Ein Wohnhaus in Holz-Hybrid-Bauweise, das höchste seiner Art in Rheinland-Pfalz, setzt neue Nachhaltigkeitsstandards im Wohnungsbau, unter anderem auch durch die vollständige Digitalisierung der Wertschöpfungskette.
(Quelle: Lupo Cordero)
Weißenthurms Stadtbürgermeister Gerd Heim und Gropyus-CEO Markus Fuhrmann eröffnen das höchste Holz-Hybrid-Gebäude in Rheinland-Pfalz.
Es soll neue Nachhaltigkeitsstandards im Wohnungsbau setzen.
Denn die serielle Holz-Hybrid-Bauweise sorgt für hohe Skalierbarkeit und kürzere Bauzeiten.
Die Gropyus AG, ein PropTech-Unternehmen im Bereich des nachhaltigen und seriellen Bauens und Wohnens, hat die Fertigstellung ihres Pilotprojekts „Im Wohnpark Nette 6“ mit zahlreichen geladenen Gästen gefeiert. Somit hat sie das erste vollintegrierte und digitalisierte Gebäude des Unternehmens eröffnet. Der Neubau stieß auf reges Interesse sowohl bei Projektbeteiligten als auch zukünftigen Kunden, die sich das Projekt als Referenz für mögliche zukünftige gemeinsame Entwicklungen angesehen haben. In Zukunft plant GROPYUS Gebäude mit und für Partner zu verwirklichen und diese dann im Gebäudebetrieb zu begleiten. Das neunstöckige Wohngebäude wurde in serieller Holz-Hybrid-Bauweise mit Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft erbaut. Es steht in Weißenthurm bei Koblenz und hat eine Bruttogeschossfläche von 4'193 m², verteilt auf 54 Wohnungen.
Neues Wohnhaus in Weißenthurm
Aufgrund der volldigitalisierten und integrierten Bauprozesse wurde das Bausystem des 9-stöckigen Holz-Hybrid-Gebäudes in Rheinland-Pfalz in einer Rekordzeit von elf Wochen errichtet, bei hohen Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards. Die vollständige Digitalisierung der Wertschöpfungskette ermöglicht wiederum eine vollumfängliche Nachvollziehbarkeit aller Prozesse und verwendeten Materialien und schafft so die Basis für eine tief in allen Prozessen verankerte sogenannte tiefe Nachhaltigkeit (Deep Sustainability).
Bei der Errichtung des Wohnhauses in Weißenthurm kam die integrierte Wertschöpfungskette von Gropyus zum Einsatz: von der Planung, dem Design und den entsprechenden Zulassungen, über die Bauphysik, das Bausystem, die Herstellung und Steuerung der Robotik und die Produktion der Module bis hin zum Brandschutz sowie der Integration des eigenen Betriebssystems (BOS). Gropyus wird auch nach dem geplanten Verkauf des Objekts weiterhin am Betrieb beteiligt sein und den Erwerber durch das Betriebssystem unterstützen.
„Wie überall in Deutschland gibt es auch hier bei uns Bedarf für bezahlbaren Wohnraum. Wir freuen uns, dass Gropyus sein erstes Gebäude hier in Weißenthurm errichtet hat – wir sind also eine Art Vorreitergemeinde für die Zukunft des modernen Wohnungsbaus“ so Gerd Heim, Stadtbürgermeister von Weißenthurm. Er führt weiter aus: „Gerade die Verknüpfung von Nachhaltigkeit und hoher Energieeffizienz mit smartem und bezahlbarem Wohnraum ist ein wunderbares Konzept, um der Wohnungsknappheit entgegenzuwirken.“
"Im Wohnpark Nette 6" weist über seinen Lebenszyklus nur 5 Prozent des Treibhauspotenzials eines Referenzgebäudes auf. Foto: Lupo Cordero
(Quelle: Lupo Cordero)
Digitales Facility Management: Reibungsloser Betrieb der Wohnungen
Gropyus will mit seiner BOS-Lösung für digitalisiertes Facility-, Property- und Asset-Management auch nach dem Verkauf Nachhaltigkeit und angenehme Wohnerlebnisse sicherstellen. Das digitale Facility Management umfasst dabei die Optimierung der Wartung basierend auf Daten und sorgt damit für eine bessere Planbarkeit der Kosten. Mit dem digitalisierten Property Management profitieren Nutzer von der digitalen Vertrags- und Kontaktverwaltung sowie von der automatisierten Verwaltung von Miet- und Nebenkostenabrechnungen.
