Eine neue Studie von Autodesk und FMI Corporation hat 3'900 Fachleute aus der Baubranche zur Datenstrategie ihrer Unternehmen befragt.
(Quelle: Song_about_summer@Shutterstock.com)
Autodesk, Inc. und das Unternehmensberatungsunternehmen FMI Corporation geben die Ergebnisse einer neuen Studie bekannt.
Unter dem Titel "Harnessing the Data Advantage in Construction" befasst sich die Studie mit Erfassung, Verwaltung und Analyse von Daten.
Darin haben sich 3'900 Fachleute aus der Baubranche zu ihrer Datenstrategie im Jahr 2020 geäußert.
In der Studie "Harnessing the Data Advantage in Construction" schätzen Autodesk und FMI, dass "schlechte Daten" die globale Bauindustrie 1,85 Billionen US-Dollar gekostet haben könnten. Dabei handelt es sich einerseits um Daten, die ungenau, unvollständig, unzugänglich oder inkonsistent sind. Andererseits betrifft das solche Daten, die nicht rechtzeitig vorliegen und sich nicht nutzen lassen, um verwertbare Erkenntnisse abzuleiten. Die Umfrageteilnehmer, die über eine Strategie zur Erfassung, Verwaltung und Analyse brauchbarer Daten verfügen, berichteten von diversen Vorteilen. Das betrifft etwa weniger Projektverzögerungen und Budgetüberschreitungen, weniger Nacharbeiten, weniger Änderungsaufträgen und weniger Sicherheitsvorfällen. Das deutet darauf hin, dass eine Datenstrategie Bauteams dazu befähigen könnte, künftige Verluste zu vermeiden und Wettbewerbsvorteile zu erlangen.
"Unternehmen setzen Technologien ein, aber unsere Studie zeigt, dass sie noch mehr von ihren Investitionen profitieren können", sagte Jay Bowman, Leiter der Forschungs- und Analyseabteilung bei FMI. "Ohne Datenstrategie lässt die Bauindustrie erhebliche Geldbeträge und Möglichkeiten für positivere Projektergebnisse auf dem Tisch liegen. Die gute Nachricht ist, dass die Umsetzung von Datenstrategien durchaus im Einflussbereich eines Unternehmens liegt. Und unsere Studie hat einige Möglichkeiten aufgezeigt, wie Teams ihre Daten erfolgreich sammeln, verwalten und nutzen, um die Entscheidungsfindung zu unterstützen."
Die richtige Datenstrategie: Wichtige Ergebnisse der Studie
Schlechte Daten führen zu schlechten Entscheidungen und Ergebnissen. Dreißig Prozent der Befragten gaben an, dass mehr als die Hälfte ihrer Projektdaten "schlecht" sind und in mehr als 50 Prozent der Fälle zu einer schlechten Entscheidungsfindung führen. Entscheidungen auf der Grundlage "schlechter Daten" kosten die Branche schätzungsweise 88,69 Milliarden Dollar allein an Nacharbeit. Das macht 14 Prozent aller Nacharbeiten im Jahr 2020 aus. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Bauteams und Unternehmen relevante, genaue und vollständige Datensätze benötigen. Nur so können sie konsistent hochwertige datengestützte Entscheidungen treffen.
Eine gezielte Datenstrategie unterstützt eine konsistentere, datengestützte Entscheidungsfindung. Die Befragten, die angaben, dass sie Projektdaten immer in ihre Entscheidungsfindung einbeziehen (12 Prozent), setzen dazu gezielte Datenstrategien ein. Dazu gehören die regelmäßige Überprüfung der Daten auf ihre Qualität (40 Prozent), die Standardisierung von Datenerfassungs-, Berichts- und Überwachungspraktiken (38 Prozent) und die Strukturierung von Daten in einer gemeinsamen Datenumgebung für den zentralen Zugriff (38 Prozent).
Fähigkeiten im Bereich Datenmanagement und -analyse werden als entscheidend für den Erfolg des Teams angesehen. Die meisten Befragten (60 Prozent) gaben an, dass das Vorhandensein von Kenntnissen in den Bereichen Datenmanagement und -analyse wichtig ist. Denn so könnten Bauteams effektiv arbeiten. Auf die Frage, welche Projektmanagement- und Analysefähigkeiten für die Zukunft im Baugewerbe am wichtigsten sind, nannten die Befragten Workflow-Optimierung (57 Prozent), Datenmanagement-Strategie (51 Prozent), Datenanalyse (47 Prozent), Datenvisualisierung (40 Prozent) und Datensicherheit (39 Prozent) als ihre fünf wichtigsten Fähigkeiten.
Festlegen, wie sich Daten am besten nutzen lassen
"Während die Baubranche ihre rasante Digitalisierung fortsetzt, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass der Nutzen der Technologie über ihre unmittelbaren Funktionen hinausgeht. So lassen sich Risiken und Chancen mit datengesteuerten Erkenntnissen identifizieren", sagte Allison Scott, Director of Construction Thought Leadership, Autodesk Construction Solutions. "Diese Studie beziffert den immensen Wert der Rahmenbedingungen für das Erfassen und Verwalten von Daten. Unternehmen, die formale Datenstrategien implementieren, werden den größten ROI aus ihren Technologieinvestitionen erzielen. Daher ist es wichtig, mit Anbietern zusammenzuarbeiten und festzulegen, wie sich die gesammelten Daten am besten nutzen lassen."
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