Druckroboter: Sensor für mehr Qualität im automatisierten Betondruck

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 2 min Lesedauer

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Beim automatisierten Betondruck gilt es, verschiedene Prozessparameter genau einzuhalten. Dafür sorgt ein hochgenauer Sensor am Druckroboter.

(Quelle:  Baumer Group)
(Quelle: Baumer Group)
  • Das Forschungsinstitut NCCR DFAB, Teil der ETH Zürich, erforscht Lösungen zur Verarbeitung von Beton mittels 3D-Druckrobotern.

  • Das Ziel: der automatisierte Betondruck ohne aufwändige Schalung.

  • Ein hochgenauer Drucksensor sorgt dabei für die Einhaltung der Prozessparameter und eine leichtere Bedienung der Druckroboter.

In enger Zusammenarbeit mit dem Sensorhersteller Baumer konnte das Forschungsinstitut NCCD DFAB eine zuverlässige Lösung für die Überwachung des Drucks beim robotergestützten 3D-Druckprozess umsetzen. Der präzise PBMN Flush-Drucksensor erleichtert zum einen das Bedienen der Druckroboter, gewährleistet darüber hinaus aber auch die Qualität des 3D-Drucks und sorgt für einen sauber dosierten Fluss des Mediums.

Mit Hilfe des neu entwickelten Druckverfahrens können komplizierte Druckpfade direkt aus dem CAD an die Robotersteuerung gesendet werden. Das Ziel ist die Umsetzung eines automatisierten Betondruckes ohne aufwendige Schalung. Damit das gelingt, bedarf es der genauen Einhaltung verschiedener Prozessparameter, die bei Nichteinhalten zu unsauberen Druckergebnissen führen können. Die Drucküberwachung direkt beim Austritt am Druckkopf, sowie der Mediendruck am Anfang der Leitung sind wichtige Indikatoren für einen gleichmäßigen Fluss des verwendeten Mediums. Durch die Überwachung der Druckwerte wird ein Verstopfen der Leitung schnell und sicher erkannt. Somit lassen sich unter anderem Beschädigungen der Leitung verhindern. Gerade bei komplizierteren Formen beeinflusst das Stocken des Mediums oder das Fließen von zu viel Material die Druckqualität und führt im schlimmsten Fall zum Abbruch des Druckes oder zum Einsturz der Form. Durch die Offenheit von Baumer, Applikationen und Innovation der Bildungsinstitute zu unterstützen, fand man auch für diese Aufgaben eine passende Lösung.

Selbst bei diesen sehr rauen Umgebungsbedingungen überwacht der hochgenaue Drucksensor PBMN Flush im robusten Edelstahlgehäuse den Druck zuverlässig und ermöglicht ein fehlerfreies Bedienen des 3D-Betondruckers. Der vollverschweißte Drucksensor verbindet Robustheit mit herausragender Präzision. 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.baumer.com/pressure

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie ein Wohnhaus im 3D-Betondruck entsteht.

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