Morphit als Endprodukt für die Nachhaltigkeit Bauabfälle in nachhaltige Baustoffe verwandeln

Verantwortliche:r Redakteur:in: Regine Appenzeller 2 min Lesedauer

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Mehr als 30 Prozent des Abfalls in der EU und über 40 Prozent der globalen Emissionen werden von der Bauindustrie verursacht. Anfallende Abfälle dieser Branche sind besonders schwer zu bewältigen, da sie sehr unterschiedlich sind und aus verschiedenen Materialien bestehen. Gemeinsam mit Practical Innovation hat das internationale Bauunternehmen ROM mit „Morphit“ ein Baumaterial entwickelt, das Bauabfälle in nachhaltige Baustoffe verwandelt.

Ob Beton, Gips, Keramik, Fliesen, Steinmehl, Sand oder Glas: Morphit besteht aus bis zu 80 Prozent Bauabfällen.(Bild:  Arkadi Raskin)
Ob Beton, Gips, Keramik, Fliesen, Steinmehl, Sand oder Glas: Morphit besteht aus bis zu 80 Prozent Bauabfällen.
(Bild: Arkadi Raskin)

In einer Welt mit knapper werdenden Ressourcen, schnellem Städtewachstum und immer strengeren Umweltauflagen gehört die Zukunft Lösungen, die doppelten Mehrwert schaffen: für die Umwelt und für die Industrie gleichermaßen. Die innovative Technologie von ROM erzeugt ein nachhaltiges Baumaterial aus bis zu 80 Prozent nicht recycelter Baustellenabfälle. Geeignet ist es unter anderem für Blöcke, Wände und Trennwände. Entwickelt unter der Marke Morphit, gehören dazu etwa Beton, Putz, Keramik, Fliesen, Steinmehl, Sand oder Glas. 

Dank des patentierten Herstellungsverfahrens können die Abfälle ohne weitere Sortierung zu langlebigen, widerstandsfähigen Baumaterialien verarbeitet werden. So wird das gesamte Spektrum der Baustellenabfälle zu einem wertvollen Rohstoff für hochwertige und nachhaltige Baumaterialien. Zudem bietet das Verfahren erhebliche Kostenvorteile, da weder Materialkosten für neue Baustoffe noch Entsorgungskosten für Deponien anfallen.

Zukunft des Bauens nachhaltiger gestalten

ROM reduziert den Bedarf an neuen Rohstoffen und ermöglicht die Produktion innerhalb bestehender Fertigungssysteme. Damit ebnet das Unternehmen den Weg für ein vollständig geschlossenes Bau-Ökosystem, das Abfall reduziert, Emissionen senkt und die Art und Weise, wie Materialien beschafft und produziert werden, neu definiert.

Die direkte Verwertung von Abfällen vor Ort verringert auch drastisch die Abhängigkeit von Deponien. Das führt nicht nur zu einer geringeren Umweltbelastung, sondern auch zu einer effizienteren Nutzung vorhandener Ressourcen. Gleichzeitig werden CO2-Emissionen gesenkt, weil weniger Abfall entsorgt, und der Abbau, Transport und die Verarbeitung neuer Materialien ersetzt werden. So werden natürliche Ressourcen geschont, die weltweit immer knapper werden.

Die Kreislaufwirtschaft fördern

Der Ansatz von ROM fördert zudem das Prinzip der Kreislaufwirtschaft, indem Abfall nicht länger als Entsorgungsproblem, sondern als wertvolle Ressource in einem nachhaltigen, wertschöpfenden Prozess betrachtet wird. Die Technologie leistet damit einen wesentlichen Beitrag dazu, ökologische und wirtschaftliche Ziele zu vereinen und eine Grundlage für eine nachhaltige Zukunft im Bauwesen zu schaffen.

Nachhaltige Baustoffe: Trennwände
Das tragfähige Baumaterial lässt sich etwa zur Herstellung von Blöcken, Wänden oder Trennwänden verwenden.
(Bild: Arkadi Raskin)

„Unsere Vision ist es, die Bausteine der Zukunft aus Abfall zu erschaffen – indem wir die Zukunft des Bauens transformieren und aus Abfall Neues bauen. Je strenger die Nachhaltigkeitsvorschriften weltweit werden und je größer die Nachfrage nach umweltfreundlicheren Lösungen wird, desto mehr bieten wir der Branche einen praktikablen, skalierbaren Weg, diesen Herausforderungen zu begegnen“, sagt Ariel Avram, CEO von ROM. „Deshalb suchen wir Partner in der DACH-Region, um unsere Lösung umzusetzen und diese nachhaltige Innovation auf den Markt zu bringen.“ Weitere Informationen: https://industrie-contact.de/

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