Verantwortliche:r Redakteur:in:
Andreas Müller
4 min Lesedauer
Der steigende Bedarf an modernen, flexiblen Schulbauten stellt Gemeinden und Landkreise vor große Herausforderungen. Der Modulbau bietet hier attraktive Lösungen: kurze Planungs- und Bauzeiten, planbare Kosten und flexible Erweiterungsmöglichkeiten.
Der Modulbau bietet flexible Erweiterungsmöglichkeiten. So wurde das Obergeschoss der Janusz-Korczak-Förderschule fünf Jahre nach Fertigstellung der ersten beiden Geschosse ergänzt. Durch die farb- und formbeständigen Meteon-Fassadenplatten von Trespa ist kein Unterschied festzustellen.
Ein Beispiel für den Modulbau ist die Janusz-Korczak-Förderschule im Landkreis Heinsberg nördlich von Aachen. Der 2019 fertiggestellte Neubau sowie die 2024 realisierte Aufstockung des Gebäudes zeigen, wie zukunftsfähige Bildungsräume heute aussehen können – und wie wichtig dabei die Fassade ist.
Bereits beim ersten Bauabschnitt im Jahr 2019 überzeugte der modulare Ansatz: Der Modulbau-Spezialist Kleusberg errichtete als Generalunternehmer innerhalb von nur acht Tagen den Rohbau aus 52 vorgefertigten Modulen. Durch vorausschauende Planung war eine Aufstockung um ein drittes Geschoss im Jahr 2024 statisch und haustechnisch möglich, was angesichts der wachsenden Zahl von Schülern mit Förderbedarf von entscheidender Bedeutung war.
Modulbau: Funktionale Gebäudestruktur mit Erweiterungspotenzial
Das in L-Form organisierte Gebäude verfügt über ein zentrales Foyer. Die beiden Gebäudeflügel beherbergen unterschiedliche Raumfunktionen. Während der eine Trakt Klassenzimmer aufnimmt, befinden sich im anderen Trakt Fachräume, Bereiche für Lehrkräfte sowie Rückzugs- und Förderzonen. Durch die Aufstockung entstanden weitere Unterrichtsräume, Flächen für die Ganztagsbetreuung, die Schulsozialarbeit sowie Nebenräume und ein Mehrzweckraum.
Trespa Meteon-Platten sind widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen, UV-Strahlung und mechanischer Beanspruchung. Zudem sind sie leicht zu reinigen. All dies sind wichtige Faktoren für Fassaden von Bildungsbauten.
Das Gebäude ist über das Treppenhaus oder barrierefrei über einen Aufzug zugänglich. Die Wärmeversorgung ist mittels Wärmepumpe und Fußbodenheizung energieeffizient sichergestellt. Das Dach der Aufstockung wurde extensiv begrünt und vorausschauend für eine spätere Photovoltaiknutzung vorbereitet.
Die Fassade als nachhaltige Schlüsselkomponente
Bei Schulbauten spielt die Fassadengestaltung eine besondere Rolle, denn sie prägt nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern soll auch die Substanz nachhaltig schützen. In Heinsberg kam an den Modulen eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade (VHF) mit einer vlieskaschierten Mineralwolldämmung der Wärmeleitgruppe 035 und HPL-Fassadenplatten von Trespa mit einem Holzfaseranteil von bis zu 60 Prozent zum Einsatz.
Die hellgraue Hauptfassade wird durch blaue, gelbe und rote Trespa Meteon-Platten der Designlinie „Uni Colours“ rhythmisiert.
Horizontalschnitt einer Innenecke: Die Trespa-Meteon-Platten sind auf den Vertikalprofilen aus Aluminium sichtbar genietet.
