3D-Betondruck So treibt er wirtschaftliches und nachhaltiges Bauen voran

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Instatiq, ein Spin-off der Putzmeister Gruppe verschmilzt neue Technologie und praxistaugliche Lösungen im Hochbau. Das Unternehmen betont nicht nur seine wichtige Rolle im Bereich 3D-Betondruck und Construction Robotics, sondern treibt Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit beim Drucken massiver, tragender Wände mit Normbeton voran.

Mit seinem 26 Meter langen Roboterarm und einer Genauigkeit von wenigen Millimetern setzt der mobile 3D-Betondrucker Instatiq P1 neue Maßstäbe in punkto Flexibilität und Reichweite. Mit der eigens entwickelten Software setzt er das BIM-Modell auf der Baustelle in tragende Wände um – Schicht für Schicht in nur einem Arbeitsgang. (Bild:  Instatiq)
Mit seinem 26 Meter langen Roboterarm und einer Genauigkeit von wenigen Millimetern setzt der mobile 3D-Betondrucker Instatiq P1 neue Maßstäbe in punkto Flexibilität und Reichweite. Mit der eigens entwickelten Software setzt er das BIM-Modell auf der Baustelle in tragende Wände um – Schicht für Schicht in nur einem Arbeitsgang.
(Bild: Instatiq)

Auf der BAUMA 2022 erstmals mit dem Namen Karlos als Zukunftsmodell vorgestellt, reflektiert der neue Name Instatiq die Kernwerte der Marke, die auch weiterhin das Fundament des Unternehmens bilden:

  • Instant steht für Schnelligkeit und Effizienz im Bauprozess.

  • Static symbolisiert Statik und Tragfähigkeit, die als Basis für dauerhafte und sichere Bauwerke dienen.

  • IQ vermittelt Intelligenz, digitale Technologien und smarte Prozesse, die eine neue Ära im Hochbau einleiten und weiterentwickeln.

Der Schritt von Karlos zu Instatiq steht dabei nicht nur für einen neuen Namen, sondern auch für eine klar definierte Vision: die Bauindustrie durch den Einsatz intelligenter Robotik zu transformieren, um schneller, nachhaltiger und wirtschaftlicher zu bauen. Durch die Ausgründung setzt die Putzmeister Gruppe auf eine fokussierte Entwicklung sowie die  Flexibilität und Innovationskraft eines Unternehmens mit Start-up Charakter.

3D-Betondruck: Einführung des Instatiq P1

Mit der Markenvorstellung präsentiert Instatiq auch sein erstes Produkt:  den Instatiq P1 (Progress One) – live zu erleben auf der diesjährigen BAUMA vom 7. bis zum 13. April. Der mobile 3D-Betondrucker wartet mit einem 26 Meter langen Roboterarm und einer Genauigkeit von wenigen Millimetern auf. Mit selbst entwickelter Software setzt der Instatiq P1 das BIM-Modell auf der Baustelle in tragende Wände um – Schicht für Schicht in nur einem Arbeitsgang. Aufwändige Rüst- und Schalungsarbeiten gehören somit der Vergangenheit an. Dieser nahtlose Übergang von der digitalen Entwurfsphase zur physischen Umsetzung verspricht Effizienz und wirtschaftliche Vorteile.

„Durch seine automatisierten Prozesse ermöglicht der Instatiq P1 eine deutliche Reduktion von Bauzeiten und Ressourceneinsatz. Seine präzisen Druckergebnisse garantieren Höchstleistungen in der Bauqualität, während die digitale Planung eine transparente und bidirektionale Schnittstelle zur Umsetzung auf der Baustelle bietet“ erklärt Markus Frasch, Geschäftsführer von Instatiq.

Das beste Beispiel für seine wirtschaftliche Relevanz lieferte Instatiq im November des vergangenen Jahres, als das Unternehmen den Rohbau eines Mehrfamilienhauses mit sechs Wohneinheiten in nur knapp sieben Tagen gedruckt hat. Darüber hinaus schafft Instatiq attraktive und sichere Arbeitsbedingungen und wirkt so dem Fachkräftemangel entgegen.

Die Zukunft des Bauens gestalten

Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bauindustrie durch automatisierte und digitale Prozesse auf eine höhere Ebene zu heben. Den Instatiq P1 sieht es dabei als Meilenstein im 3D-Betondruck. Das Unternehmen blickt bereits in die Zukunft, um weitere Anwendungsfelder zu erschließen und die Flexibilität in der Bauplanung zu erhöhen: von digitalen Innovationen im Bereich der Software über den Einsatz nachhaltigerer Materialien bis hin zur Integration kollaborativer Robotik-Systeme.

Nachhaltigkeit ist dabei für Markus Frasch ein wichtiger Faktor: „Der Einsatz von Betonen aus recycelten Materialien und minimierten CO2-Emissionen sowie die Möglichkeit, Druckprojekte komplett elektrisch zu realisieren, werden den ökologischen Fußabdruck der Bauindustrie reduzieren.” Instatiq setzt dabei auf enge Kooperationen, um nachhaltiges und effizientes Bauen weiter voranzutreiben. Diese Transformation kann nur gelingen, wenn Industrie, Forschung und Regulatorik gemeinsam an einem Strang ziehen.

Weitere Informationen: https://instatiq.com/ 

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