700 m² Fertigteildecken und 26 Badmodule  Systembauteile beschleunigen hybriden Wohnheimbau

Verantwortliche:r Redakteur:in: Regine Appenzeller 1 min Lesedauer

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Nur drei Monate vom Spatenstich bis zum Richtfest: In Erlangen verkürzte sich die Bauzeit einer studentischen Wohnanlage durch Holz-Beton-Hybridbauweise um zirka 30 Prozent gegenüber konventionellen Methoden.

Die in Holz-Beton-Hybridbauweise errichtete Wohnanlage umfasst 26 vollständig möblierte 1-Zimmer-Apartments. (Bild:   Schultheiß Wohnbau AG)
Die in Holz-Beton-Hybridbauweise errichtete Wohnanlage umfasst 26 vollständig möblierte 1-Zimmer-Apartments.
(Bild: Schultheiß Wohnbau AG)

Die in Holz-Beton-Hybridbauweise errichtete Wohnanlage umfasst 26 vollständig möblierte Einzimmerapartments. Bei dem viergeschossigen Gebäude wurden die tragenden Wände aus massiven Brettsperrholzelementen mit 700 m² DX-Fertigteildecken und 26 Badmodulen vom Betonfertigteilspezialisten Dennert kombiniert.

Durch das hohe Bautempo ist der dringend benötigte Wohnraum schneller verfügbar. Die Fertigstellung ist für Juni 2026 geplant. (Bild:  Schultheiß Wohnbau AG)
Durch das hohe Bautempo ist der dringend benötigte Wohnraum schneller verfügbar. Die Fertigstellung ist für Juni 2026 geplant.
(Bild: Schultheiß Wohnbau AG)

Holz-Beton-Hybridbauweise

DX-Fertigdecken sind rund 40 Prozent leichter als aufbetonierte Filigrandecken (330 kg/m² statt 550 kg/m²), die sonst übliche Betonvergussmenge auf der Baustelle reduziert sich um 90 Prozent. Die Deckenelemente werden per Kran platziert, ausgerichtet und miteinander verschraubt, anschließend Fugen und Ringanker bewehrt und mit C25/30-Beton vergossen. Bereits am nächsten Tag kann an den oberen Geschossen weitergebaut werden. Bei einer Plattenstärke von nur 20 Zentimetern kann die DX-Decke je nach statischen Vorgaben eine Spannweite bis zu sieben Metern überbrücken, während andere Deckensysteme bereits ab einer Spannweite von 5,20 Metern die Deckenstärke um 10 bis 20 Prozent erhöhen müssen. Die komplexen Herausforderungen der Sanitärgewerke löste Dennert mit 26 komplett vormontierten und werkseitig gefliesten Badmodulen, die in den Rohbau eingesetzt wurden und lediglich noch an die Gebäudetechnik angeschlossen werden mussten. Die aufwendige Koordination verschiedener Gewerke wie Estrich, Trockenbau, Fliesen, TGA-Installation, Sanitär und Malerarbeiten entfiel.

Bezugsfertig im Juni 2026

Die Fertigstellung der 26 Wohnungen ist für Juni 2026 geplant. Der hohe Vorfertigungsgrad wirkt sich auch für das Umfeld vorteilhaft aus: Durch die Verlagerung der wesentlichen Arbeitsschritte in die Produktionshalle reduzierten sich Lärm und Schmutz auf der Baustelle auf ein Minimum. Kürzere Montagezeiten bedeuteten zudem eine deutlich geringere Belastung für die Nachbarschaft und weniger Straßensperrungen. Mehr Informationen: www.dennert-hybridbau.de

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