Mit dem „Roots“ in der Hamburger HafenCity haben die Architekten von Störmer Murphy and Partners zusammen mit der Garbe Immobilien-Projekte GmbH ein Zeichen für nachhaltige Architektur mit ressourcenschonenden Materialien gesetzt. Die Innentüren von Jeld-Wen tragen dabei zu einem wohngesunden Raumklima bei.
"Roots" in Hamburg, Deutschlands höchstes Holzhochhaus: Nachhaltige Architektur mit Jeld-Wen-Innentüren für höchsten Wohnkomfort.
(Bild: JELD-WEN Deutschland GmbH & Co. KG)
Das „Roots“ ist nach seiner Fertigstellung Deutschlands höchstes Holzhochhaus und markanter Blickfang in der Hamburger HafenCity. Der 20-geschossige Hybridbau mit 16 Stockwerken in Holzbauweise umfasst neben Wohnungen und Büroflächen auch Ausstellungsräume der Deutschen Wildtier Stiftung. Mit rund 20‘600 m² Bruttogeschossfläche und 126 Wohneinheiten fördert das Projekt durch seine primäre Nutzung von Holz als Baumaterial die Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks im Vergleich zu konventionellen Bauweisen. Das „Roots“ zeigt damit die Zukunft einer klimaorientierten Stadtentwicklung auf.
Auswahl wohngesunder und nachhaltige Innentüren
Auch im Innenbereich wurde der nachhaltige Ansatz konsistent verfolgt. Ausgewählte Baumaterialien, darunter die Innentüren von Jeld-Wen, fördern aktiv ein wohngesundes Raumklima und tragen dazu bei, dass die Bewohner sich wohlfühlen. Aus architektonischer Sicht spielt die Auswahl der Innentüren eine wesentliche Rolle für die funktionale, ästhetische und auch nachhaltige Qualität eines Gebäudes“, sagt Kasimir Altzweig, Architekt und Mitinhaber des Architekturbüros Störmer, Murphy and Partners. „Sie sind weit mehr als nur Raumtrenner: Die Türen beeinflussen maßgeblich das Raumklima, die Akustik und die Sicherheit der Bewohner.
Flächenbündige Jeld-Wen-Innentüren im „Roots“, Hamburg.
(Bild: JELD-WEN Deutschland GmbH & Co. KG)
Die besondere Herausforderung beim Türengewerk bestand darin, wohngesunde und nachhaltige Türen für verschiedenste Bereiche des „Roots“ zu verbauen. So kamen ca. 750 flächenbündige Zimmertüren des Typs Optima 30 sowie Lombardo mit Holzumfassungszarge Vz-6 zum Einsatz, die im Wohnbereich teils raumhoch sowie stumpf ausgeführt wurden.
Besonderes Gestaltungskonzept für die Lift-Lobby
„Die von den Objekteuren WBO aus Hamburg ausgesuchten Modelle erfüllen die notwendigen Anforderungen an den Schall- und Brandschutz, was speziell in Mehrfamilienhäusern und öffentlich zugänglichen Räumen unverzichtbar ist. Zudem unterstreichen ihre widerstandsfähigen Oberflächen und sorgfältig ausgewählten Materialien das nachhaltige Konzept des Gebäudes und fügen sich harmonisch in das ästhetische Gesamtkonzept ein“, so Kasimir Altzweig.
Wohnungseingangstür und Innentür.
(Bild: JELD-WEN Deutschland GmbH & Co. KG)
Ein besonderes Türen-Highlight ist die Gestaltung der Lift-Lobby auf den sechszehn Etagen. Hier sorgen insgesamt 32 flächenbündig verbaute Blockrahmenelemente in Eiche furniert, die sich zu 90° öffnen lassen, für eine flächenbündige Optik der hier ausgeführten Vorbauwand. „Durch die Harmonie der Holzoberflächen sowie die technische Umsetzung der Jeld-Wen Türenanlage, konnten wir das gewünschte Gestaltungskonzept 1:1 umsetzen“, erläutert Jens Bösenberg von WBO.
„In diesem Kontext spielte es auch eine wichtige Rolle, dass die insgesamt 126 Wohnungseingangstüren die gleiche Optik aufweisen wie die Vorwand im Aufzugsbereich. Genau aus diesem Grund wurde die Oberfläche mehrfach von Jeld-Wen bemustert, um hier ein harmonisches Gesamtbild zu erreichen.“
Zusammenarbeit bedeutet Mehrwert
Christian Westphal von WBO hebt die professionelle Zusammenarbeit mit Jeld-Wen hervor: „Für uns als aktives, junges Unternehmen im Bereich des Objektbaus kommt es besonders darauf an, zeitlich effizient zu arbeiten, um unsere Ressourcen auf das Wesentliche konzentrieren zu können. Aus diesem Grund ist die Zusammenarbeit mit Jeld-Wen ein wirklicher Mehrwert. Wir haben hier einen direkten Ansprechpartner für das Objektgeschäft im Außendienst, der auch mal mit auf die Baustelle kommen kann und einen Innendienst-Kontakt mit umfänglicher Türenexpertise. So ist es möglich, die Themen Türblatt, sowie Zarge, egal ob aus Holz oder Stahl, einheitlich abzustimmen. Der Prozess ist für uns stimmig und bildet insofern eine wichtige Grundlage, um stetig wachsen zu können.“
Strahlkraft über die Hansestadt hinaus
Alle Obergeschosse des „Roots“ wurden mit Massivholzdecken und -innenwänden errichtet, nur Unter- und Erdgeschoss sowie die Erschließungskerne des Hybridbaus sind als Stahlbetonkonstruktion geplant worden. Diese Bauweise trägt nicht nur zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks bei, sondern begrenzt auch Lärmemissionen bei der Umsetzung und lässt ein gesundes Raumklima entstehen.
Insgesamt wurden im Rahmen der Realisierung 5‘500 m³ Nadelholz verbaut. Mit seinem ökologischen Baukonzept inspiriert das Gebäude auch andere Projekte in Deutschland und Europa und zeigt, dass moderne Städte durch umweltfreundliche Materialien und innovative Bauweisen nachhaltig wachsen bzw. sinnvoll nachverdichtet werden können. „Roots“ ist daher schon jetzt mehr als nur ein architektonisches Wahrzeichen – es steht exemplarisch für einen bewussten Wandel hin zu einer ressourcenschonenden Bauweise, die den urbanen Städtebau in eine neue, umweltfreundlichere Richtung lenkt. Mit Wohnungen, Büros und einer Ausstellungsfläche der Deutschen Wildtier Stiftung verknüpft das Gebäude städtisches Leben, Naturschutz und Innovation und setzt damit einen neuen Standard in der nachhaltigen Stadtplanung.
Stand: 16.12.2025
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