Energetische Bilanz von Gebäuden So lässt sie sich optimieren

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 3 min Lesedauer

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Mit Photovoltaik-Fassaden-Installationen zeigt Schoenergie einen Weg auf, wie sich die energetische Bilanz von Logistikzentren, Möbelhäusern oder Produktionsbetrieben verbessern lässt – als Ergänzung zu Dachmodulen oder als Alternative.

Photovoltaik-Fassadeninstallation(Bild:  SCHOENERGIE GmbH)
Photovoltaik-Fassadeninstallation
(Bild: SCHOENERGIE GmbH)

Freistehende Logistikzentren, Möbelhäuser oder Produktionsbetriebe finden sich in vielen Gewerbegebieten. Kaum genutzt wird bisher deren großes Potenzial zur Stromproduktion durch flächendeckende Photovoltaik-Anlagen an den oft fensterlosen Außenwänden. Mit Fassaden-Installationen zeigt Schoenergie einen Weg auf, wie sich die energetische Bilanz dieser Gebäude weiter optimieren lässt – als Ergänzung zu Dachmodulen oder Alternative, falls die geläufigere Installation auf dem Flachdach nicht möglich ist. Die senkrechte Montage der Module hat sogar einige Vorteile: Sie können mehr als eine Funktion für das Gebäude erfüllen und sind vor allem im Winter effizienter und pflegeleichter.

Energetische Bilanz verbessert: Mehr Stromproduktion im Winter

Marco Henkel, Projektleiter bei Schoenergie, erläutert am Beispiel der Druckerei Linus Wittich in Föhren bei Trier, welche Potenziale in vertikalen PV-Modulen stecken: „Die nach Süden ausgerichtete Außenwand der nahezu fensterlosen Halle ist ein idealer Ort für eine Fassaden-Installation. Im Winter bei tiefstehender Sonne kann die exponierte Lage des Gebäudes sogar einen höheren Ertrag als eine vergleichbare Aufdach-Montage ermöglichen. Bei einer Gesamtfläche von knapp 270 m² können wir hier bis zu 40‘000 kWh Strom im Jahr produzieren – mit einer Höchstleistung von 58,63 kWp.“

Photovoltaik-Fassadeninstallation 

  • Solarmodule von Schoenergie eignen sich auch zur vertikalen Installation

  • Doppelte Nutzung durch Stromerzeugung und Gebäudeschutz

  • Höhere Erträge im Winter

Für den Betreiber der Anlage ergeben sich weitere Vorteile: So ist eine Reinigung erheblich seltener notwendig, weil Schnee, Laub oder Regenwasser nicht liegen bleiben. Auch das kommt unmittelbar der Effizienz der Anlage zugute. Steht die Reinigung der Solarmodule an, ist sie zudem viel einfacher durchzuführen. Und auch im Sommer ergeben sich positive Effekte: Weil die Außenwand von direkter Sonneneinstrahlung weitestgehend verschont bleibt, und die Luft hinter den Paneelen frei zirkulieren kann, steigt die Temperatur im Gebäude nicht so stark an.

Voraussetzung für Fassadeninstallation: bauaufsichtliche Zulassung

Voraussetzung für die senkrechte Montage von PV-Modulen an Gebäudewänden: Es muss ein Verwendbarkeitsnachweis als Bauprodukt vorliegen, da sie dem Bereich der gebäudeintegrierten Photovoltaik zugerechnet werden. Dabei müssen sie ihre mechanische Festigkeit und Standsicherheit beweisen. Außerdem dürfen sie bei Beschädigungen nicht zersplittern, damit herabfallende Teile niemanden gefährden können. Marco Henkel: „Der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix hat 2024 einen neuen Rekordwert erreicht: Mit 55 Prozent des Bruttostromverbrauchs wurden zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr erreicht. Einen großen Anteil daran haben Photovoltaikanlagen, die 2024 etwa 72 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert haben. Das Ziel lautet langfristig aber, ganz auf fossile Stromproduktion verzichten. Deshalb müssen wir alle Optimierungspotenziale nutzen. Die vertikale Installation von PV-Anlagen hilft, brachliegende Potenziale der sauberen Stromproduktion zu nutzen.“

Info: Schoenergie

Schoenergie sieht sich als Partner der Energiewirtschaft – ob als Full-Service-Anbieter für die Projektierung, die Planung, den Bau und den Betrieb von Solaranlagen und -kraftwerken oder die Vermarktung des Solarstroms. Dabei zählen zu den Kunden von Schoenergie sowohl private Hausbesitzer sowie Gewerbetreibende oder Industriebetriebe – Projektierer, Energieversorger und Stadtwerke. Das Familienunternehmen wurde 2008 von den Brüdern Bernd, Erik, Volker und Gerd Schöller gegründet. Über 300 Mitarbeiter:innen verteilen sich auf die Zentrale in Föhren bei Trier sowie auf Niederlassungen in Bergisch-Gladbach, Münster, St. Ingbert, Bad Kreuznach und Mülheim-Kärlich. Schoenergie hat bereits über 5‘000 Kundenprojekte für Privathaushalte, Gemeinden und Unternehmen sowie Solarparks mit einer Leistung von über 1‘600 MWp realisiert – in Deutschland, Europa, im Nahen Osten sowie in Mittelamerika. Mit dem Ersatz von fossilen Brennstoffen durch Solarstrom treibt Schoenergie die Energiewende voran.

Weitere Informationen: https://schoenergie.de/

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