Sportstätten in Paris Architekturgewebe wird olympisch

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Wenn am 26. Juli die Olympischen Spiele 2024 eröffnen, sind nicht nur die sportliche Höchstleistungen zu bestaunen. An einigen Sportstätten haben auch Metallweber von GKD - Gebr. Kufferath AG aus Düren gezeigt, was Architekturgewebe zu leisten vermag.

Der Parcours im Pavillon Dufour, der vom Eingang bis zum neu ausgebauten Auditorium im dritten Obergeschoss des Gebäudes reicht, wurde mit exklusivem, golden beschichtetem Metallgewebe von GKD gestaltet.(Bild:  André Morin / Dominique Perrault Architecte, ADAGP)
Der Parcours im Pavillon Dufour, der vom Eingang bis zum neu ausgebauten Auditorium im dritten Obergeschoss des Gebäudes reicht, wurde mit exklusivem, golden beschichtetem Metallgewebe von GKD gestaltet.
(Bild: André Morin / Dominique Perrault Architecte, ADAGP)

Während die besten Athleten der Welt bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris um Medaillen kämpfen, können Besucher auch die ästhetisch-funktionalen Gewebelösungen von GKD an drei prominenten Sportstätten bewundern.

Stade de France

Das größte Stadion der Stadt und der „Grande Nation“ überhaupt, ist Austragungsort für Leichtathletik-Wettkämpfe und natürlich Fußballspiele – zum Beispiel der DFB-Elf der Frauen. Seine markante Optik verdankt das Stade de France dem GKD-Edelstahlgewebe vom Typ Omega. Durch seine unterschiedlichen Transparenzgrade und das Spiel mit dem natürlichen Licht wird die schimmernde Stadionhülle bereits von weitem zum Blickfang. 

Architekturgewebe für Stade de France
Seine markante Optik verdankt das Stade de France dem GKD Edelstahlgewebe vom Typ Omega. Durch seine unterschiedlichen Transparenzgrade und das Spiel mit dem natürlichen Licht wird die schimmernde Stadionhülle bereits von weitem zum Blickfang.
(Bild: Franck Legros)

Neben der Optik hat das Gewebe aber noch weitere Funktionen: Es ist eine witterungsbeständige Absturzsicherung und ermöglicht mit seiner Durchlässigkeit eine natürliche Belüftung und Tageslichtnutzung. Damit trägt GKD seinen Teil zum Wohlbefinden von Sportlern und Zuschauern bei.

Architekturgewebe für Stadion Roland Garros

Das Tennisstadion Roland Garros, bekannt als Austragungsort der French Open, erhielt eine innovative Dachkonstruktion für den Court Suzanne Lenglen. Dominique Perrault Architecture setzte dabei auf Architekturgewebe von GKD und ein neues System, mit dem sich die Vorspannung des Gewebes exakt einstellen lässt. Für die Längsseiten der Dachkonstruktion wählte das Architekturbüro das Edelstahlgewebe Escale. Dieses Gewebe passt sich perfekt der Kontur der Konstruktion an und verleiht dem Stadion einen eleganten, leichten und offenen Charakter. 

Dominique Perrault Architecture setzte bei der Dachkonstruktion für den Court Suzanne Lenglen des Tennisstadions Roland Garros auf Architekturgewebe von GKD.(Bild:   Suzanne Lenglen court, Paris, 2023 / A. Jan / Dominique Perrault Architecture / ADAGP)
Dominique Perrault Architecture setzte bei der Dachkonstruktion für den Court Suzanne Lenglen des Tennisstadions Roland Garros auf Architekturgewebe von GKD.
(Bild: Suzanne Lenglen court, Paris, 2023 / A. Jan / Dominique Perrault Architecture / ADAGP)

Das von GKD entwickelte System Tensiomesh sorgt für die notwendige Vorspannung der Gewebehülle und bietet zusätzliche Sicherheit und Langlebigkeit. Während der Olympischen Spiele 2024 wird das Stadion Roland Garros nicht nur von Tennisstars wie Angelique Kerber und Alexander Zverev genutzt, sondern auch für Boxwettkämpfe.

Offene Reitarena im Schlossgarten von Versailles

Der Schlossgarten des historischen Schloss Versailles verwandelt sich extra für die Olympischen Spiele in eine offene Reitarena. Noch eleganter als die temporäre Reitstätte ist der Pavillon Dufour. Für einen neuen Parcours, der vom Eingang bis zum neu ausgebauten Auditorium im dritten Obergeschoss des Gebäudes reicht, erhielt Dominique Perrault bereits 2017 den Building of the Year Award von ArchDaily. Der Parcours wurde mit exklusivem, golden beschichtetem Metallgewebe von GKD gestaltet. Die dekorativen Wandverkleidungen und von der Decke hängenden geschwungenen Elementen aus Architekturgewebe weisen den Weg durch die Flügel des Pavillons und machen Blickachsen sichtbar, die ursprünglich nur für die Noblesse inszeniert waren.

Die Zusammenarbeit von Dominique Perrault mit den Dürener Metallwebern geht auf die frühen 1990er Jahre zurück. Damals führte Perrault als einer der ersten Metallgewebe im großen Maßstab in die Architektur ein und etablierte zusammen mit GKD eine neues Fassadenmaterial, das sich mittlerweile weltweit durchgesetzt hat.

Weitere Informationen: https://www.gkd-group.com/de-de/ 

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