Forschungspartnerschaft zum Asset Tracking: Wo sind meine Maschinen und Werkzeuge?

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 2 min Lesedauer

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SmartMakers liefert dem Bauunternehmen Leonhard Weiss Hardware und Know-how zum Asset Tracking für ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Forschungsprojekt "Internet of Construction" (IoC).

(Quelle:  Leonhard Weiss)
(Quelle: Leonhard Weiss)

Wo sind meine Maschinen, Fahrzeuge oder Werkzeuge und wie werden diese aktuell eingesetzt? Die Idee hinter dem Asset Tracking ist, diese Fragen einfach, schnell und sicher zu beantworten. In Zusammenarbeit mit SmartMakers hat das Bauunternehmen Leonhard Weiss dazu im Rahmen des IoC-Projektes (Internet of Construction) zur Site Visibility geforscht.

Asset Tracking im Bauwesen: Mehr Vernetzung, weniger Verschwendung

Im Bauwesen arbeiten eine Vielzahl unterschiedlicher Unternehmen zusammen, um hochgradig individualisierte Gesamtprodukte zu schaffen. Für den bestmöglichen Bauerfolg müssen alle beteiligten Unternehmen eng zusammenarbeiten. Denn ohne die entsprechende Abstimmung und durch einen unzureichenden Datenaustausch kommt es zu Verzögerungen, Baumängeln und Kostenüberschreitungen.

Über die Technologie des Building Information Modeling (BIM) lässt sich die Wertschöpfungskette in der Realisierung von Gebäuden durch die transparente Kommunikation aller Projektbeteiligten deutlich verbessern. In der Vorfertigung und Bauphase werden diese Modelle bisher allerdings unzureichend genutzt. Im Konsortium mit anderen Unternehmen hat Leonhard Weiss im Rahmen des IoC-Projektes deshalb im Bereich Informationsfluss geforscht. Dafür hat das süddeutsche Bauunternehmen auch auf SmartMakers und deren IoT-Technologie vertraut und diese auf der Referenzbaustelle der RWTH Aachen, am Campus West in umfangreichen Testszenarien validiert.

„Die Forschungspartnerschaft kam durch eine frühere Zusammenarbeit zustande“, erläutert Sebastian Stute, CEO von SmartMakers. „Bei dieser wurden unterschiedliche Sensordaten über LoRaWAN Sensornetzwerke erfasst und anschließend in der von uns entwickelten IoT-Plattform thingsHub dargestellt und manuell ausgewertet. Die daraus gewonnen Erkenntnisse waren die Grundlage für die innovativen Forschungsarbeiten beim IoC-Projekt.“

SmartMakers liefert LoRaWAN, IoT-Plattform und Know-how

Im Zuge der Forschungspartnerschaft hat SmartMakers Leonhard Weiss IoT-Sensoren, ihre IoT-Plattform sowie Know-how im Bereich LoRaWAN bereitgestellt. Auf der Referenzbaustelle konnte das Bauunternehmen damit verschiedene Testszenarien durchgehen. Ziel war es, die bisher nicht erfassbaren Baustellenabläufe mit IoT-Sensorik erkennbar zu machen, um über diese Daten den Baufortschritt abzuleiten.

„In der Zusammenarbeit mit SmartMakers lag unser Fokus darauf, Positionen entlang von Lieferketten und auf der Baustelle sichtbar zu machen. Durch die Verknüpfung von relevanten Gegenständen mit intelligenten IoT Asset Trackern und Tags wollten wir die Wertschöpfung für alle Beteiligten transparent machen“, fasst Peter Wildemann, IoC Forschungsprojektleiter zusammen. Dafür hat das Forschungsteam von Leonhard Weiss unter anderem Gegenstände in der Halle, Ladungen auf dem LKW oder Equipment-Aktivitäten getrackt.

Bild oben: LoRaWAN am Betonkübel mit SmartMakers Compact Tracker. Bildquelle: Leonhard Weiss

Weitere Informationen: http://www.internet-of-construction.com/, https://smartmakers.io/, https://www.leonhard-weiss.de/

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