arbeitsabläufen vieler Architekten spielt. Über 75 Prozent der Designunternehmen verwenden Real-Time-Rendering mindestens zweimal pro Woche.
Mit jedem technologischen Fortschritt steigen auch die Erwartungen der Kunden an die Architekten und Designer. Das führt häufig zu einer höheren Arbeitsbelastung. Daher haben Architekten begonnen, ihre Workflows umzugestalten. Somit gestaltet sich der Designprozess insgesamt dynamischer. Hohe Rendering-Qualität ist jedoch schon Realität für viele Designer – besonders, wenn diese schon im Rahmen einer “Over The Shoulder Review” umgesetzt werden kann.
46 Prozent der Befragten gaben an, dass Real-Time-Rendering den Designprozess beschleunigt und ihnen Zeit einspart.
Jeder zweite Befragte gab an, dass Real-Time-Rendering-Software verwendet wird, um Projekte während des Designprozesses zu überprüfen.
Auf die Frage nach den Hauptanwendungen für Real-Time-Rendering-Software gaben die Befragten an, dass diese Technologie Architekten und Designern hilft, die Bedenken der Kunden aktiv zu adressieren und somit den Entscheidungsprozess zu beschleunigen:
Schnelles Anpassen und Beurteilen verschiedener Materialoptionen (54,3 Prozent)
Ein Modell mit Kunden oder Mitarbeitern durchsprechen (50,1 Prozent)
Sofortige Beurteilung und Bewertung des Tageslichteinfalls in 3D-Format (47,9 Prozent)
Architekturvisualisierung erfolgt betriebsintern
Die Tendenz, Architekturvisualisierung, einschließlich Real-Time-Rendering, in-house durchzuführen, verdeutlicht die neue Anforderung an Architekten, sich mit Visualisierungstechniken auszukennen. Dies ist ein Indikator für eine Verlagerung hin zu mehr Autonomie und Fachwissen in den jeweiligen Firmen, unabhängig von ihrer Größe.
43 Prozent der Unternehmen haben einen oder mehrere firmeninterne Visualisierungsexperten.
32 Prozent der Unternehmen lassen ihre Architekten oder Designer ihre eigenen Visualisierungen erstellen.
Freiberufler oder kleine Unternehmen (1-5 Mitarbeiter) lassen Designer häufiger ihre eigenen Visualisierungen erstellen als große Firmen.
Es braucht stärkere technische Innovation, um mit der Nachfrage Schritt zu halten
Mit steigenden Kundenanforderungen erwarten Unternehmen ihrerseits ebenfalls eine bessere Leistung und Funktionalität der Visualisierungssoftware. Viele Unternehmen stehen immer noch vor technischen Herausforderungen und frustrierenden Einschränkungen bei ihrer ausgewählten Software. Die größten Herausforderungen beim Echtzeit-Rendering sind:
48 Prozent der Designer können Real-Time-Rendering-Software nicht in ihre genutzte CAD-/BIM-Software integrieren.
42 Prozent der Befragten gaben an, dass die aktuell genutzte Real-Time-Rendering-Software nicht die gewünschte Qualität liefere.
21 Prozent der Teilnehmer sind der Meinung, dass die aktuelle Real-Time-Rendering-Software nicht über ausreichende Funktionalitäten verfügen, um den Unternehmensanforderungen zu entsprechen.
Mehr als die Hälfte der Unternehmen setzt KI für Architekturvisualisierung ein
Designer erkunden das Potenzial von KI, um einerseits ihre Visualisierung zu verbessern. Andererseits wollen sie die Herausforderungen, die Renderings mit sich bringen, überwinden. Zwar implementieren größere Unternehmen KI-Technologien schneller, als es kleinere tun. Auf absehbare Zeit planen jedoch Firmen jeder Größe zukünftige Investitionen in KI-Lösungen.
55 Prozent der Designer verwenden bereits KI für die Visualisierung von Architekturprojekten.
Stand: 16.12.2025
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19 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass sie diese Technologie nutzen, um KI-generierte oder KI-unterstützte Visualisierungen zu erstellen.
2 von 5 Designern sehen KI als Investitionsbereich im kommenden Jahr.
Chaos führte die Umfrage in Zusammenarbeit mit Architizer durch, wobei der durchschnittliche Teilnehmer bei einer Designagentur mit 20-100+ Mitarbeitern arbeitet. Insgesamt wurden 2'139 Designprofis befragt. Die befragten Unternehmen decken eine Reihe unterschiedlicher Fachgebiete ab, darunter Architektur, Innenarchitektur, Ingenieurwesen, Masterplanung, Landschaftsarchitektur und Produktgestaltung.
Die Design-Industrie ist ein Early Adopter
Roderick Bates, Director, Corporate Development bei Chaos, sagt dazu: „Der Bericht zur Zukunft der Visualisierung von Architekturprojekten zeigt, wie offen die Architekturbranche für die Einführung und Anwendung neuer Technologien ist. Die Beliebtheit von Real-Time-Rendering wird immer größer und jetzt ist die beste Zeit für Design-Unternehmen, in entsprechende Lösungen zu investieren: Die Fortschritte bei der Datenverarbeitung und Prozessorleistung haben Real-Time-Rendering mittlerweile zum Standard gemacht und ermöglichen es Architekten, Designentwürfe zu erstellen, während sie ganz reibungslos anspruchsvolle Visualisierungen erzeugen – und all das gleichzeitig."
"Während die Einführung von Rendering-Software stetig voranschreitet, ist sie nun an dem Punkt angelangt, an dem sie für viele Architekten nicht mehr wegzudenken und damit unverzichtbar ist. Wir sehen nun KI als die nächste technologische Herausforderung, und sie wird schnell integriert – Designer schrecken offensichtlich nicht vor KI-Technologie zurück.”