(Grafik: S+T Fassaden)
Konkret wurden HPL-Platten aus der TrespaMeteon-Kollektion verwendet, die speziell für den Einsatz an Fassaden, Balkonen oder als Lösung für Außenverkleidungen konzipiert sind. Da das Fugenbild der Platten nicht immer kongruent zu den Stahlrahmen der Module ist, wurde zunächst eine zusätzliche horizontale Unterkonstruktion aus Stahl-U-Profilen angebracht. Darauf wurden Wandhalter und Vertikalprofile aus Aluminium befestigt. Die Meteon-Platten sind schließlich sichtbar genietet auf den Vertikal-Profilen befestigt – die Nieten sind dabei in der jeweiligen Farbe der Fassadenplatten gehalten.
Um nach der Aufstockung nahtlos an die vorhandene Fassadenkonstruktion anschließen zu können, mussten die Platten im ersten Obergeschoss zunächst teilweise zurückgebaut werden. Erst nach Fertigstellung des zweiten Obergeschosses stellten die Spezialisten von S+T Fassadenbau die Fassade inklusive der Meteon-Platten fertig. „Trespa-Platten eignen sich hervorragend für solche Bauprojekte – sie sind robust, gut zu verarbeiten und lassen sich sauber in die Fassadenkonstruktion integrieren”, sagt Sebastian Esten, Projektleiter und Technischer Systemplaner bei S+T Fassaden.
Robust, farbstabil, wartungsarm
Es ist kein Zufall, dass sich der Generalunternehmer Kleusberg bei diesem Modulbauprojekt für Trespa entschieden hat. Die Meteon-Platten für Außenanwendungen gelten als sehr widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen, UV-Strahlung und mechanischer Beanspruchung – ein relevanter Aspekt für den Bau von Bildungseinrichtungen. „Da die Aufstockung der Janusz-Korczak-Förderschule von Anfang an eingeplant war, benötigten wir ein Fassadenmaterial, das sich auch Jahre später ohne Form- und Farbabweichungen ergänzen lässt“, sagt Matthias Bickel, Vertriebsleiter Mitte bei Kleusberg.
„Da wir bereits viele Projekte mit Trespa realisiert haben, wussten wir, dass wir uns auf die Robustheit und Farbstabilität der Meteon-Platten verlassen können“, ergänzt Bickel. Das Ergebnis überzeugt: „Es ist der Fassade nicht anzusehen, dass zwischen erstem und zweitem Bauabschnitt fünf Jahre liegen.“
Verantwortlich für diese Oberflächenbeständigkeit ist eine besonders dichte und geschlossene Struktur, die durch die exklusive EBC-Technologie (Elektronenstrahlhärtung) von Trespa entsteht.
Farbkonzept im Einklang
Bei den Farben und Oberflächen der Meteon-Platten fiel die Wahl der Verantwortlichen auf die Designlinie „Uni Colours”. Diese umfasst ein breites Spektrum einfarbiger Oberflächen, die sich vielfältig kombinieren lassen. An der Janusz-Korczak-Förderschule rhythmisieren einzelne blaue, gelbe und rote Meteon-Platten die hellgraue Hauptfassade. Die gewählten Platten sind in der Oberfläche „Satin“ ausgeführt, einem Finish mit leichtem Glanz und feiner Struktur mit matter Anmutung.
Stand: 16.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die WIN-Verlag GmbH & Co. KG, Chiemgaustraße 148, 81549 München einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://kontakt.vogel.de/de/win abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Die freundliche Farbgebung der Fassade korrespondiert mit den hellen Wänden und Böden im Inneren sowie den lichtdurchfluteten Räumen mittels großzügiger Fensterflächen. Mit dieser Farb- und Lichtgestaltung sollte ein Umfeld geschaffen werden, in dem sich die 130 Förderschüler im Schulalltag wohlfühlen.
bautafel
Projekt: Neubau (2019) / Aufstockung (2024) Janusz-Korczak-Förder-schule in Modulbauweise
Bauherr: Landkreis Heinsberg (NRW)
Generalunternehmer: Kleusberg
Genehmigungsplanung: Architektur vor Ort (1. Bauphase) | Bergstermann + Dutczak Architekten Ingenieure (Aufstockung)
Fassadenbau:S+T Fassaden, Mendig
Fassade: VHF mit ca. 1'400 m² Trespa Meteon-Fassadenplatten