Die Ökobilanzierung von Gebäuden ist – neben der Architektur und Funktion – in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus gerückt. Die Projektsteuerung und -planung kann frühzeitig die Potenziale eines Gebäudes sichtbar machen.
Eine Gebäudesimulation kann dazu beitragen, den Ressourcenverbrauch effizienter zu gestalten.
(Bild: Plansite)
Gründe dafür sind die Klimaschutzziele sowie die Bewertungssysteme und die für eine etwaige Förderung benötigten Nachweise. Eine effiziente Projektsteuerung und -planung koordiniert nicht nur die Zusammenarbeit der Beteiligten, sondern zeigt auch frühzeitig die Potenziale des Gebäudes auf. Plansite integral design & engineering stellt so direkt zu Projektbeginn die Weichen für Effizienz und Qualität – sowie für eine spätere Gebäudezertifizierung.
Effizientes Projektmanagement für die Ökobilanzierung
Geht es um energieeffizientes Bauen, kommt man nicht an den Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes vorbei. Ein effizientes Gebäude darf zurzeit maximal 55 Prozent der Primärenergie verbrauchen, die ein Referenzgebäude mit Durchschnittswerten benötigt. Doch von der gesetzlichen Vorgabe zum entsprechenden Gebäude ist es oftmals ein langwieriger Prozess. Und die Herausforderungen beim Bau haben in den letzten Jahren zugenommen. Dies liegt zum einen an gestiegenen Personal- und Energiekosten, aber auch am Fachkräftemangel und neuen Rahmenbedingungen hinsichtlich der geltenden Klimaschutzziele.
Mittels BIM lassen sich unter anderem verschiedene Beleuchtungsszenarien virtuell simulieren und gegeneinander abwägen.
(Bild: Plansite)
Investoren und Bauherren stecken schnell in einem Dilemma: Einerseits haben diese Vorstellungen und Wünsche, die der Bau erfüllen soll. Andererseits gibt es viele Verpflichtungen, denen sie nachkommen müssen. In diesem Umfeld agiert Plansite integral design & engineering. Mit einem effizienten Projektmanagement werden komplexe Prozesse geschachtelt. Zusätzlich vereinfacht die langjährige Erfahrung mit BIM das Vorgehen.
Projektsteuerung und Abstimmung
Über die Projektsteuerung wird die Zusammenarbeit aller Beteiligten koordiniert. Denn Projekte werden erst effizient, wenn Beteiligte wie Planer, Versicherer und Förderer zum richtigen Zeitpunkt im Planungsprozess eingeschaltet werden. Gerade die Generalplanung als interdisziplinäres Feld benötigt die gezielte Koordination der einzelnen Gewerke. Und auch in der Vorfertigung – welche in Zeiten des Personalmangels immer relevanter wird – ist eine frühe technische Abstimmung nötig. Diese Erfahrungswerte versucht das Unternehmen zu vermitteln. Denn ohne dieses Vorwissen liegt der Fokus der Planung häufig vorrangig auf den Kosten.
Potenziale nutzen
Gerade beim selbstnutzenden Mittelstand zeigt sich, dass die Prioritäten bei der Planung eher auf den Kosten, als auf der Planungseffizienz liegen. Dabei gehen diese beiden Themen oft Hand in Hand, und die Einsparpotenziale sind insbesondere in frühen Projektphasen groß. Betrachtet man den Lebenszyklus eines Gebäudes, entfallen 20 Prozent der Kosten auf die Errichtung. Mit 80 Prozent macht die Nutzung den Großteil der Kosten aus. Hier zeigt sich ein klarer Ansatzpunkt für die Planung. Denn mit der richtigen Anlagentechnik, Steuerung und Regelung lassen sich Ressourcen einsparen. Im Betrieb ist so eine Reduzierung von 25 bis 30 Prozent möglich.
Die Simulation von Anlagentechnik und Steuerung hilft bei der Optimierung von Energieflüssen.
(Bild: Plansite)
Wichtig ist, in frühen Projektphasen die richtige Wahl von System und Material zu treffen. Die dynamische Gebäudesimulation von Plansite bietet hier eine ganzheitliche Betrachtung. So lassen sich Technik und Anforderungen passgenau auswählen und erfüllen. Und auch für die Prüfung der Zertifizierungs-Tauglichkeit des Gebäudes wird die Simulation genutzt. Diese liefert nicht nur belastbare Informationen zur Ökobilanzierung, sondern nimmt somit letztlich auch Einfluss auf den Portfolio-Wert der Immobilie. Mit gutem Engineering entsteht so ein besseres Produkt. Die Zertifizierung durch entsprechende Nachweise wird zum Qualitätsmerkmal.
Effizienz im Holzbau
Gerade im Holzbau müssen Entscheidungen hinsichtlich des Materials und der Umsetzung auf Gebäudeszenarien beruhen. Denn die Bauteile entsprechen oftmals keinem standardisierten Muster. Ohne Expertise werden Gebäude häufig zudem überrüstet und sind so nicht mehr wettbewerbsfähig. So fließen in einer Holzrahmenbauwand Statik, Bauphysik, Holzbautechnik und Gebäudetechnik zusammen. Wird beispielsweise der Anteil der Öffnungselemente in einer Wand verändert, hat dies Auswirkungen auf den U-Wert und somit letztlich auch auf die Dämmeigenschaften des Baus und eine mögliche Zertifizierung. Umso wichtiger ist es, von Beginn an Experten im Projekt einzubeziehen und so die technischen Grundlagen für ein effizientes Endergebnis zu schaffen.
Plansite bündelt Kompetenzen der verschiedenen Baubeteiligten in frühen Leistungsphasen und liefert zudem belastbare Entscheidungsgrundlagen, wenn es um die Ökobilanzierung und Förderung von Gebäuden geht. Die Steuerung erfolgt über reduzierte Schnittstellen. Eine offene und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Projektbeteiligten steht im Fokus.
Stand: 16.12.2025
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