World Economic Forum in Davos: Best in Class bei der Kreislaufwirtschaft

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 2 min Lesedauer

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Kreislaufwirtschaft: Als eines von drei Unternehmen wurde Schneider Electric von Weltwirtschaftsforum und McKinsey als Circularity Lighthouse prämiert.

(Quelle:  CiceroCastro/stock.adobe.com)
(Quelle: CiceroCastro/stock.adobe.com)

Das Weltwirtschaftsforum und McKinsey haben anlässlich des Jahrestreffens in Davos erstmals eine Auszeichnung für sogenannte Circularity Lighthouses im Gebäudesektor verliehen. Somit sollen Unternehmen und Lösungen hervorgehoben werden, die in besonderer Weise zur Etablierung der Kreislaufwirtschaft entlang des Lebenszyklus von Wohn- und Gewerbeimmobilien beitragen. Zu den bisher nur drei prämierten Unternehmen zählt unter anderem der französische Tech-Konzern Schneider Electric.

Der in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit rund 6'400 Mitarbeitenden vertretene Anbieter von digitalen IoT-Technologien, Softwares und Services ist seit fast zwei Jahrzehnten auf nachhaltiges Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden spezialisiert. Für die Entwicklung der diesbezüglichen Produkte und Lösungen wird schon heute ein kreislaufwirtschaftlicher End-to-End-Ansatz verfolgt.

Kreislaufwirtschaft ist klimafreundliche Wirtschaft

Die von Weltwirtschaftsforum und McKinsey vergebene Auszeichnung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit den Ergebnissen der letztjährigen UN-Klimakonferenz. Dort wurde Kreislaufwirtschaft zum ersten Mal explizit als wichtige Maßnahme im Kampf gegen den Klimawandel benannt. Unter anderem auch deshalb, da mithilfe kreislaufwirtschaftlicher Prinzipien ökologische und ökonomische Vorteile miteinander verknüpft werden können.

Wie aus dem Bericht von Weltwirtschaftsforum und McKinsey hervorgeht, sind die Auswirkungen von Gebäuden auf die Umwelt enorm. Dabei geht es um Materialverbrauch, Abfallerzeugung und die Veränderung von Ökosystemen. Hinzu kommt, dass die gesamte Infrastruktur rund um Wohn- und Gewerbeimmobilien für rund 39 Prozent der energiebezogenen CO2-Emissionen verantwortlich ist. Das gemeinsam mit den ausgezeichneten Unternehmen aufgebaute Circularity Lighthouse Network hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, bessere Voraussetzungen für eine einfachere und schnellere Nutzung dieses kreislaufwirtschaftlichen Potentials im Gebäudesektor zu schaffen.

„Für Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit bieten kreislaufwirtschaftliche Geschäftsmodelle große Vorteile“, sagt Schneider-Electric-CEO Peter Herweck. „Wir freuen uns auf die Möglichkeiten, die uns das neue Circularity Lighthouse Network gerade in Sachen Informationsaustausch und der beschleunigten Umsetzung kreislaufwirtschaftlicher Prinzipien bietet.“

Pionier beim Thema Kreislaufwirtschaft

Schneider Electric wurde vom unabhängigen Experten-Panel unter anderem deshalb als Circularity Lighthouse ausgezeichnet, da das Unternehmen mit seinen vielfältigen Hard- und Softwarelösungen für sämtliche Phasen des Gebäudelebenszyklus einen kreislaufwirtschaftlichen End-to-End-Ansatz verfolgt. Insgesamt ließen sich mit den eingesetzten Nachhaltigkeitstechnologien des Konzerns seit 2017 mehr als 500 Millionen Tonnen CO2 auf Kundenseite einsparen. Hinzu kommt, dass die Produkt- und Lösungsentwicklung bei Schneider Electric sogenannten Ecodesign-Vorgaben folgt. Schon heute sind 27 Prozent der verwendeten Materialien umweltfreundlich. Bis 2025 sollen es 50 Prozent sein.

Mehr als die Hälfte aller weltweiten Produktionsstandorte von Schneider Electric ist zudem in der Lage, 99 Prozent der entstehenden Abfälle wiederzuverwerten. Im Wohnbausegment wurden die Schalterprogramme von Schneider Electric und Merten mit dem Cradle-to-Cradle-Zertifikat in Silber prämiert.

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