Gemeinsam für die Wärmewende Stadtwerke Böblingen setzen auf berta & rudi 

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Der Landkreis Böblingen steht wie viele Regionen in Deutschland vor einer der größten Infrastrukturaufgaben der kommenden Jahre: der Dekarbonisierung der Wärmeversorgung und der in diesem Kontext zu erstellenden kommunalen Wärmeplanung. 

von links: Abdelmoez Tajouri (SWBB), Marie Feld (SWBB), Lucas Christner (SWBB), Valentin Ege (berta & rudi), Lukas Obermüller (berta & rudi)(Bild:  berta & rudi)
von links: Abdelmoez Tajouri (SWBB), Marie Feld (SWBB), Lucas Christner (SWBB), Valentin Ege (berta & rudi), Lukas Obermüller (berta & rudi)
(Bild: berta & rudi)

Große Kommunen über 100.000 Einwohner müssen bis Mitte 2026 eine belastbare Strategie vorlegen, wie sie ihre Wärmeversorgung klimaneutral und zugleich bezahlbar gestalten wollen. Kleinere Kommunen bis Mitte 2028.

Der Kommunale Wärmeplan in Böblingen umfasst Empfehlungen, wo beispielsweise das bestehende Wärmenetz erweitert werden kann und weist auch sogenannte dezentrale Erzeugungsgebiete aus. Aufbauend auf den Kommunalen Wärmeplan sind Wärmeversorger wie die Stadtwerke Böblingen verpflichtet, einen sogenannten Transformationsplan für die Bestandsnetze zu erarbeiten. Hier geht es unter anderem darum, zu untersuchen, wie bestehende Infrastrukturen genutzt, ausgebaut oder modernisiert werden müssen. Zudem sind mögliche Wärmequellen zu evaluieren, d.h. wie kann die Wärme ohne Einsatz fossiler Brennstoffe erzeugt werden.

Die Stadtwerke Böblingen stehen dabei vor folgenden Herausforderungen: Die Bedarfsentwicklung ist schwer vorherzusagen, weil sich Haushalte, Industrie und Gewerbe unterschiedlich schnell auf erneuerbare Energien umstellen und die erforderlichen Erzeugungskapazitäten damit schwer prognostizieren lassen. Verschiedene Versorgungslösungen, von großen zentralen Wärmenetzen über kleinere Quartierslösungen bis hin zu dezentralen Heizsystemen müssen in Varianten durchgerechnet werden. Hinzu kommt der Anspruch, die Auswirkungen jeder Entscheidung auf Kosten, CO₂-Emissionen und Infrastrukturausbau transparent darzustellen. Und zwar nicht nur für interne Planungen, sondern auch für Politik, Verwaltung und Bürger.

Deshalb gehen die Stadtwerke Böblingen nun im Bereich der digitalen Energiesystemplanung für einzelne Gebäude oder dezidierte Quartiere eine Kooperation mit dem Softwareunternehmen DBI AG ein, das mit seinem Produkt berta & rudi diese Probleme lösen soll. Die von dem jungen Böblinger Unternehmen entwickelte, KI-gestützte Planungssoftware für die Konzeption von Energiesystemen ermöglicht es, komplexe Szenarien schnell und datenbasiert durchzurechnen. Damit können die Stadtwerke Böblingen künftig Bedarfsprognosen präzise ableiten, unterschiedliche Versorgungskonzepte auf Gebäude- und Quartiersebene vergleichen und sofort erkennen, welche ökologischen und ökonomischen Auswirkungen eine Variante hätte.

„Die Stadtwerke Böblingen sind ein starker Partner, der die Wärmewende aktiv und ganzheitlich denkt. Mit berta & rudi liefern wir die Basis, um Umsetzung von Maßnahmen aus der kommunalen Wärmeplanung von der Infrastruktur bis hin zur Einbindung regionaler Akteure zukunftssicher zu planen“ , erklärt Valentin Ege, Vorstand und CSO bei der DBI AG. Für die Stadtwerke bedeutet die Kooperation vor allem eins: Planungssicherheit. 

Mit diesem Schritt positionieren sich die Stadtwerke Böblingen als Vorreiter der digitalen Transformation der kommunalen Wärmeplanung. Sie zeigen, wie datenbasierte Werkzeuge die notwendige Transparenz schaffen, um die Wärmewende nicht nur strategisch, sondern auch praktisch umsetzbar zu machen. 

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