Mehr Effizienz: Tragwerksplanung trifft auf BIM-Methode

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 3 min Lesedauer

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Mehr Aufträge erhalten, bessere Gebäude planen, Projekte effizienter abschließen. Unternehmen, die diese Ziele heute erreichen wollen, benötigen eine leistungsstarke Lösung, und immer mehr Architekten, Ingenieure und Bauunternehmer setzen auf sie: die Bauwerksdatenmodellierung, besser bekannt als BIM (Building Information Modeling).

(Quelle:  Pop Nukoonrat 123RF)
(Quelle: Pop Nukoonrat 123RF)

Planungs- und Bauprojekte werden immer komplexer. BIM ist ein intelligenter, modellbasierter Prozess, der AEC-Experten weltweit verbindet, sodass sie Gebäude- und Infrastrukturprojekte effizienter planen und betreiben können. Kurz: Die Arbeit mit der BIM-Methode senkt Projektrisiken, optimiert Zeitpläne und Ausgaben und ermöglicht ein besseres Projektergebnis.

BIM-Methode: Koordinierte Datenmodelle

Im BIM-Prozess erstellen Planer digitale 3D-Modelle vom Entwurf bis zur Bauausführung, die mit physischen und funktionalen Eigenschaften verknüpft sind. So können Architekten, Ingenieure und Bauunternehmer gemeinsam an einem koordinierten Datenmodell arbeiten und erhalten umfassende Einblicke darin, wie sich ihre Arbeit in das Gesamtprojekt einfügt.

Das bedarf auch Arbeit auf Seiten der Statik-Software-Unternehmen, um im Wettbewerb der Zukunft mithalten zu können. „Die Entwicklung der BIM-Methode wurde bislang weniger von den Tragwerksplanern als von den bauausführenden und projektsteuernden Gewerken vorangetrieben. Dennoch birgt die durchgehende Digitalisierung auch für die Tragwerksplanung großes Potential und wird zukünftig mit Sicherheit zum Standard werden“, schätzt Markus Gallenberger, CEO der Frilo Software GmbH, den Markt ein.

Frilo ist seit über 40 Jahren mit rund 100 Statik-Softwarelösungen auf dem Markt und ist mit ihrem Entwicklungsteam bereits vor einiger Zeit auf den BIM-Zug aufgesprungen. „Frilo hat schon immer ihre Softwareprodukte an den tatsächlichen Anforderungen und Bedürfnissen seiner Anwender ausgerichtet. Daher wollen wir ihnen selbstverständlich auch hier alle notwendigen Werkzeuge bereitstellen, um effizient arbeiten zu können“, so Gallenberger.

Informationen für Tragwerks­planer mit BIM-Methode grafisch dargestellt

Der Anbieter von innovativen Lösungen für Statik und Tragwerksplanung entwickelt derzeit eine zentrale Quelle für alle Eingangsdaten statischer Berechnungen von einzelnen Bauteilen oder einzelner Bauwerkskomponenten, um die Formate IFC und SAF zu unterstützen – den Frilo BIM Connector. Dieser stellt die für den Tragwerksplaner relevanten Informationen, also 3D-Geometriemodelle und zusätzliche Eigenschaftsdaten, grafisch dar und erlaubt auf interaktivem Weg die Verzweigung in die Spezialmodule zum normgerechten Nachweis der erforderlichen Statik.

(Markus Gallenberger, Geschäftsführer der FRILO Software GmbH. Bild: Joe Erhardt A3K)
(Markus Gallenberger, Geschäftsführer der FRILO Software GmbH. Bild: Joe Erhardt A3K)

„Mit dem Frilo BIM Connector können Frilo-Anwender am digitalen Planungsprozess im Rahmen der BIM-Methode teilnehmen, denn er liest die grundlegenden Eingangsdaten für eine Berechnung nicht mehr manuell aus den Plänen der Architekten heraus, sondern importiert sie direkt aus einem 3D-Modell“, erklärt Gallenberger. Damit ersparen sich Anwender in beträchtlichem Maße Eingabearbeit und können sich somit besser auf ihre tatsächliche Aufgabe, nämlich die Tragfähigkeitsberechnung, konzentrieren.

Weniger Fehler, genaue Berechnungen

Zudem reduzieren sich durch den Einsatz des Frilo BIM Connectors mögliche Fehlerquellen. Dem Anwender werden außerdem die Berechnungsergebnisse übersichtlich im 3D-Modell visualisiert. Gleichzeitig können die Arbeitsergebnisse in Form der Berechnungsmodelle als auch der Nachweisergebnisse in das koordinierte Gesamtmodell zurückgeschrieben und somit Nachfolgegewerken zur Verfügung gestellt werden. Für Frilo-Anwender ändert sich in ihren Arbeitsabläufen jedoch nichts. „Im Zuge ihrer Arbeit erzeugen sie unverändert die ihnen vertrauten Berechnungspositionen und stellen daraus die „Statik“, also das Statik-Dokument zur Vorlage bei der Bauaufsicht, zusammen“, erklärt Gallenberger.

Frilo arbeitet mit Hochdruck an der Umsetzung der BIM-Methode. Ausgewählte Kunden verwenden bereits einen Prototypen des Frilo BIM Connectors. Bis zum vierten Quartal dieses Jahres soll ein großer Teil der traditionellen Anwendungsfelder abgedeckt sein. Parallel dazu wird an der Anbindung der BIM-Server verschiedener anderer Anbieter gearbeitet, so dass Architekturmodelle oft auch direkt aus der Cloud heraus verarbeitet werden können.

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