Der Software-Hersteller iHaus stellt mit Kooperationspartnern auf der DigitalBAU seine integrative Plattform für das Smart Building vor.
(Quelle: iHaus AG)
iHaus präsentiert auf der Fachmesse DigitalBAU eine Smart-Building-Lösung mit Plattformpartnern für eine Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette Bau.
Mit einer auf Standards basierenden, flexibel erweiterbaren, offenen Smart-Building-Infrastruktur für Wohn- und Zweckbauten lassen sich Gewerke entlang der Wertschöpfungskette zusammenführen.
Auf der Fachmesse DigitalBAU vom 31. Mai bis zum 02. Juni in Köln stellen namhafte Aussteller internationalen Messebesuchern ihre digitalen Lösungen für die Baubranche vor. Ob Planer, Bauunternehmer oder Investor, die DigitalBAU bietet allen, an der Wertschöpfungskette der Bauindustrie beteiligten Akteuren passende, neue Lösungen. Der Software-Hersteller iHaus stellt gemeinsam mit fünf Kooperationspartnern – ChargeOne, JUNG, Siemens, Theben und Zumtobel – seine integrative Plattform als digitale Lösung für das Smart Building mit diesen Leitthemen vor:
professionelle und flexibel anpassbare Gebäudesteuerung;
Präsenzmessung zur optimalen Ressourcensteuerung und Energieeffizienz;
Energiemonitoring als Basis für die Nachhaltigkeit von Gebäuden;
E-Mobilität in Verbindung mit Smart Buildings;
intelligente Lichtlösungen für Wohlfühlklima und Licht als Signalgeber bei kritischen Zuständen;
digitale Lösungen im Ambient Assisted Living (AAL) adressieren demografischen Wandel.
DigitalBAU: Lösungen für automatisierten und effizienteren Gebäudebetrieb
Die iHaus IoT-Plattform verbindet gewerkeübergreifend professionelle Gebäudestandards von Marktführern, hebt diese in die Cloud und generiert wertvolle Informationen aus Gebäudedaten. Daraus ergeben sich je nach Gebäudenutzungsart vielfältige Lösungen. So liegt im Wohnbau der Fokus auf Smart Home und Living Anwendungen, im Zweckbau hingegen auf Smart Building und Management von Gebäudedaten, die mit dem iHaus Dashboard veranschaulicht werden. Die iHaus App steuert in Verbindung mit dem Server alle smarten Funktionen. Sie ist die intuitive und nutzerfreundliche Schnittstelle zum Anwender, läuft auf professioneller KNX-Basis und ist stets erweiterbar. Im Zweckbau ist die App der Schlüssel zur professionellen Gebäudeautomation. Sie bietet eine vollständige Übersicht des vernetzten Gebäudes mit allen Stockwerken, Räumen sowie Sensoren, Geräten und Anwendungen. Das iHaus Dashboard erfasst und bereitet alle Informationen aus dem Gebäude auf, um den Betrieb zu optimieren.
(iHaus Plattform für Smart Home und Smart Building. Bildquelle: iHaus AG)
KNX-Partner Jung und Theben: Profis der Gebäudeautomation und -systemtechnik
Die iHaus-Plattform und die darin eingebundenen Jung KNX-Komponenten ermöglichen eine professionelle und flexibel anpassbare Gebäudesteuerung im Wohn- und Zweckbau. Das Jung „IPS REG 300“ dient dabei als Schnittstelle zwischen dem KNX-Bussystem und dem IP-Netzwerk im Gebäude. Schaltbare Steckdosen, Jalousie- und Heizungsaktoren sowie weitere Jung KNX-Komponenten vernetzen sich so als Teil des iHaus Ökosystems mit anderen Systemen und IoT-Geräten, was von großem Vorteil im Vergleich zu Insellösungen ist.
Thebens KNX-Präsenzmelder ThePixa und ThePrema liefern wertvolle und zuverlässige Gebäudedaten, wie zum Beispiel, Personenströme, die Personenanzahl und den genauen Aufenthaltsort im Gebäude. Der mobile CO2-Sensor Amun misst die Luftqualität und warnt bei potenziell gefährlich hoher CO2-Konzentration. Die iHaus-Plattform erfasst diese Daten aus den Sensoren und leitet automatisiert eine Meldung an das Facility Management oder stößt weitere Services an, je nachdem welche Handlungen gewünscht werden. Die Präsenzmessung im Smart Building trägt so wesentlich zur optimalen Ressourcensteuerung und Energieeffizienz bei.