Für die zukünftigen Betreiber des Gebäudes hat das Unternehmen zudem das Asset Management digitalisiert. Das sorgt für eine Übersicht und Steuerung der Performance in Echtzeit. Die Gebäude bilden ein homogenes Immobilienportfolio mit ESG-Kompatibilität. Die Gebäude formen eine attraktive Anlageklasse für sich oder können der Portfolioergänzung zur Erreichung von Anlagezielen und regulatorischen Auflagen dienen. Über den Einsatz der Living-as-a-Service-Plattform lassen sich zudem für Betreiber weitere zusätzliche Erträge generieren und gleichzeitig Leistungen und Services anbieten welche sonst nur Luxusimmobilien vorbehalten waren.
Neue Standards für Zukunft des Städtebaus und Wohnens
Die traditionelle Bauwirtschaft steht vor einer Zeitenwende. Es herrscht akuter Wohnungsmangel. Der Wohnungsbau erfolgt dabei zu langsam, ist nicht ressourcenschonend genug und wenig nachhaltig. Gropyus denkt und liefert Gebäude als schlüsselfertiges Produkt. Dies ist eine Abkehr vom klassischen "Projektgeschäft". Mit dem integrierten und digitalisierten Ansatz des seriellen Bauens kann das Unternehmen rasch im industriellen Maß skalieren. Das sorgt für Kosten- und Zeitersparnisse. Somit entsteht also bezahlbarer, moderner, gesunder und inklusiver Wohnraum, der die Wohnungsbauwirtschaft transformiert.
Stand: 16.12.2025
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„Wir wollen ‚raus aus der Manufaktur‘, die die Wohnungswirtschaft heute auszeichnet. Wir wollen schnell und flexibel neuen Wohnraum schaffen, der sowohl nachhaltig als auch bezahlbar und gleichzeitig smart ist“ so Markus Fuhrmann, CEO und Mitgründer der Gropyus AG, und ergänzt „Mit unserem ersten Gebäude konnten wir nun zeigen was mit unserem Ansatz möglich ist und wie unser Geschäftsmodell funktioniert, jetzt wollen wir in einem nächsten Schritt deutlich skalieren. Denn nur so können wir der zunehmenden Wohnungsknappheit entgegenwirken.“
(Von links nach rechts: Die Gropyus-Vorstände, Dr. Michael Menz (CAO), Philipp Erler (CTO), Markus Fuhrmann (CEO), durchschneiden gemeinsam mit dem Stadtbürgermeister von Weißenthurm, Gerd Heim, das Band. Foto: Lupo Cordero)
Holz-Hybrid-Bauweise: Nachhaltigkeit steht im Fokus
"Im Wohnpark Nette 6" weist über seinen Lebenszyklus nur 5 Prozent des Treibhauspotenzials eines Referenzgebäudes auf. Schon in Bau und Errichtung werden durch die Holz-Hybrid-Bauweise 22 Prozent der sogenannten grauen Emissionen vermieden. Pro einem Kubikmeter Holz wird eine Tonne CO2 gebunden. Die in die Fassade integrierte Fotovoltaik sorgt zudem dafür, dass das Gebäude im Betrieb energiepositiv ist. So spart jeder Bewohner durch die Nutzung der Wohnungen pro Jahr im Schnitt eine Tonne CO2 oder 13 Prozent seiner jährlichen Emissionen ein.
“Wir begreifen Nachhaltigkeit umfassend, so werden auch die Umweltauswirkungen jedes verwendeten Materials berechnet, um ein zuverlässiges Bild der CO2-Emissionen über den kompletten Lebenszyklus zu erhalten” betont Dr. Michael Menz, Chief Administrative Officer der Gropyus AG. “Außerdem werden wir mit unserem umfassenden Wohnraumkonzept den Ansprüchen von Menschen unterschiedlichsten Alters, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlechts, Einkommens oder Lebensstils gerecht. Wir entwickeln Gebäude nach den Grundsätzen des ‚universellen Designs‘. Dazu zählt auch Barrierefreiheit und Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Wünsche und Lebensphasen” erklärt Michael Menz.
Bild oben: Das neunstöckige Wohngebäude in Weißenthurm bei Koblenz wurde in serieller Holz-Hybrid-Bauweise mit Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft erbaut. Blick in das Wohnzimmer einer der Wohnungen. Foto: Lupo Cordero