Zirkuläres Bauen Recycling-Klinker mit Sekundärrohstoffen in sechs Farben

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Einen Beitrag zum zirkulären Bauen leistet GIMA mit dem Recycling-Klinker, der aus Klinkerbruch, überzähligen Klinkern oder sortenrein rückgebauten Klinkersteinen bestehen kann. Darüber hinaus werden auch Sekundärrohstoffe verarbeitet.

Einen Beitrag zum zirkulären Bauen leistet GIMA mit dem Recycling-Klinker, der aus Klinkerbruch, überzähligen Klinkern oder sortenrein rückgebauten Klinkersteinen bestehen kann. Darüber hinaus können auch externe Sekundärrohstoffe verarbeitet werden.(Bild:  Alexander Bernhard)
Einen Beitrag zum zirkulären Bauen leistet GIMA mit dem Recycling-Klinker, der aus Klinkerbruch, überzähligen Klinkern oder sortenrein rückgebauten Klinkersteinen bestehen kann. Darüber hinaus können auch externe Sekundärrohstoffe verarbeitet werden.
(Bild: Alexander Bernhard)

Eine neue Variante mit Sägeschlamm der Firma Hofmann Naturstein stellt der Klinkerhersteller GIMA nun exemplarisch in sechs Farbvarianten vor. In Abstimmung mit Architektinnen und Architekten ist die Entwicklung weiterer Farben und Formate jederzeit möglich.

Derzeit können GIMA-Klinker für die Fassade und den Bodenbereich mit einem Recyclinganteil von bis zu 40 Prozent hergestellt werden, wobei das Forschungsteam beständig daran arbeitet, den Anteil an Sekundärrohstoffen weiter zu erhöhen. Beispielhaft ist hier die Kooperation von GIMA mit Hofmann Naturstein zu nennen, die zur Entwicklung einer Klinkervariante mit Sägeschlamm in sechs Farben geführt hat.

Ressourceneffizienz erhöhen

Im Herstellungsprozess von Hofmann Naturstein entsteht durch die Zugabe von Wasser bei der Verarbeitung von Naturwerkstein sogenannter Sägeschlamm. Das GIMA-Laborteam entwickelte eine spezielle Rezeptur, wie dieser Sägeschlamm der klassischen Rohstoffmasse sinnvoll beigemengt werden kann. Mittels umfangreicher Tests wurde geprüft, wie sich dieser neue Sekundärrohstoff auf die Klinkerproduktion hinsichtlich Form, Farbe, Beständigkeit und Langlebigkeit auswirkt.

Für die Herstellung seiner Recycling-Klinker nutzt GIMA auch Sekundärrohstoffe anderer Hersteller. Eine Mustervariante mit Sägeschlamm der Firma Hofmann Naturstein wurde nun in sechs Farben vorgestellt. In Abstimmung mit Architektinnen und Architekten ist die Entwicklung weiterer Farbvarianten und Formate jederzeit möglich.(Bild:   Alexander Bernhard)
Für die Herstellung seiner Recycling-Klinker nutzt GIMA auch Sekundärrohstoffe anderer Hersteller. Eine Mustervariante mit Sägeschlamm der Firma Hofmann Naturstein wurde nun in sechs Farben vorgestellt. In Abstimmung mit Architektinnen und Architekten ist die Entwicklung weiterer Farbvarianten und Formate jederzeit möglich.
(Bild: Alexander Bernhard)

Markus Hage, Leiter des GIMA-Labors, betont: „Sowohl eigene als auch externe Sekundärrohstoffe erhöhen unsere Ressourceneffizienz, sie dienen als Grundlage für Recyclingklinker. Dabei gilt stets unser Anspruch an Produkte mit Original Klinkerqualität.“

Individuelle Farbvarianten möglich

Neben den nun entwickelten sechs Farbvarianten sind ̶wie bei allen Klinkersorten von GIMA ̶ in Abstimmung mit Architektinnen und Architekten zahlreiche weitere Optionen möglich. Recyclingklinker können in diversen Farben, mit spezifischen Oberflächen und besonderen Abmessungen produziert werden. Ebenso können mittels Salz- und Kohlebrand einzigartige Farbeffekte erzielt werden oder Klinkerfertigteile mit der bewährten Schwalbenschwanzverzahnung hergestellt werden. GIMA unterstützt die Planungsbüros dabei vom ersten Entwurf bis zur finalen Form und Farbigkeit, erstellt Mustertafeln und hilft beim Aufbau von Mock-ups. Zudem berät GIMA bei der Projektplanung und -umsetzung, wenn es zum Beispiel um die Detailplanung der Fassade oder bauphysikalische und statische Berechnungen geht.

Zweischalig nachhaltig bauen

Neben Leistungsmerkmalen wie nahezu unbegrenzte Lebensdauer und Wartungsfreiheit, Robustheit sowie Beständigkeit gegen aggressive Stoffe oder dauerhafter Farbechtheit punkten Klinkerfassaden auch mit ihrem kreativen Potenzial, das Architektinnen und Architekten gestalterische Vielfalt ermöglicht.

Der Recyclingklinker von GIMA ist auch mit individuellen Oberflächen herstellbar. Bei der Farbe Rovigo wurde der dunkelgraue Grundton mit einer hellen Schlämme überzogen.(Bild:  Alexander Bernhard)
Der Recyclingklinker von GIMA ist auch mit individuellen Oberflächen herstellbar. Bei der Farbe Rovigo wurde der dunkelgraue Grundton mit einer hellen Schlämme überzogen.
(Bild: Alexander Bernhard)

Insbesondere unter Nachhaltigkeitsaspekten ist eine Klinkerschale auch in Kombination mit Holzbauweise als tragende Konstruktion sinnvoll. Während der Holzbau mit seinen Vorteilen für die Rohbaukonstruktion punkten kann, schützt die robuste und witterungsbeständige Klinkerhülle das Gebäude über Jahrzehnte hinweg. Auf diese Weise kann eine zweischalige Wand mit GIMA-Klinkern ihre Vorteile voll ausspielen.

Claus Girnghuber, Inhaber der Girnghuber GmbH, bringt die GIMA-Nachhaltigkeitsphilosophie auf den Punkt: „Langlebige und über Jahrzehnte beständige sowie attraktive Gebäude zu schaffen durch ausgewählte und effiziente Materialien: Das bedeutet für uns nachhaltig bauen.“

Weitere Informationen: https://www.gima-ziegel.de/ 

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