Transparentes Energiemonitoring mit iHaus und Siemens Sentron
Die mess- und kommunikationsfähigen Sentron-Schutzschaltgeräte von Siemens überwachen alle Energieverbräuche, die dann mit weiteren Gebäudedaten im iHaus Dashboard visualisiert werden. So werden die Verbrauchsdaten mit anderen Gewerken im Gebäude verknüpft und zeigen Einsparpotenziale und Optimierungsmaßnahmen auf. Ein solches Energiemonitoring ist die Basis für effizienteres Energiemanagement und CO2-Reduktion und damit ein wichtiger Schritt zu mehr Nachhaltigkeit im Gebäude. Auch präventiver Schutz vor Gefahren wie elektrischem Schlag oder Bränden wird durch Überwachung kritischer Stromkreise sowie Echtzeitmeldung von Anomalien einfacher und zuverlässiger. Dies ist besonders beim Einsatz von iHaus und Sentron im Bereich Ambient Assisted Living (AAL), das heißt in der Alltagsunterstützung von älteren, oder Menschen mit Einschränkungen relevant.
Stand: 16.12.2025
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Energieeffizient unterwegs mit E-Ladetechnik von ChargeOne
E-Mobilität ist auf dem Vormarsch und erfordert eine effiziente und schnelle Ladeinfrastruktur. Laden muss somit im Alltag flexibel und reibungslos möglich sein und das muss beim Bau und Betrieb von Gebäuden geplant und realisiert werden. Der Ausbau von E-Mobilität gelingt vor allem in Verbindung mit Smart Buildings. Denn in ein Smart Building lässt sich zusätzlich zu einer technisch leistungsfähigen Gebäudeinfrastruktur auch eine moderne und zuverlässige Ladeinfrastruktur integrieren, wie sie das Partnerunternehmen ChargeOne anbietet.
In die Plattform integriert und in Verbindung mit den Sentron-Siemens-Schutzschaltgeräten bietet ChargeOne neuartige E-Ladetechnik und optimale Energieversorgung. Dabei lassen sich der Verbrauch transparent visualisieren und Ereignisse wie zum Beispiel Störfälle überwachen.
Nutzung intelligenter Lichtsysteme von Zumtobel
iHaus verbindet das neuartige Litecom-Lichtsystem von Zumtobel über Dali mit professioneller Gebäudeinfrastruktur wie KNX, ModBus und dem Internet of Things. Damit bieten die intelligenten Lichtlösungen von Zumtobel im Smart Building weitere Einsatzmöglichkeiten über eine reine Beleuchtungsfunktion hinaus. Zum Beispiel passt sich die Lichttemperatur adaptiv den Außenverhältnissen des Gebäudes, das heißt dem aktuellen Wetter und der Außentemperatur, an. Somit sorgt sie jederzeit für ein Wohlfühlklima. Licht ermöglicht Präsenzmessung im Gebäude oder fungiert als visueller Signalgeber in Echtzeit bei kritischen Vorgängen, etwa bei Rauchalarm oder mangelhafter Luftqualität. Außerdem kann automatisiertes und flexibles Lichtmanagement erhebliche Kosten im Gebäudebetrieb einsparen.
Demografischem Wandel begegnen mit Ambient Assisted Living (AAL)
Digitale Lösungen im Ambient Assisted Living (AAL) umfassen Produkte, Dienstleistungen oder Systeme für ältere, pflegebedürftige Menschen, oder Menschen mit Einschränkungen und erfüllen dabei verschiedene Unterstützungsfunktionen im Alltag. Zum Beispiel fungieren sie als intelligentes Sicherheitssystem, das Bewegungen und Anomalien erkennt und Unterstützung im Notfall anfordert. Im Smart Building werden AAL Technologien mit Hilfe der iHaus IoT Plattform nahtlos mit anderen Gebäudesystemen, wie KNX, aber auch Sensoren und Aktoren und dem Internet of Things zu einem ganzheitlichen Assistenzsystem verbunden. Im Vordergrund steht dabei immer, dass ein Assistenzsystem auf die individuellen Bedürfnisse des Menschen zugeschnitten und einfach zu beherrschen sein muss.
Smart-Building-Marktführer auf der DigitalBAU 2022
Besucher und -besucherinnen der DigitalBAU erfahren, wie mit ChargeOne, Jung, Siemens, Theben und Zumtobel fünf starke Branchenexperten in einer interoperablen Lösung effizient zusammengeführt werden und erhalten zudem einen Einblick in das gesamte Potenzial des Ökosystems. In audiovisuellen Demonstrationen vor Ort zeigt iHaus wie die IoT Plattform mit den anderen Systemen synergetisch zusammenarbeitet. So wird die vernetzte und automatisierte Gebäudesteuerung mit der Plattform live in Aktion erlebbar.
Bild oben: iHaus Plattform transformiert sowohl Wohnimmobilien als auch Gewerbeobjekte wie Bürogebäude und Shops zu smarten Gebäuden – Beispiel: Computerhaus GDD SalesPoint in München. Bildquelle: iHaus AG