Ziegelhersteller Vandersanden im Finale Warum ein Fassadenstein für den deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert ist

Verantwortliche:r Redakteur:in: Andreas Müller 2 min Lesedauer

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Der deutsche Nachhaltigkeitspreis wird am 28. und 29. November verliehen. Ziegelhersteller Vandersanden ist mit seinem CO2-negativen Fassadenstein Pirrouet Finalist im Transformationsfeld Klima.

Johan Deburchgrave, CEO von Vandersanden: „Beim Pionierprojekt Groen Nobelhorst im niederländischen Almere setzten die Planer auf unseren Pirrouet. Die Niederlande haben eine tief verwurzelte Ziegelkultur. Pirrouet hilft, den typischen Backstein-Look zu realisieren und gleichzeitig weiter auf eine konsequente CO2-Reduktion zu setzen.“(Bild:  Vandersanden)
Johan Deburchgrave, CEO von Vandersanden: „Beim Pionierprojekt Groen Nobelhorst im niederländischen Almere setzten die Planer auf unseren Pirrouet. Die Niederlande haben eine tief verwurzelte Ziegelkultur. Pirrouet hilft, den typischen Backstein-Look zu realisieren und gleichzeitig weiter auf eine konsequente CO2-Reduktion zu setzen.“
(Bild: Vandersanden)

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis prämiert beispielgebende Nachhaltigkeitsleistungen in Wirtschaft, Forschung und auf kommunaler Ebene. Der DNP ist europaweit die größte Auszeichnung ihrer Art und wird seit 2008, nun zum 17. Mal, von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. vergeben.

Fassadenstein absorbiert Kohlendioxid

Pirrouet ist der erste CO2-negative Vormauerstein auf dem Markt. Durch eine neuartige Technologie absorbiert Vandersanden während der Herstellung von Pirrouet bei voller Produktionskapazität pro Jahr insgesamt 2‘280 Tonnen CO2 aus der Atmosphäre und bindet das Treibhausgas permanent. Das entspricht der jährlichen CO2-Absorption von 114‘000 ausgewachsenen Bäumen.

Im September dieses Jahres 2024 hat Vandersanden, der größte familiengeführte Ziegelhersteller Europas, sein erstes Pirrouet-Werk im belgischen Lanklaar eröffnet. Für die Anlage investierte das Unternehmen insgesamt 32,5 Millionen Euro. Bei voller Auslastung produziert das Werk 20 Millionen der CO2-negativen Pirrouet-Fassadensteine jährlich.

Johan Deburchgrave, CEO von Vandersanden.(Bild:  Vandersanden)
Johan Deburchgrave, CEO von Vandersanden.
(Bild: Vandersanden)

Johan Deburchgrave, CEO von Vandersanden: „Eine Tonne Pirrouet absorbiert während der Aushärtungsphase 60 Kilogramm Kohlendioxid. Und ein weiterer Clou bei der Produktion der innovativen Fassadensteine ist, dass wir den gesamten Produktionsprozess mit einhundert Prozent regenerativer Energie aus Photovoltaik und unserer eigenen Windkraftanlage betreiben.“

Deutscher Nachhaltigskeitspreis: Vandersanden Finalist in der Kategorie Klima

Diese Anstrengungen Vandersandens für das Klima haben die Juroren des Deutschen Nachhaltigkeitspreises nun mit der Ernennung zum Finalisten in der Kategorie Klima gewürdigt. „Wir freuen uns sehr über den Einzug ins Finale“, sagt CEO Deburchgrave. „Die Teilnahme an dieser hochkarätigen Veranstaltung ist ein Ritterschlag für uns. Wir sind begeistert, dass unsere Anstrengung für ein gesundes Klima auf dieser Ebene honoriert wird und freuen uns auf die große Verleihung im November in Düsseldorf.“

fassadenstein Pirrouet

Pirrouet ist der erste CO2-negative und kreislauffähige Fassadenstein am Markt. Bei seiner Herstellung geht CO2 aus der Atmosphäre eine chemische Verbindung mit calciumhaltigen Materialien gereinigter mineralischer Rückstände aus der Stahlindustrie ein. Durch diese Verbindung entstehen robuste Vormauersteine. Während des Produktionsprozesses werden pro Tonne Pirrouet 60 kg CO2 absorbiert permanent im Stein gebunden.Dieser Karbonatisierung genannter Prozess, bei dem calciumhaltige Materialien (Ca) mit Kohlendioxid (CO2) zu Calciumcarbonat (CaCO3) reagieren. Calciumcarbonat kommt weltweit in der Natur vor und ist ein wichtiger Faktor für eine natürliche CO2-Speicherung.Da der Fassadenstein bis zu 80 Prozent aus Reststoffen der Stahlindustrie entsteht (Carbinox und Stinox), braucht er nur zu zirka 20 Prozent Primärrohstoffe wie Sand, Wasser und Farbstoffe und reduziert so die Abfallmenge.

Weitere Informationen: www.vandersanden.com/de-de/pirrouet

Mit dem CO2-negativen Fassadenstein Pirrouet ist Ziegelhersteller Vandersanden Finalist im Transformationsfeld Klima beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis.
(Bild: Vandersanden)

Pirrouet auch auf dem Berliner Klimafestival

Eine Woche vor der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises findet das Heinze Klimafestival in Berlin statt. Hier können die Besucher die CO2-negativen Fassadensteine nicht nur ansehen. Denn Interessierte können den Pirrouet auch in die Hand nehmen. Vandersanden-CEO Deburchgrave: „Das Klimafestival ist eine ideale Plattform für alle Nachhaltigkeitspioniere. Im Vordergrund steht unsere Verantwortung, gerade in der Bauindustrie, Transformationsprozesse voranzutreiben, die Umwelt und Ressourcen bestmöglich schonen.

„Durch Pirrouet kommen wir unseren Zielen der CO2-Neutralität einen entscheidenden Schritt näher. Wir freuen uns sehr, Pirrouet den deutschen Architekten auf diesem Podium präsentieren zu können und sind gespannt auf das Feedback.“

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