ERP-Software: VP Float-Ressourcenplanung für Ingenieur- und ArchitekturbürosKapazitätsplanung ohne Pflegeballast
Von
Martin Hilmer
3 min Lesedauer
vpFloat von Visuplus revolutioniert die Ressourcenplanung in Ingenieur- und Architekturbüros. Mit automatisierten Dashboards, integrierten Controlling-Funktionen und minimalem Pflegeaufwand optimieren Bauunternehmen ihre Kapazitätsplanung und steigern die Projekteffizienz nachhaltig.
Kapazitätsplanung in der Baubranche: Übersichtliches Dashboard für Projektleiter und Führungskräfte.
(Bild: Henning Pähtz, im Auftrag für visuplus)
Auslastungsplanungen in der Baubranche scheitern häufig am hohen Pflegeaufwand und fehlender Transparenz. Die ERP-Software vpFloat von Visuplus setzt genau hier an: Als spezialisierte Ressourcenplanung für Bauunternehmen bietet sie Ingenieur- und Architekturbüros eine schlanke, schnell eingerichtete Lösung mit minimalem Erfassungsaufwand.
Visuplus vpFloat entstand in enger Zusammenarbeit mit einem großen Ingenieurbüro, das seinen Ressourcenprozess über Jahre verfeinert hat. Visuplus hat diesen praxiserprobten Ablauf analysiert, standardisiert und hardcoded umgesetzt. So profitieren auch andere Büros unmittelbar von erprobten Methoden – ohne eigene, langwierige Prozessentwicklung. Das Ergebnis ist keine theoretische Blaupause, sondern eine belastbare Umsetzung realer Arbeitsweisen mit klarem Fokus auf Wiederholbarkeit, Transparenz und Geschwindigkeit.
Mitarbeiter, Teams, Abteilungen und Standorte werden zentral verwaltet. Arbeitszeitmodelle, Urlaube, individuelle Sollstunden und Abwesenheiten fließen in die Kapazitätsberechnung ein. Teilzeit, Gleitzeit, Überstundenkonten und projektbezogene Zeitkonten sind abbildbar. Optional lassen sich Qualifikationen, Rollen und Skills pflegen, um die Besetzung kritischer Arbeitspakete gezielt zu steuern.
Dynamische Kapazitätsplanung
Projektleiter definieren Phasen, Arbeitspakete oder Leistungsbilder und weisen Ressourcen zu. Das System erkennt Verfügbarkeiten automatisch und zeigt Kapazitäten in übersichtlichen Dashboards: grün = normal ausgelastet, gelb = Unterauslastung, rot = Überlastung. Zuweisungen lassen sich anpassen, Projekte verschieben und Szenarien simulieren. Top-down- und Bottom-up-Planungen werden gleichermaßen unterstützt – für Jahres-, Quartals- und kurzfristige Einsatzplanung. Zeitachsen (Monat/Jahr) und FTE-Sichten erleichtern die Feinsteuerung.
Ressourcenplanung: automatisierte Projektauslastung in vpFloat.
(Bild: Henning Pähtz, im Auftrag für visuplus)
Neben der operativen Einsatzplanung unterstützt Visuplus rollierende Forecasts. Budgets können in Stunden oder Kosten geführt werden; Restaufwände werden aus Ist-Daten und Fortschritt abgeleitet. Was-wenn-Szenarien prüfen die Effekte neuer Aufträge, Terminverschiebungen oder Prioritätsänderungen. Teams können Varianten speichern, vergleichen und freigeben.
Echtzeitsteuerung & Workflows
Verschieben sich Projekte, kommen Aufträge hinzu oder fallen Mitarbeitende aus, aktualisiert sich die Kapazitätsübersicht automatisch. Prioritäten lassen sich anpassen, Ressourcen umverteilen, und Auswirkungen auf Arbeitslast und Projektdauer werden sofort sichtbar. Zukünftig unterstützen Eskalationshinweise die Disposition (etwa „kritische Auslastung in Monat Juni“).
Die Auslastungsplanung ist vollständig mit Zeiten, Leistungen und Controlling in der Software verzahnt. Erfasste Zeiten fließen unmittelbar in die Planung zurück. Über die Verbindung zu Kostenstellen, Budget- und Ergebnisdaten entsteht eine durchgängige Sicht von der Einsatzplanung über die Zeiterfassung bis zur Nachkalkulation. Earned-Value-Kennzahlen, Produktivquoten und Auslastungsgrade stehen direkt im Kontext der Projekte zur Verfügung.
Alles im Blick: auf Konzern-/ Firmenebene, der Niederlassung sowie im Fachbereich als Projektleiter oder Mitarbeiter.
(Bild: Henning Pähtz, im Auftrag für visuplus)
Szenarien & Konflikterkennung
Eine integrierte Logik markiert Konflikte wie Überlastungen und Terminüberschneidungen. Sie hebt kritische Situationen im Dashboard hervor. In einer weiteren Ausbaustufe hilft maschinelles Lernen und bietet Vorschläge für Entlastung (Verschiebung, Umverteilung) und kann unterstützen. Regeln lassen sich je Büro definieren (zum Beispiel maximale Auslastung je Benutzer, Urlaubs- und Feiertagskalender).
Auswertungen sind hierarchisch möglich: Unternehmen → Niederlassung → Fachbereich → Projektleiter → Mitarbeitende. Das Reporting liefert präzise Kennzahlen zu Auslastung, Fortschritt, Restaufwand und Ressourceneinsatz. Zukünftig geplant visualisierte KPIs (beispielsweise Kapazitätsampeln, Burn-Up/Down, Plan-Ist-Vergleiche) unterstützen Führungskräfte bei Personal-, Projekt- und Portfoliosteuerung. Rollen, Rechte & Nachvollziehbarkeit: Feingranulare Rollen und Berechtigungen sichern sensible Ressourcen- und Personaldaten. Änderungen an Planungen werden zukünftig versioniert; Freigaben, Kommentare und Zeitstempel sorgen dafür, dass Entscheidungen jederzeit nachvollziehbar sein werden.
Stand: 16.12.2025
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Alle relevanten Daten liegen in Visuplus auf einer zentralen, konsistenten Basis: Stammdaten, Arbeitszeitmodelle, Abwesenheiten, Projektzeiten, Kostenstellen, Leistungsnachweise und Fortschritte. Damit könnten externe Drittsysteme für den Betrieb entfallen. Änderungen in Zeiterfassung und im Projektmanagement werden in Echtzeit synchronisiert – die Planung bleibt aktuell. Weitere Informationen: www.visuplus.com