Carbonbewehrungen Wichtige Schritte in Richtung nachhaltiges Bauen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

Carbonbewehrungen etablieren sich immer mehr im Bauwesen, denn sie haben unter anderem den Vorteil, dass sie nicht korrodieren.

Die optisch ansprechenden Carbonbeton-Sandwichwandelemente werden für ein neues Bürogebäude der Nesseler Bau Gmbh in Weisweiler genutzt(Bild:  Nesseler Bau GmbH)
Die optisch ansprechenden Carbonbeton-Sandwichwandelemente werden für ein neues Bürogebäude der Nesseler Bau Gmbh in Weisweiler genutzt
(Bild: Nesseler Bau GmbH)

Solidian, ein Anbieter nichtmetallischer Bewehrungen, entwickelt stetig neue Produkte. Auf der Bauma in München stellt das süddeutsche Unternehmen diese, sowie die wichtigsten Errungenschaften vor.  Zu den Neuheiten gehört, dass das Unternehmen für sein Carbon-Bewehrungsgitter Solidian Grid vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) gleich zwei wichtige Zulassungen erhalten hat. Zum einen die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) Z-1.6-308, dank der die Fertigung von Ortbetonbauteilen sich ohne Genehmigungsaufwand realisieren lässt. Sowie zum anderen die ergänzende Zulassung Z-71.3-45, die nun auch das Herstellen von Betonfertigteilen vollumfänglich ermöglicht. Darüber hinaus besitzt Solidian Grid die allgemeine Bauartgenehmigung (aBG) für unterschiedliche Anwendungen. Damit sind wichtige Schritte in Richtung nachhaltiges Bauen erfolgt, da Carbonbewehrungen nicht korrodieren und sich damit Materialeinsparungen und CO₂-Reduktion realisieren lassen.

Carbonbeton-Sandwichwandsystem

Konkret sichtbar wird dieser Effekt bei dem neuen Carbonbeton-Sandwichwandsystem von Solidian. Es kombiniert eine Tragschale mit Stahlbewehrung, thermisch trennende Befestigungen und eine schlanke Vorsatzschale (ab 30 mm Dicke) mit einer Lage Carbonbewehrung (CFK). Dieser Wandaufbau ermöglicht eine entscheidende Reduzierung des Ressourcenverbrauchs und der CO₂-Emissionen, da er bis zu 60 Prozent weniger Material und Gewicht einspart. Durch die Befestigungselemente Solidian Pin-Con und Solidian Z-Conn aus Glasfasern, werden Wärmebrücken effektiv vermieden. Zudem vereinfacht die nicht korrosive und leichtere Bauweise sowohl den Transport als auch die Montage der Wände und schafft durch die schlanke Bauweise zusätzlichen Raum für Wohn- oder Büroflächen. Ein erstes Projekt wurde von der Nesseler Bau GmbH für Ihren neuen Firmensitz in Weisweiler (bei Aachen) umgesetzt.

Spannbeton mit Carbon Fiber Composite Cable (CFCC)

Für dauerhaft sichere und schadensfreie Ingenieurbau-Anwendungen, wie Straßenverkehrsbrücken, bietet die internationale Kooperation von Solidian mit dem japanischen Hersteller Tokyo Rope International Inc. enorme Chancen. Dessen CFCC (Carbon Fiber Composite Cable) werden von solidian auf dem europäischen Markt, wie auch im Mittleren Osten, vermarktet. Bei CFCC handelt es sich um ein Spannglied aus Carbonfaser und Kunstharz, das besonders leicht, langlebig und korrosionsbeständig ist. Es eignet sich zum Vorspannen von Betonbauteilen, vorwiegend im sofortigen Verbund. solidian liefert nicht nur die erforderlichen Materialien, sondern steht von der Planung bis hin zur Verarbeitung der Carbonbewehrungen beratend zur Seite.

Carbonbewehrungen für nachhaltiges und ökologisches Bauen

Wer mehr darüber erfahren will, welche Möglichkeiten die nichtmetallischen Bewehrungen für den nachhaltigen und ökologischen Betonbau bieten, sollte Solidian auf der Bauma in Halle B1 besuchen. Das Unternehmen stellt hier gemeinsam mit den Firmen Hebau und Interminerals auf Stand 350 aus.

Solidian auf der Bauma: Halle B1, Stand 350

Weitere Informationen: https://www.solidian-kelteks.com/en/

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